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Vorrichtung zur lläherullgsweisell Aufzeichnung der Umfangslinie der ebenen Abwicklung einer dachartigen Fläche.
Die Leistenkopie @Abwicklung der Seitenflä@he des Leistens in eine Ebene) zur Her stellung des aus Karton, Blech o. dgl. zuszuschneidenden Grundmodells, dessen Begrenzungen die Kurven der herzustellenden Schablonen für die den S ; haft zusammensetzenden Tei ! c bilden, wurde bisher meist in der Weise gewonnen, dass ein Papierblatt. dessen Fläche ungefähr der einen Lest@nseite entspright und zur Ermöglichung des Anschmiegens an die
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Streifen an die Krümmung der Lutenulberfäche der Umfang des Papierblattes möglichst genau nach der gelen die Spitze hin ve.
laufenden vorde@en Mittellinie, der hinteren Mittel- linie und der Sohlcnlinle des Leistens zugeschnitten wird. In @leicher e wird auch eine Kopie der anderen Seite des unsymmetrischen Leistens angefe tigt, die beiden so gewonnenen Kopien aufeinandergelegt und eine mittlere Umfangslinie für die Leistenkopie bestimmt. die
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Wurde man nämlich die Leistenkopie von der kleineren Seite des unsymmetrischen Leistens abnehmen, so wü@den das Grundmodell und die darnach hergestellten Schaft-
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kopie von der grösseren Seite des Leistens abgenommen werden würde.
Deshalb muss, um beiden Seiten ge@e@ht zu werden. eine Leistenkopie bege-. teHt werden, deren Umfangslinien eine mittlere Linie zwischen den Umfangslinien der kleineren und der grösseren vom Leisten abgenommenen Abwicklungsflächen bildet.
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keit des Verfahrens, und es sind nachträglich zumeist Richtigstellungen notwendig.
Zweck der Erfindung ist es nun. die Aufzeichnung der Leistenkopien bei gleichzeitiger Vereinfachung der Arbeit genauer auszuführen : jede Leiste@seite stellt sich im Wesen als eine dachförmige Flache dar, deren Firstlinie abgerundet ist (und zwar gegen d'e Leisten-
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abgewickelt werden soll, ist also begrenzt durch die von oben zur Spitze verlaufende vordere Mittellinie a, die Sohlenlinie'b und die hintere Mittellinie @, Um die Krümmung
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Soll nun eine derartige Fläche abgewickelt werden, so wird, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist. zunächst ein der Firstlinie Jl entsprechender Linienzug 11'aufgetragen ; dann
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Fig. 3 und 4 in Aufrlss dargest@llt.
Auf einem Tisch 1 ist ein Schlit@en 2 beweglich angeo dne@, indem dieser Schlitten 2 in der Querrichtung in einem Schieber 3 gtführt H, der seinerseits wieder du eh Schwalbenschwanzleisten 4 in einer in den Tisch eingelassenen Bahn a in der Längsrichtung gefäh@t ist. Auf dieser Bahn 5 ist eine Schablone 6 befestigt, die im vorliegenden Falle aus einem
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An der Unter@eite des Schlittens 2 ist ein um eine lotrechte Achse drehbarer, durch eine entsprechend grosse Durchbrechung des Schiebers 3 hindurchgehender, kurzer Träge.-9 angeordnet, de zwei Rö'Ichen 10 t. ägt, d'e zu beiden Seiten der Schablonenstäbe 6'6" liegen und sich bei der Längsbewegung des S@ hlittens 2 (also bei eine, Be, l- gung, die mit Bezug auf Fig. 3 aus der Bildfliche he aus vor sich geht) an den Seitenflächen der Schablonenstäbe abrollen, dem Schlitten 2 infolgedessen einen Weg vorschreiben, der genau der Form der Schablone 6 entspricht.
Da, wo die Schablone 6 von der Längsrichtung abweicht, also im Teile 6", wird nämlich bei der von Hand aus oder mechanisch zu
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des Stabes 6'in der Querrichtung bewegt. so dass sich als Resultierende eine Bewegung des Schlitten 2 ergibt, die parallel zum Stabe 6"verläuft. Durch die gleiche Einrichtung könnte selbstverständlich der Schlitten 2 auch entlang einer beliebig gekrümmten Schablone
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Einstellbarkeit in der Höhen- und in den Seitenrichtungen ermöglicht ist. um den Leisten in die richtige Lage-zu den Fühlern der Vorrichtung zu bringen.
Wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, wird der Leisten derart eingespannt, dass der Scheitel des stumpfen Winkels, den die Firstlinie it bildet, mit dem Drehpunkt des Stabes 6@ in einer zum Schlitten 2 parallelen
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Fussspitze hinstrebenden Teil der Linie n eingestellt, um eine mit der Linie n überein- stimmende Bewegung des Schlittens 2 zu sichern.
In dem Schlitten 2 sind drei zur Massübertiagung und zur Übertragung der Bewegung auf Die Zeichenstifte erforderliche Fühler geführt, und zwar der mittlere Fühler 13 und die beiden seitlichen Fühler 14 und 7J. Jeder Fühler besteht, wie aus Fig. 3 zu ersehen ist. aus einem Stabe mit einem an seinem Ende gelagerten Röllchen 13', 14', 1.). Das Röllchen 13'wird auf der Firstlinie n. d, ts Röllchen 14'auf der vorderen Mittellinie a bzw. später auf der hinteren Mittellinie c und das Röllchen 15' auf der Sohlenlinie b des Leistens bewegt. Der Stab 13 ist zwischen auf dem Schlitten 2 gelagerten Röllchen 16, der
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In dem Schlitten 2 sind ferner die beiden S@äbe 20 und 21 in Röllchen 22,23 wag- re@ht verschiebbar gelagert und tragen an ihren Enden die Schreibstifte 24,25. An dem Stab 20 ist im Punkte 26 eine Schnur (Draht, Drahtseil o. dg].) 27 befestigt, die über die an dem Schlitten 2 gelagerten Rollen 28, 29 sowie über das Rölchen 14' läuft und an dem unteren Ende des Stabes 13 befest'gL ist. Von dem Befestigungspunkt 26 nach der anderen Seite hin läuft dieselbe Schnur oder auch eine andere 30 über
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Röllchen 32 und trägt an ihrem Ende ein Beiastungsgewicht 33, das das Bestrehen hat, den Stab 20 nach rechts zu ziehen. Dieser Zug pflanzt sich auch durch die Schnur 27 bis zu dem Befestigungspunkt am unteren Ende des Stabes 13 foit.
Infolge des Winkels, den die beiden Schnurabschnitte 27'' und 27''' miteirander einschliessen,
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angedrückt.
An dem Stab 27 Ist im Punkte 34 eine Schnur 35 befe@tigt, die über die am Schlitten 2 gelagerten Röllchen 36 und 37, ferner über das am Stab 15 gelagerte Röllchen 38 und das Röllchen 7J'läuft und am unteren Ende des Stabes 13 befestigt ist.
Vom Befestigungspunkt 34 nach der anderen Seite hin läuft die gleiche Schnur oder eine andere 39 über das an dem Stab 21 gelagerte Röllchen 40 und über das am Schlitten 2 ge-
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Diese Einrichtung bewirkt, dass der Abstand der Spitzen der beiden Schreil stifte 24 und 25 voneinander bei anfänglich $ichtiger Einstellung der einz@lnen Teile jewells gleich sein muss der Summe der beiden Schnurahschnitte. "'und 39"", da jede durch die VerschiebungderStäbe14und15bedingteLängenänderungderAbschnitte27'''und39"" sich infolge der Schnurzüge 2ì und. 39 auf die Stäbe ? 0 und 21 überträgt.
Wird daher der Schlitten 2, nachdem das Röllchen 13'auf das hintere Ende der Firstlinie n, das
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Randes vorwärtsgezogen. wobei das Röllchen 13' infolge der Schablonenführung stets auf der Firstlinie bewegt wird und das Röllchen 14' entlang der sich ab ebene Kurve darstellenden Mittellinie a gleitet, wogegen das Rölkhen 15' durch Anfassen des Stabes 15 an der Handhabe 43 während dieser Bewegung des Schlittens 2, den Höhenänderungen der Sohlenlinie b folgend, ve : stellt wird, so werden sich durch das Auseinanderdrangen
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Schnurzüge auf die Schreibstifte 24 und 25 übert@agen, so dass diese auf ein darunter aufgespanntes Zeichenblatt 44 die gewünschte Leistenkopie selbsttätig aufzeichnen.
Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, stellen die Schnurabschnitte 7"'und 39""nur Sehnen oder Tangenten an die Schichtenlinien (d-m in Fig. i) dar ; doch wird dieses
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Führung zu erreichen, dass der Schnurabschnitt 37''' an irgendeiner Stelle zwischen den Röllchen 13' und 14' an den Schuhleisten angedrückt wird, wenn eine noch genauere Messung erforderlich werden sollte.
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spannung des Leistens 11 und Einstellung des Schablonenteils 6" parallel zu dem vorderen Ende der Firstlinie M..
welch letztere vorher auf dem Leisten aufgezeichnet worden ist, und nach richtiger Einstellung der Fühbrrädchen der Schlitten ¯7 entweder in der einen oder in der anderen Richtung über den Leisten gezogen wird, wobei sich die Leistenkopie selbsttätig aufzeichnet. Die weitere Benutzung der so gewonnenen Leistenkopie zur Herstellung des Grundmodells für die Schaftschablonen geschieht in der bekannten Weise.
In konstruktiver Hinsicht sei noch bemerkt, dass, wenn erforderlich, eine Höheneinstellung der Führungen des Stabes 11 vorgesehen sein kann, dass die Schnurzüge auch durch geeignete Getriebe, die dieselbe Wirkung verbürgen, ersetzt werden könnten und auch die Schablonenführung in anderer Weise erreicht werden könnte als hier veranschaulicht ist.
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anderer dachartiger Flächen oder aus solchen Elementen zusammengesetzter Flächen verwendet werden.
PATENT-ANSPRÜCHE : i. Vorrichtung zur näherungsweisen Aufzeichnung der Umfangslinie der ebenen Ab- wicklung einer dachartigen Fläche, deren First auch gekrümmt und abgerundet und deren Böschungsflächen selbst wieder gekrümmt sein können, dadurch gekennzeichnet, dass die Endpunkte der von einem der Firstlinie (n) entsprechenden Linienzuge nach beiden Seiten hin gerichteten, an der zu behandelnden Fläche der Böschung bzw. deren Krümmung folgenden oder näherungsweise in der Sehne oder Tangente gemessenen Ordinaten (d-m) miteinander verbunden werden.