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herstellbarer Träger für vorzugsweise in Flugzeugen zur Verwendung gelangende Maschinen- gewehre.
Nach der Stammpatenterfindung befindet sich der Handgriff mit dem Betätigungshebel der Feststellvorrichtung für den gabelförmigen Träger unmittelbar an diesem und das Maschinengewehr selbst ist im Träger schwingbar so gelagert, dass der Stand des Schützen möglichst dicht an diesen herankommt. Diese Anordnung ist besonders geeignet für Gewehre mit Schulterschäftung. Will man aber bei dem Gewehr der üblichen Bauart mit zwei Handgriffen, wie das in der ehem. österr.-ungar.
Armee eingeführt gewesene Schwarzlose Maschinengewehr eines darstellt, bleiben und dieses in den dafür vorgesehenen Augen unmittelbar im verstellbaren, gabelförmigen Träger schwingbar lagern, so wird es notwendig, den Betätigungshebel für die Träger-Feststellvorrichtung anstatt am Träger, am Maschinengewehr anzubringen.
Eine derartige Einrichtung bildet den Gegenstand der Erfindung und ist in der
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Fig, 2 eine Seitenansicht im Schnitt durch ein Sperriegelgehäuse und Fig. 3 ist ein Grundriss.
De bequemeren und besseren Übersichtlichkeit halber sind für gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen wie in der Stammpatenterfmdung gewählt. Darnach bezeichnet a wieder das mit einem senkrechten Drehzapfen b und radialen Einkerbungen c versehene Doppellager für den um seine durchgesteckte Achse d dreh-und einstellbaren, aus den beiden Schenkeln e gebildeten gabelförmigen Träger für das Maschinengewehr. Die zwecks Erzielung einer oberen Gabelverengung abgekröpften Schenkel e sind durch Verbindungsstangen noch besonders miteinander verbunden bzw. zusammengehalten. In der oberen Gabelverengung ist das Maschinengewehr üblicher Bauart schwingbar um die durchgesteckt Achse f gelagert.
Aussen an den Schenkeln e sind die Gehäuse mit den darin geführten Sperriegeln angebracht. Letztere stehen unter Federwirkung und springen in die Einkerbungen c des Lagers a selbsttätig ein. Sie haben Querschlitze in welche je ein an der Stirnseite einer durchgehenden Achse n exzentrisch zu deren Mittelpunkt angeordneter,
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sie steht unter der Wirkung zweier auf ihr aufgewickelter Federn m, nt', von denen die eine rechts und die andere links gewunden ist. Mit je einem ihrer Enden sind diese Federn
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Maschinengewehres zusammenfällt. Der Hebelarm g ist durch die Stange r mit dem Hebel n' der Achse n verbunden.
An einem der Maschinlngewehr-Handgriffe, an denen sich der Schütze zu halten pflegt, zweckmässig an dem linken p, ist der doppelschenklige Betätigungs-
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Eine Stange i verbindet ihn mit dem Arm h des Winkelhebels g, h, durch welchen die Bewegungsübertragung auf die Gesperre-Auslösung vermittelt wird.
Da bei der vorliegenden
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Einrichtung der Betätigungshebel q an einem der Maschinengewehr-Handgriffe angeordnet ist und mit der Stange i von unveränderlicher Lange, die Schwingungen des Maschinengewehrs infolgedessen mitmachen muss, muss auch der Angriffsmittelpunkt der letzteren an dem Hebelarm A bzw. ihr Verbindungszapfen t mit dem Schwingungsmittelpunkt des Maschinengewehrs zusammenfallen, damit in allen Lagen des letzteren eine störungsfreie Betätigung der Verstellvorrichtung des Maschinengewehrträgers möglich ist.
Zum Ausgleich des Drehmoments bei schräger Stellung des letzteren dient wieder die
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anderes am Träger befestigt ist.
PATENT-ANSPRÜCHE : jcx Verstellbarer Träger für vorzugsweise in Flugzeugen zur Verwendung gelangende Maschinengewehre nach dem Patente Nr. 81631, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (q) für die Verstellvorrichtung der Gabelschenkel (e) so zu einem der vorhandenen Maschinengewehrgriffe (p) angeordnet oder an ihm angebracht ist, dass seine Betätigung von dort aus erfolgen kann und die Bewegungsübertragung durch ein Gestänge (i, r) mit Hilfe eines im gabelförmigen Träger selbst gelagerten Winkelhebels (g, h) geschieht.