AT8084B - Verfahren und Einrichtung zur continuierlichen Verarbeitung von Papierspänen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur continuierlichen Verarbeitung von Papierspänen.

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AT8084B
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Robert Dietrich
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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   Zur Sicherheit kann der Exhaustorapparat an seinem tiefston Punkte ferner noch mit einem gut verschliessbaren seitlich ausziehbaren Schubkasten f ausgerüstet werden, welcher als weiterer Fangapparat für mitgerissene Verunreinigungen dient, und von dem aus man auch gut in das Innere des Apparates gelangen kann. 



   Die auf diese Weise von groben Bestandtheilen befreiten Späne worden in den Exhaustor-Schpeidapparat gesaugt und hier nach Massgabe der Einstellung der Schneiden des Apparates zerkleinert, sowie durch die Druckleitung g in eine hochgelegene Cyklone h befördert, von der aus die Ableitung der Späne zu irgend einer weiteren Zerkelinerungsvorrichtung z. B. Kollergängen oder besser sogleich zu demjenigen Zerfaserungsapparat erfolgt, von dem aus die directe Rückführung des Abfalls zur Verarbeitung (Holländer) zu bewerkstelligen ist. 



   Die aus dem Druckrohr in die Cyklone A eintretende zerkleinerte Masse führt den ganzen Staub mit sich, welcher den Papier-,   Hadern-,   Stroh- etc. Abfällen anhaftete, und da bei der Weiterbeförderung der Späne nach der Tiefe alle mitgerissene Luft nach oben auszuscheiden bestrebt ist und auch   abgeführt   werden muss, so wird die Umgebung der   Oyklono mit   sehr brennbarem Staub dicht geschüttet, wenn hiergegen nicht Vorsichtsmassregeln ungewandt werden. 



   Da es nun   nothwendig   ist, das in dem weiten cylindrischen Theil der Cyklone sich ausbreitende Material zu besserer Vorbereitung für die Verarbeitung in den Zerfaserungsapparaten gut zu durchfeuchten, werden die   Bofouchtungsvorrichtungcn   so angeordnet, dass gleichzeitig ein gutes Auswaschen der Staubluft erfolgt, so dass nur staubfreie Luft oben oder seitlich aus der   Cyklone   entweichen kann, während der niedergeschlagene Papierstaub noch nutzbringend mit verwertet wird. 



   Wie nun die Anordnung der Befeuchtungsvorrichtungen an der Cyklone selbst erfolgt, ist für die   Durchführung vorliegenden Verfahrens belanglos.   Es muss nur soviel Wasser 
 EMI2.1 
 aber feinen Strahlen, dass sowohl der technische Zweck der   gleichmässigen Durchfcuchtung   des Material. wie derjenige der Verhinderung des Entweichens staubbeladcner Luft erreicht wird.

   Hat die Cyklone h einen oberen Lüftungsaufsatz i, so ist es zweckmässig. von der Decke des   Lüftungsaufsatzos einen gleichmässig   fein Vertheilten Regen k durch die aufsteigende Luft nach unten   berabsprühen   zu lassen, und können zu weiterer Verstärkung   der Wirkung   an   dl'n   oberen und unteren Enden des cylindrischen   Cykionontbeiles   Ring- 
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 kaltem Wasser gearbeitet werden. 



   In dem oberen Theil der C klone findet so ein   völlige)'Staubniedorschlag   und gute 
 EMI2.3 
 auf die weite obere Cyklonenfläche sich ausbreitende Masse erheblich gelockert ist. Diese Masse sinkt dann durch das Abführungsrohr o in den Zerfaserungsapparat hinab, welcher unterhalb der Cyklone angeordnet ist. Bei diesem Herabsinken packt sich die Masse wieder dichter   zusammen,   was   weiter   fördernd auf die Gleichmässigkeit der Durchfeuchtung wirkt. Dabei kann die Beförderung der wieder zusammengedrängten Masse noch durch die nach abwärts gerichteten, kräftigeren Spritzstrahles eines unteren Wasserspritzrohres   u   gefördert werden. 



   Welcher Art der Zerfaserungsapparat p ist, in welchem die Spannteile zu vollkommener Auflosung gebracht werden, ist für das Verfahren ohne Bedeutung. 

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Claims (1)

  1. Zum Schlüsse wird die in Einzelfasern zerlegte Masse ans dom letzten Apparat ausgetragen und in geeigneter Weise in die llolländer überführt. In Anbetracht des Umstandes, dass alle schwereren Verunreinigungen schon vor Passieren des zerschneidenden Exhaustors abgeschieden sind, genüt es, den Eingang der Zerfaserungsmaschine mit einem sandfänger r zu combinieren, in den die ausgewaschenen Staubthcile der Späne etc. abge- worfen werden können. EMI2.4 PATENT-ANSPRÜCHE : l. Verfahren zur Zerkleinerung. Beförderung und continuierlichen Verarbeitung von Papier-etc.
    Abfällen, dadurch gekennzeichnet, dass die Späne von ihren Erzeugungsstätten alls durch die saugende Wirkung eines gleichzeitig als Zerkleinerungsapparat ausgebildeten EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 orten führende Saugleitungen (b) angeschlossen sind, die an den Einwarfstellen zu Posaunen (c) erweitert und zwecks Einxelarboit vor dem Apparat auch mit Vortheilungs- und Absperrklappen (d) und weiter mit vertieft angelegten Sammel- resp.
    Fangkasten (e) zwecks Ausscheidung mitgerissener Stein- und Metalltheile etc. ausgerüstet sind, mit einer Cyklone ,, welch'letztere ausser der Entlüftungseinrichtung in der Weise mit Befeuchtungsvorrichtungen beliebiger Art ausgerüstet ist, dass während des Durchtreibens der zerkleinerten Späne Staubentwicklung vermieden bleibt, wonach das Material alsbald in die Zerfascmngsvorrichtung übergeführt wird.
    3. Ausführungsform der im Anspruch 2 gekennzeichneten Cyklone (h) in der Weise, EMI3.2 weitesten Theil der Cyklone eintretenden, sich ausbreitenden, zerkleinerten Abfälle versehen wird, wobei Austrittsstelle und Richtung der Spritzstrahlen wenigstens zu einem Theil so angeordnet ist, dass die aus dem Spänestrom sich abscheidende, staubbeladene Luft vor Austritt aus dem Apparat vollständig gewaschen wird, und wobei ferner ein besonderer Spritzring (n) im unteren sich verengenden Theil der Cyklone vorgesehen sein kann, dessen abwärts gerichtete kräftige Strahlen zur Beförderung des Abzuges der Masse beitragen.
AT8084D 1900-05-16 1900-05-16 Verfahren und Einrichtung zur continuierlichen Verarbeitung von Papierspänen. AT8084B (de)

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