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Vorrichtung zum stufenweisen Schalten und Kuppeln der Räder von Radsatzgetrieben.
Die Erfindung bildet eine Vorrichtung zum stufenweisen Schalten und Kuppeln der Räder von Radsatzgetrieben, die mit einfacher Bauart und Handhabung das Schalten aut vorerwählte Radelemente des Getriebes mit der gleichzeitigen Kupplung dieser Radelemente ermöglicht.
Dies wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass das die Schaltung auf die erwählte Überssetzung bewirkende Schaltgestänge mit dem Kupplungsgestänge der Radsatz-
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die Vorschaltung der Radsatzkuppluug auf das erwählte Radelement und bei der Bewegung des Schalthebels in anderen Richtungen die Ein-und Ausrückung der Radsatzkupplung in bezug auf das erwählte Bauelement des Radsatzgetriebes ermöglicht wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung für ein Radsatzgetriebe mit Kugelsperrkupplungen dargestellt. Fig. i zeigt die Schalteinrichtung im Aufriss, Fig. 2
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das Getriebe im vergrössertem Massstabe.
In der Zeichnung stellt w die treibende, w1 die getriebene und v die Vorgelegswelle eines Radsatzgetriebes r dar ; h ist der Schalthebel und k die Kupplung.
Das im Gehäuse 21 gelagerte Getriebe r besteht aus zwei Rädersätzen rl bis r4 und
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über der Welle w1 angeordnet ; sie können durch die Kupplung k stufenweise mit der Welle w1 gekuppelt werden. Die Räder 1'1 bis rIV sind auf der Vorgelegswelle v festgekeilt und werden von dem Triebling r4 angetrieben. Die Räder rl bis r4 werden durch Kugeln 22 abgestützt und durch eine Pressplatte 23 zusammengehalten. Zu diesem Zwecke ist die Pressplatte 23 mit mehreren Stellschrauben 24 versehen, die gegen ein in dem Gehäuse 21 vorgesehenes Widerlager 25 anstossen. Ausserdem ist in dem Gehäuse ein Spurlager 26 vorgesehen, gegen das sich das letzte Radelement rl des Radsatzes 1'1 bis r4 abstützt.
Zwischen dem Radelement 1'1 und der Pressplatte 23 ist ein kleiner hohler Füllring 30 eingeschaltet.
Die Kupplung k ist derart ausgestaltet, dass sie einerserseits ohne Kupplungswirkung axiale, Verschiebungen im Hohlraume der Ringscheiben des Radsatzes rl bis r4 zulässt, andrerseits aber bei bestimmten Einstellungen auch die kraftschlüssige Verbindung der Kupplung mit dem erwählten Radelement des Radsatzes rl bis r4 ermöglicht. Die Ausgestaltung der Kupplung k für die vorliegende Schaltvorrichtung kann beliebig sein. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsheispiel wird eine an sich bekannte Kugelsperrkupplung k verwendet.
Um nun von dem Schalthebel h aus mit zwei elementaren Steuerbewegungen das stufenweise Schalten und Kuppeln der Radelemente von Radsatzgetrieben durchführen zu können, sind folgende Einrichtungen getroffen.
Den Radsätzen sind zwei eigenartige Gestänge zugeordnet, und zwar ein Schalt- gestänge 30 bis 37 und ein Kupplungsgestänge 40 bis 46. Die beiden Gestänge sind aus dem Getriebegehäuse 21 herausgeführt und werden in eigenartiger Weise vom Schalthebel h betätigt. Das Schaltgestänge 30 bis 37 besteht aus einem in die Nut 30 der Kupplungs-
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Schwinge-M gelagert. Zu diesem Zwecke ist die Schwinge 3J mit einer Gabe) 36 versehen, in welcher das vordere Ende der Schubwelle 32 mit Schrauben 37 o. dgl. gelenkig befestigt ist. Die Schwinge 35 ist auf einer Drehwelle 34 aufgekeilt, deren Drehbewegung im Sinne der Pfeilrichtung x durch den auf ihr sitzenden Schalthebel h (Fig. 2) eingeleitet wird.
Das Kupplungsgestänge 40 bis 46 besteht aus einem auf der Stellmuffe 8 (Fig. 3) der Kupplung k angreifenden Kupplungshebel 40 der um den Bolzen 41 drehbar ist. Der
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Auf den Kupplungshebel 40 wirkt eine Kupplungsstange 42 (Fig. 2) ein, die in der hohlen
Schubwelle 32 des Schaltgestänges verschiebbar gelagert ist. Auf dem Ende der Kupplungs- stange ¯J2 ist eine Druekrolte 45 vorgesehen, auf die ein im Kopf 321 der Schuhstange 32 geführter Keil 44 einwirkt. An den Keil 44 ist unter Zwischenschaltung eines Gelenkes 45 eine Verbindungsstange 46 angesetzt, die mit ihrem Ende an dem Schalthebel h in der aus Fig. i ersichtlichen Weise befestigt ist.
Der Schalthebel h ist ausser der Schwingbewegung im Sinne der Pfeihichtung x noch einer Querbewegung im Sinne der Pfeilrichtung y fähi6. Zu diesem Zwecke ist der Schalthebel li auf einer auf der Drehwelle 34 festgekeilten Musse JO gelagert, die mit einem Hilfs- lager. 1 für den Schalthebel versehen ist. In diesem Hilfslager ist ein Drehbolzen 52 eingesetzt, um welchen der Schalthebel eine Quetbewegung ausführt. Die Feststellung des Schalthebels in seiner jeweiligen Schaltstellung erfolgt in an sich bekannter Weise durch eine Kulisse 53.
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der Kulisse 53 eingerückt (Einschaltung und Kupplung des Radekmentes rII, r2 des Räder- satzes).
Sollen nun beispielsweise die Radelemente rIII, r3 eingeschaltet und gekuppelt werden, so ist es nur erforderlich, den Schalthebel vore st in der Querrichtung (Pfeil y) aus der Rast II herauszubewegen (erste Schaltperiode), hierauf in der Längsrichtung (Pfeil x) zur Rast III zu bewegen (zweite Schaltperiode) und ihn schliesslich in die Rast III unter abermaliger Ausführung einer Querbewegung einzurücken (dritte Schaltperiode).
Bei der ersten Schaltperiode wird die Kupplung k unter Vermittlung der Elemente 46, 45, 44, 43, 42, 40 und 8 des Kupplungsgestänges ausgerückt ; bei der zweiten Schaltperiode wid die ganze Kupplung k unter Vermittlung des Schaltgestänges h, 34, 35, 32, 31, 30 und 14. in den Ringraum des Rades r3 geschoben ; bei der dritten Schaltperide schliesslich wird die vorgeschaltete Kupplung k unter Vermittlung des Kupplungsgestänge5 46, 45, 44, 43, 42, 40 und 8 wieder eingerückt.
Die Reihenfolge der Schaltstufen untereinander sowie die Ausbildung der Stufen hinsichtlich ihrer kinematischen Wirkung (Vorwärtsgang,. Rückwärtsgang, Leerlauf) kann im Rahmen der dargelegten Erfindung beliebig geändert werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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Schaltgestänge (30 bis 3/) mit dem Kupplungsgestiinge (40 bis 46) der Radsatzkupplung (k) derart gekuppelt ist, dass bei der Bewegung des Schalthebels (h) in der einen Richtung (Pfeil x) die Vorschaltung der Radsatzkupplung auf das gewählte Radelement und bei der Bewegung des Schalthebels in der zur ersten senkrechten Richtung (Pfeil y) die Ein-und Ausrückung der Radsatzkupplung in bezug auf das erwählte Radelement des Radsatzgetriebes erfolgt.
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