AT81417B - Verfahren zur elektrodynamischen Erzeugung von StrVerfahren zur elektrodynamischen Erzeugung von Strömungen in einer flüssigen, elektrisch leitenden Mömungen in einer flüssigen, elektrisch leitenden Masse. asse. - Google Patents

Verfahren zur elektrodynamischen Erzeugung von StrVerfahren zur elektrodynamischen Erzeugung von Strömungen in einer flüssigen, elektrisch leitenden Mömungen in einer flüssigen, elektrisch leitenden Masse. asse.

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AT81417B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   elektrodynamischen Erzeugung von Strömungen   in einer flüssigen, elektrisch leitenden Masse. 
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 des Schmelzguts in dae Planne oder in einen anderen Ofen. Neurdings benutzt man hiezu in elektrischen Öfen den soganannten Pincheffekt. Nach dem vorliegenden Verfahren wird 
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 1 und 2 sowie 8 und 9 zwei im Winkal zueinander stehende. mit einem geschmolzenen oder flüssigen Leiter gefüllte Röhren ode Kanäle. Fliessen zwei gleichgerichtete Ströme durch die Kanäle, so   e : gibt die Zerlegung der auf ein Leiterelement wirkenden   Anziehungs- 
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 miteinander bilden.

   Entsp echend der   Richtung de K@aftkomponenten bewegt sich   auch der geschmolzene oder flüssige Leiter im Sinne der   Pf@ile 3 und 4 bzw. 13 und 14.   Die Kraftwirkung bleibt natürlich dieselbe, wenn einer der Kanäle durch einen starren Leiter ersetzt wird oder wenn sämtliche Ströme ihre Richtung   gleichzeitig umkehren.   



   Ein einfaches Ausführungsbeispiel dieses Prinzips zeigt Fig. 3. In einem Ofen aus   fejerfesten Wänden JJ bennden   sich zwei mit   leitender Schmelze oder Flüssigkeit gefüllte     Kammern 16   und 17, die unter sich durch die offenen oder geschlossenen Kanäle 22, 23, 24 und 25 verbunden sind. Der durch die   Klemme.'20 zuge'eitete   Strom passiert durch die Elektrode 18 in die Kammer   lui   und von da durch die Kanäle 22   bis 2J in die Kammer 7,   von wo aus er durch die Elektrode 19 mit   der Klemme 21 wieder he@austritt.   In Über- 
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 Pfeilrichtung, d. h. es tritt ein   selbsttätiger   und   beständiger L'm'auf   der geschmolzenen lasse ein. 



   Die mechanische Kraft des Umlaufs kann   wus,   ntlich verstärkt werden, wenn man die 
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 Elektroden   nicht eintritt, zeigen   die Fig.   4. ; ;   und 6.
Dieselben stellen einen um die Zapfenlöcher 29 drechbaren Ofen dar, dessen feuerfeste, 
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 durch die Kanäle   un   und 38 wieder zurück in das Bad 31. 



   Von der Kammer 30 führt eine Rinne. die in   Fig. 5 durch   die Linie 47.   nged   (utet 
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 wodurch eine   Wiederinbetriebsetzung   des Ofens sehr bequem wird. Um eine grössere Masse geschmolzenen Materials zurückzuhalten, können die Kanäle bis 38 am Boden des Raumes 30   etwas - ausgehöhlt   werden. 



   Wie aus Fig. 6 ersichtlich, werden die   VereinigungssteHen   der Kanäle   je un   36 sowie 37   und-3   wo die Elektroden hineinragen, erweitert, zum Zwecke, ein Abschmelzen der Elektroden zu verhindern. Hiedurch wird auch erreicht, dass entsprechend dem vergrösserten Querschnitt mehr Wärme durch die Wände abgeleitet und die Temperatur nicht bis zum Schmelzen gesteigert wird. 



   Die Elektroden sind von oben in den Ofen eingeführt und nicht von unten, da im letzteren Falle infolge mangelhaft weidender Abdichtung leicht ein Lecken des Ofens eintritt. Es ist auch zweckmässig, die Elektroden im Winkel zu dem oder den Kanälen anzuordnen. Bei passender Neigung   de : Kanäle   und Richtung des Stromes addieren sich die entstehenden Stromkomponenten und verstärken die Strömung in den Kanälen. 
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 in einfacher oder geteilter Form der andere Pol   49, 50, Südpol S,   eines permanenten oder Elektromagneten angebracht werden. Es genügen auch Massen aus weichem Eisen. Bei Wechselstrom werden die   magnet s@erbaren Massen   aus   weichem lamellierten   Eisen von einem Strom durchflossen, der die Frequenz des Ofenstromes hat. Die Schaltung ist dabei beliebig.

   Nur müssen die   Stromwechsel in   den   Elektromagneten   synchron mit den Stromwechseln in den Kanälen sein. 



   Eine weitere   Verstärkung   der einen Umlauf bewirkenden Kräfte kann erfolgen, indem man in einem oder mehreren Kmälen durch passende Dimensionerung derselben einen Pincheffekt hervorruft, dessen Triebkraft im Sinne des Umlaufs gerichtet ist und sich zu   den schon vorhandenen KräfLen hinzuaddiert.   Wenn z. B. in Fig. 6, wo   der Kanal 56   seitwärts in den   Kanal 3J mündet,   ein Pincheffekt in 36 erzeugt wird, so wird sich seine Triebkraft zu der in   35   addie-cn und der Gesamtbetrag der wirkenden Kräfte wird nahezu gleich der Summe der   Einzelkräfte   sein. An sich ist die Benutzung des Pincheffektes zur 
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 elektrodynamisch hervorgerufenen Bewegung hinzu. 



   Das Verfahren ist auch anwendbar, wenn die Öfen mit Wechselstrom betrieben werden. 



  Denn die   achsiälen Kraftkomponenten in   den Kanälen ändern ihre Richtung nicht, wenn dies die sie durchlaufenden Ströme tuen.   Selbstverständlich   kann man Ein-, Zwei-und Mehr- 
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   kanäle   münden in den gemeinsamen Herd. 



   In Fig. 8 ist eine   ähnliche     Anordnung für Dieiphasenstrom   gezeichnet. 



   Im Ofen nach Fig. j9 sind nur drei Elektroden 69, 70 und 71 angewendet. Über jeder sind paarweise zwei Widerstandskanäle angeordnet, die gegeneinander geneigt sind. Die drei   Sekundärspulen   des Dreiphasentransformators 78, 79 und 80 sind an die Elektroden in Dreieckschaltung angeschlossen. Doch kann man natürlich auch die Sternschaltung verwenden. 



   Der Vorteil des vorliegend beschriebenen Verfahrens besteht darin, dass der   Heizstrom   gleichzeitig zur Erzeugung eines Flüss'gkeitsumJaufs verwendet wird. Dadurch tritt nicht   bloss   ein inniges Mischen des Ofeninha'tes ein, sondern auch eine ebenso intensive Wärmekonvektion, die eine   Temperaturgleichheit   im Schmelzgut bewirkt, die anders gar nicht oder nur schwer zu   erreichen Ist.   Das   Ve : fahren   ist anwendbar bei allen Schmelzöfen für alle Metalle und Legieungen. Erforderlich ist nur, dass Länge und Querschnitt der Wider-   standskanäle   entsprechend   ahgeände   t werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : i. Verfahren zur elekt   odynanrschen Erzeugung von Strömungen   in einer flüssigen elektrisch leitenden Masse, dadurch gekennzeichnet, dass gegeneinander geneigte, stromdurchflossene Leiter benutzt werden, wobei wenigstens zwei diese. Leiter aus der flüssigen Masse besteher und eine geschlossene Schleife bilden, so dass durch die gegenseitige elektrodynamische Wirkung der Leiter aufeinander die flüssige   M-tsse   in Bewegung versetzt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach \nsp, uch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrodynamische Wi@kung durch Zuhilfenahme eines Pincheffektes verstärkt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT81417D 1914-07-29 1914-07-29 Verfahren zur elektrodynamischen Erzeugung von StrVerfahren zur elektrodynamischen Erzeugung von Strömungen in einer flüssigen, elektrisch leitenden Mömungen in einer flüssigen, elektrisch leitenden Masse. asse. AT81417B (de)

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