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Schnellfeuergeschütz.
Die Erfindung betrifft ein Schnellfeuergeschütz, welches äusserst leicht in Gewicht, von einfacher und dauerhafter Konstruktion und sehr bequem zu bedienen ist und für verschiedene Feuergeschwindigkeiten eingestellt werden kann.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise. Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt : Fig. i ein Schaubild, Fig. 2 eine ähnliche Ansicht, bei teilweise abgenommenem
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und zwar den geschlossenen Verschluss und ein teilweise entleertes Magazin in seiner richtigen Lage, Fig. 4 eine ähnliche Ansicht, mit teilweise geöffnetem Verschluss. Fig. 5 im Schaubild die
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Schliessens, Fig. 7 im Schaubild des fast geschlossenen Verschlusses. Fig. 8 im Grundriss beide Verschlussvorrichtungen, wobei die eine Seite geöffnet. die andere geschlossen ist. Fig. 9 bis 26 zeigen verschiedene hernach beschriebene Einzelheiten der Erfindung.
In diesen Zeichnungen bezeichnet die Zahl 1 den Geschützkörper, an dessen Vorderseite zwei Läufe 2 von der Art angeschraubt sind, wie sie bei Maschinengewehren verwendet werden.
Von dem Geschützkörper erstreckt-sich nach hinten und in einem Stück damit eine senkrechte Platte 3, an deren beiden Seiten Verschlussvorrichtungen ähnlicher Konstruktion angebracht sind, welche dazu dienen, die Patronen von den Magazinen zuzuführen und die Hülsen aus den
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Diese Klötze 20 sind durch Gelenkstücke 22 mit den inneren Enden von Schwenkhebeln 23 verbunden, welche auf Zapfen 24 aufgesetzt sind. Die Zapfen ragen seitlich aus dem hinteren Ende der senkrechten Platte 3 hervor.
Die äusseren Enden der Schwenkhebel 23 sind durch Lenker 25 mit Zapfen 26 verbunden, welche exzentrisch auf Armen 27 angeordnet sind. Letztere sind strahlenförmig auf Trieben 28 angebracht, die wieder auf Zapfen 29 in der senkrechten Platte, 3 sitzen. Die Zähne der Triebe 28 greifen in Zähne von Rädern 30 von grösserem Durchmesser ein, welche an entgegengesetzten Seiten eines herabhängenden Teiles des hinteren Endes der senkrechten Platte 3 in bekannter Weise befestigt werden.
Die Räder 30 sind mit seitlich hervorstehenden Ringen 31 versehen, welche in Konsolen 32 in besagter Platte 3 gelagert sind. Eine Spindel 321 geht quer durch die Räder 30 und die Platte 3 und ist mit einer Kurbel 33 von beliebiger Form an dem einen Ende versehen.
Die Verschlusskörper 20 haben längsweise angeordnete Nahen oder Hülsen 34, deren Mittellinien zentral zwischen den Mittellinien der Läufe und der Patronen in den Magazinen liegen.
Die Führungsstangen 21 gehen zentral durch die Naben oder Hülsen 34 und passen drehbar in diese Hülsen. Auf den Stangen befinden sich Bolzen 35, welche verdickte Enden haben, die entgegengesetzt gerichtete segmentförmige und konzentrisch angeordnete Greifer 36 bilden.
Die gegenüberliegenden konzentrischen Flächen der Greifer 36 auf jedem Bolzen 35 haben Ausschnitte 37 und 38, welche über die Ränder der Patronen greifen.
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welche so geformt und angeordnet ist, dass ein sicherer Griff auf der Patrone erzielt wird. Diese Federn 39 haben Vorsprünge 40, welche durch Löcher 41 in den Seiten der Greifer hindurchgehen, und umgebogen oder mit winkelförmigen Stücken 4 () 1 versehen sind, wodurch die Federn in ihrer Lage gesichert werden.
Der Verschlusskörper und die Greifer werden genügend weit hin und her bewegt, um die Patronen in die Läufe einzuführen und die leeren Hülsen daraus auszuwerfen.
Die Lenker 22, welche die Schwenkhebel 23 mit dem Verschlussstück 20 verbinden, sind längs durchbohrt an ihren vorderen Enden und in der Mitte quer genutet, um die Schlagbolzen 42 und. Schlagfedern 43 aufzunehmen. Die Schlagbolzen 42 treten durch das vordere Ende dieser Lenker und Verschlussstücke 20 hindurch und schlagen gegen Schlagstifte 44, von denen je einer hinter jedem der segmentförmigen Greifer 36 angeordnet st. Diese Schlagstifte 44 sind an den Enden von gekrümmten Federn 45 aus Flachmetall befestigt, welche das Bestreben haben. die
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Die Schlagbolzen gehen durch Stifte 46 hindurch, welche die Lenker 22 mit den Verschlussstücken 20 verbinden, und diese Stifte sind durch auf ihnen vorgesehene Vorsprünge 47, die in Vertiefungen 48 in den Seiten der Lenker passen, am Drehen verhindert.
Die hinteren Enden der Federn 43 können in hohle Blöcke 49 eingesetzt werden, wodurch es möglich ist, diese Federn leicht und schnell auszuwechseln. Die Löcher in der Vorderseite der Verschlussstücke 20, durch welche die Schlagbolzen 42 hindurchgehen, sind etwas länglich gemacht, um so eine freie Beweglichkeit dieser Stifte zu gewährleisten, wenn die Lenker 22 bewegt werden.
Die vorderen Seiten der Verschlussstücke 20 haben halbkreisförmige Nuten 50, um den Schlagstiften 44 und Federn 45 zu gestatten, sich frei quer davor zu bewegen. Die Verschlussstücke 20 sind mit Vorsprüngen 57 versehen, welche in den Führungen 20 gleiten, die an der
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und drehbar mit den vorspringenden Enden dieser Stifte und Zapfen stehen die hinteren Enden von Kupplungsplatten 54 in Verbindung, welche an beiden Seiten der Lenker 22 liegen, die diese Hebel mit den Verschlussstücken verbinden.
Die vorderen Enden dieser seitlichen Platten 54 sind bei 55 geschlitzt. um Zapfen. 56 aufzunehmen, welche seitlich von den Schlagbolzen hervorragen. In den unteren Teil dieser Schlitze 55 ist eine Öffnung 57 eingeschnitten, so dass die Platten 54 von den Zapfen 56 entkuppelt werden können, wenn man die Bolzen oder Federn, welche sie betätigen, entfernen will.
Die Kupplungsplatten 54 sind mit nach oben ragenden Knaggen 58 versehen, durch welche Schrauben oder Stifte 69 gesteckt werden können, um sie in der gehörigen Entfernung zu halten.
Von den Winkelhebeln 61 ragen Nasen 60 nach unten und greifen in Kerben 62 in der Oberseite des Schlagbolens ein. Diese Hebel 61 sind drehbar mit dem einen Ende an Stifte 63 befestigt, welche durch die vorderen Enden der Lenker hindurchgehen, während sie an ihren entgegengesetzten Enden nach innen umgebogen sind und Schrauben 64 o. dgl. einstellbare Vorrichtungen tragen, welche gegen eine Auslösevorrichtung anliegen,
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Die Xasen 60 werden für gewöhnlich gegen die Schlagbolzen 1.'2 durch Fedcrn 6 :) von geeigneter Form angedrückt. Die Auslösevorrichtung besteht aus Hebeln 66, welche drehbar oben auf der senkrechten Platte'3 angebracht sind.
Die Hebel 66 sind auf jeder der beiden Seiten
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hindurch, während der zweite Hebel 66 kürzer ist und an seinem oberen Ende zwei Kerben 68 trägt, welche das Ende einer Feder 69 aufnehmen. Diese, ist an einem Stift 70 an der Platte 3 befestigt. Die Einschnitte 68 und 69 sind so eingerichtet, dass sie die Hebel 66 in ihrer Arbeits- und Ruhestellung festhalten, und um es gewährleisten, dass beide Hebel zusammenarbeiten, sind sie beide starr mit einem Stift 71 verbunden, welcher durch die Platte 3 hindurchgeht.
Wenn die Kurbel 33 gedreht wird, wird die den Zahntrieben 28 erteilte Drehung die auf den Armen 27 exzentrisch angeordneten Stifte 26 veranlassen, die Schwinghebel 23 in Bewegung zu setzen, welche ihrerseits wieder die Verschlussstücke 20 auf den Stangen 21 und in den Führungen 201 hin und her bewegen.
Die Schwinghebel 23 und die Lenker 22, welche hinten an den Verschlussstücken befestigt sind, befinden sich wagrecht oder etwas unter der Wagrechten an ihren Drehpunkten, wenn die Verschlussstücke sich in ihren äussersten Stellungen befinden. Die hinteren Enden dieser Lenker ruhen auf kräftigen Anschlagklötzen, 72 auf, welche an den Seiten der senkrechten Platte vorgesehen oder darin eingesetzt sind.
Wenn sie die Verschlussstücke 20 nach hinten bewegen, werden die verbundenen Enden der Hebel 23 und Lenker 22 sich nach oben nach Art von Kniehebeln bewegen. Durch die Be-
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Ausziehen und drückt die Patronen auch sicher in die Kammern der Läufe.
Von jedem der Lenker 22 hängt ein kleiner Arm 73 herab. Diese Arme sind so eingerichtet, dass sie durch Einwirkung auf die Vorsprünge 74 an den hinteren Enden der Bolzen 3J diese teilweise drehen, wenn die Lenker sich nach unten in ihre wagrechte Lage bewegen. Die teilweise Drehung dieser Bolzen 35 veranlasst die äusseren Greifer 36 die Ränder der Patronen 12 (Fig. 3) in den Magazinen 9 zu ergreifen und die inneren Greifer die Ränder der in die Läufe eingeführten Patronen. Während sich die Lenker ihrer wagrechten Lage nähern, kommen die Schrauben 64 in Berührung mit den nach innen gebogenen Teilen der unteren Enden der Hebel 66 und die weitere Abwärtsbewegung der Lenker bewegt die Schlagbolzen von den Nadeln 60 fort, sowie die Verschlussstücke in ihren Verschlussstellungen gehalten werden.
Die Schlagbolzen können durch Einstellung der Schrauben 64 etwas früher oder später ausgelöst werden. Wenn man das Geschütz ohne Betätigung der Schlagbolzen benutzen will,
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der Bahn der Schrauben 64 zu bringen.
Die Bolzen 35 und infolgedessen die segmentförmigen Patronengreifer werden in ihrer Stellung, festgehalten durch Federn 741 in dem oberen Teile der Naben-M mit nach unten gebogenen Teilen, welche in Vertiefungen 75 in Ringen 76 auf dem hinteren Teile der Bolzen eingreifen, an einer zufälligen Bewegung verhindert. Die hinteren Teile der Bolzen 35 können in die vorderen Teile eingeschraubt oder anderweitig damit verbunden werden.
Ein Arm 77 ist auf jedem der Lenker 26 angeordnet, welcher die Exzenterstifte 26 mit den hinteren Enden der Schwinghebel 23 verbindet. Die oberen Enden dieser Arme kommen in Kontakt mit den Seiten der segmentförmigen Greifer und drehen diese, bis die Vorsprünge 361 auf ihren Seiten gegen die Stangen 211 stossen, welche parallel über den Stangen 21 liegen. Die Arme 77 werden so bewegt, dass sie die Patronengreifer 36 drehen, wenn die Verschlussstücke sich an dem hinteren Ende ihres Hubes befinden (Fig. und 6). Die auf diese Weise bewirkte Teildrehung hat zur Folge, dass die aus den Magazinen herausgezogenen Patronen in eine Flucht mit den Kammern 73 der Läufe 2 gelegt werden, sowie dass die abgeschossenen Hülsen in eine Flucht mit dem Auswerferrohr 79 kommen.
Infolge der Vorwärtsbewegung der Verschlussstücke werden die Patronen in die Läufe eingeführt und die leeren Hülsen den Auswerferrohren zugeführt. Die Teildrehung der Greifer an dem vorderen Ende ihres Hubes hat zur Folge, dass die inneren Greifer sich um die Ränder der Patrone herum bewegen, während die äusseren Teile sich von den Hülsen entfernen und die Ränder von frischen Patronen ergreifen.
Es sind Sicherheitsvorrichtungen vorgesehen, welche verhindern sollen, dass die Verschlussstücke freigegeben werden, wenn eine Patrone hängen bleibt oder nicht explodiert. Diese Sicherheitsvorrichtungen werden selbsttätig durch den Rückschlag bei jeder Explosion einer Patrone in dem Laufe freigegeben. Die Sicherheitsvorrichtung besteht aus kleinen Hebeln SO, welche drehbar an den Seiten der Platte 3 angesetzt sind. und deren untere Enden in Stangen 81
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eingreifen. Diese Stangen sind gleitbar an dem Körper angesetzt und an ihren vorderen Enden lose mit Stangen 82 verbunden. Letztere stehen in starrer Verbindung mit dem den Lauf umgebenden Wassermantel.
Der Körper 1 kann frei auf diesen Stangen 82 gleiten. Die Stangen ? haben Schlitze ?, welche Schrauben 84 aufnehmen, die an den inneren Enden der Stangen 81 angebracht sind.
Der Geschützkörper ist mit einer Stange 841 verbunden, welche durch das hintere Ende des Wassermantels 4 geht und durch eine starke Schraubenzugfeder 85 mit einer quer durch den vorderen Teil des Wassermantels gehende Stange 86 verbunden ist. Wenn nun eine Patrone zur Explosion gebracht wird, werden der Körper 7 und die Läufe 2 durch den Rückschlag um eine kurze Strecke nach hinten getrieben und diese Bewegung löst die Sicherheitsvorrichtungen selbsttätig aus und gestattet das Weiterarbeiten der Vorrichtung.
Wenn die leeren Hülsen in die. Auswerferrohre ? geschoben werden werden sie darin durch Federdruck gehalten, bis sie durch die nächste eingeschobene Hülse hinausgetrieben werden. Der zum Festhalten der Hüben in dem Rohr 79 erforderliche Druck wird durch eine F ! achfeder 791 erhalten, welche unterhalb des Körpers in solcher Lage angebracht'ist. dass Klötze 972 auf den Enden dieser Federn gegen die Unterseite der Hülsen drücken. Die Unterseite der Rohre 79 ist genutet, um diese Klötze 792 aufzunehmen und der Druck gegen die Hülsen verhindert deren Bewegung bei den Erschütterungen des arbeitenden Geschützes.
Oben auf jedem der Schwinghebel 23 ist ein Block 87 in solcher Lage angebracht, dass er gegen die hinteren und unteren Enden der Sicherheitshehel 80 anstösst oder dicht darunter hinweg geht, wenn die Vorrichtungen verriegelt sind. Wenn der Sicherheitshebel sich in dieser Lage befindet, können die Schwinghebel nicht bewegt werden, bis eine Patrone
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Wenn sich die Spindel 321 in ihrer normalen Stellung befindet, befinden sich die Klinken 10. j beider Räder 30 in Eingriff mit der Vertiefung 106 in der Spindel und die Drehung des Griffes 33 wird beide Vorrichtungen fortlaufend und in entgegengesetzter Richtung in Bewegung setzen.
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geschrägt.
Wenn man die Spindel 321 nach aussen zieht oder nach innen schiebt, bis nur eine Klinke 105 in Eingriff mit besagtem Schlitz ist, wird nur die Vorrichtung der betreffenden Seite des Geschützes in Bewegung gesetzt. Die Spindel 321 kann von beiden Seiten durch den Körper hindurchgehen. Wenn eine der Betriebsvorrichtungen schadhaft werden sollte oder in Unordnung gerät, kann diese ausgebessert werden, während die andere in Betrieb bleibt.
Wenn eine der Vorrichtungen fehlzündet, klemmt oder ausser Betrieb gerät, so kann man dies sofort an einer Anzeigevorrichtung auf der Aussenseite des Deckels auf der rechten Seite des Körpers bemerken. Die besagte Anzeigevorrichtung besteht aus einem Pfeil 107, welcher in dem Deckel eingeschnitten ist oder in einem Zeiger auf diesem Deckel, der radial zu der Steuerspindel 321 steht und aus einem mit Marken versehenen Ring 108.
Bei dem in den Zeichnungen dargestellten Geschütz sind vier Markierungen 109 auf diesem Ring vorgesehen, welche den bei jeder Umdrehung der Spindel abgefeuerten Schüssen entsprechen.
Wenn jedesmal ein Schuss abgefeuert wird, werden die Markierungen 109 auf dem Ring nacheinander dem Pfeil oder Zeiger 107 gegenüber gebracht und da die Patronen abwechselnd aus
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Seite der Mechanismus versagt hat. Diese Anzeigevorrichtung ist äusserst angenehm, indem sie den Schützen in den Stand setzt, festzustellen, welche Vorrichtung aussetzt, so dass er den richtigen Deckel abnehmen kann, um herauszubekommen, und ohne Zeitverlust den Fehler zu beseitigen.
Die Zapfen 24, auf denen die Schwinghebel 23 aufgesetzt sind, können einstellbar gemacht werden, um eine Abnutzung der Zapfenteile dieser Hebel und der Lenker 22 auszugleichen.
Die Einstellung dieser Zapfen kann erforderlich sein, um die Patronen sicher und richtig in die Kammern der Läufe einzuführen. Um eine Einstellung der Zapfen 24 zu gestatten, können diese mit Knaggen 110 an ihren inneren Enden versehen werden, welche nach oben und unten gerichtet sind. Die oberen Knaggen sind drehbar auf einem Zapfen 111 angeordnet, während die unteren Knaggen geschlitzt sind, um Schraubstifte 112 aufzunehmen. Diese werden durch einen Aufsatzschlüssel o. dgl. gedreht, der durch Löcher in den Deckeln 67 gesteckt wird. Die Druckschrauben 113 sind an Klötzen oder Knaggen 114 angeordnet, welche sich auf der Platte 3 hinter den Zapfen 24 befinden. Indem diese Schrauben gedreht werden, kann man die Zapfen nach vorne um ein gewisses Stück drücken. so viel eben notwendig ist, die Abnutzung der Teile auszugleichen.
Wenn die Zapfen je nach Erfordernis eingestellt sind, werden die Schrauben 112 angezogen und dann fixiert. Die Druckschrauben 113, ebenso wie die Klemmschrauben 112 können durch Löcher in den Deckeln mit dem gleichen Schlüssel oder Werkzeug betätigt werden.
Wenn das Wasser oder das Kühlmittel in dem Wassermantel 4 bei schnellen Feuern durch die Läufe heiss wird, kann der daraus entstehende Dampf durch die Rohre 115 längs der Oberseite und der Innenseite des Wassermantels zu einem Auspuffrohr 116 entweichen.
Die Rohre 115 münden mit ihren äusseren Enden in die Enden des Wassermantels 4 und sind an ihren inneren Enden zweckmässig abgeflacht. Sie treten in einen runden Ventilsitz 117. dessen Enden geschlossen sind und der auf einem konischen Blechhalter 118 montiert ist.
Dieser Halter ist mit dem Ventilsitz 117 und dem Wassermantel 4 in solcher Weise verbunden, dass das Wasser aus letzterem nicht entweichen kann. Der Boden des Wassermantels am Fusse des Trägers ist fortgeschnitten, um das mit Gewicht belastete Ende des Auspuffrohres 116 zugänglich zu machen. Das letztere hängt von einem Dreiweghahn oder Ventil 119 herab. welches durch den Sitz gehalten wird.
- Das Ventil kann sich auf seinem Sitz frei bewegen und das belastete Rohr wirkt als Pendel, um selbsttätig das unterste Rohr 115 abzusperren, wenn die Läufe gehoben und niedergerichtet sind, während das jeweils obere Rohr in Verbindung mit dem herabhängenden Rohr bleibt und der Dampf aus dem höchsten Ende des Wassermantels entweichen kann.
Das untere Ende dieses Rohres 116 ist gewöhnlich durch einen Stöpsel 120 o. dgl. geschlossen. Soll aber das Geschütz für Schnellfeuer benutzt werden, so wird dieser Stöpsel heraus-
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Arbeiten des Ventils 119 zu gewährleisten, ist der Teil, welcher oberhalb des horizontalen Durchganges liegt, wie in den Zeichnungen dargestellt, fortgeschnitten.
Die vorderen Enden der Stangen 211 sind mit Vertiefungen 121 auf der Unterseite versehen, um Platz für das Hindurchtreten der Vorsprünge 361 zu machen, sobald die Greifer teilweise infolge der Abwärtsbewegung des Lenkers 22 gedreht werden.
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