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Reduktionsgetriebe.
Diese Erfindung bezieht sich auf Reduktionsgetriebe, welche vornehmlich für rasch laufende, dem Antrieb von Schiffsschrauben, elektrischen Generatoren cd. dgl. dienende Maschinen bestimmt sind.
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ständig ausgeglichen oder auf ein Mindestmass beschränkt sind.
Erfindungsgemäss sind zwei Zahnkränze vorgesehen, von denen jeder mit einem oder mehreren ZahntriehIingen im Eingriff steht, so dass der gesamte, der Antriebskraft entsprechende Zahndruck auf beide Zahnkränze verteilt wird, deren einer unmittelbar mit der zu treibenden Welle, der andere mittels eines oder mehrerer, durch keine primäre Kraft bewegte Zahnräder (Zwischenräder), welche in den erstgenannten Zahnkranz eingreifen, in Verbindung steht.
Einer oder mehrere dieser Zahnkränze können den inneren Umfang von Felgen äusserer Räder bilden oder sonstwie damit verbunden sein und ebenso können die anderen Zahnkränze am Aussenumfang von inneren Rädern, welche mit den äusseren konzentrisch sind, vorgesehen sein, wobei sowohl die Trieblinge als auch die Zwischenräder so angeordnet sind, dass sie mit den äusseren und inneren Rädern aneinander diametral gegenüber liegenden Stellen im Eingriff stehen.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, eine auf einen äusseren Ring (den getriebenen Ring) wirkende Triebrolle und einen exzentrischen, nicht getriebenen inneren Ring zu verwenden, wobei der Druck der Rolle gegen den äusseren Ring durch ein Paar von Rollen bewirkt wird,
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gegen die Rolle drückt, gleichzeitig dem Aussenring die Drehung vermittelnd.
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mit Schraubenholzen 2C verbunden, deren Köpfe zweckmässigerweise in der Scheibe 17 versenkt sind, so dass die letztere an der inneren Bodenfläche des durch die Scheibe 8 und ihre Flansche 7 gebildeten Gehäuselagers zum anliegen gebracht werden kann.
Verdrehungen der Scheiben 17 und 18 werden durch einen Vorsprung 21 verhütet, der am Umfang der äusseren Scheibe 18 angeordnet ist und in den Hohlraum passt, der durch eine am Schiffskörper oder an dem betreffenden anderen festen Konstruktionsteil angebrachte Winkeleisenverhindung cd. dgl. gebildet wird.
Ausser den auf den Triebwellen 2 und 3 sitzenden Zahntrieblingen sind noch zwei weitere Zahnräder 27 und 2J drehbar in den Scheiben 17 und 18 gelagert, die als Zwischenräder angesprochen werden können, weil sie durch keine primäre Kraft unmittelbar angetrieben werden. Der in den Fig. i und 2 gezeichneten Ausführungsform entsprechend, sind diese Zwischenräder im gleichen Umfangskreis wie die Trieblinge 7 und-J. zweckmässig 90"von diesen abstehend,
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Fig. i Bezug genommen. welche die Umdrehungsrichtung der einzelnen Teile erkennen lassen.
Unter Annahme der Drehung der Wellen 2 und 3 in der Richtung der Uhrzeigerbewegung ergibt sich eine ebensolche Bewegung des Ringes 6 und infolgedessen auch der Scheibe 8 und der Welle 1, wogegen sich das Rad 9 in entgegengesetzter Richtung dreht. Die Umdrehung der Zwischenräder 24 und 25 erfolgt im Sinne der Uhrzeigerbewegung.
Die Triebkraft beider Wellen 2 und 3 wird sowohl dem inneren als auch dem äusseren Zahnkranz übermittelt. indem der Gesamtzahndruck der Trieblinge zum Teil auf den genannten inneren, zum Teil auf den äusseren Zahnkranz übertragen wird, wobei der eine Teil unmittelbar die Drehung der Welle 1 bewirkt (durch blosse Vermittlung der Scheibe 8), der andere diese Drehung mittelbar, nämlich mit Hilfe des Rades 9 und der Zwischenräder 21, 25 unterstützt.
Der Gesamtzahndruck wird also auf zwei diametral gegenüberliegende Stellen jedes Trieblings verteilt, weshalb die Zähne nur halb so breit wie jene eines dieselbe Kraft auf gewöhnliche Weise übertragenden Trieblings zu sein brauchen.
Falls an Stelle zweier oder mehrerer Triebwellen bloss eine einzelne solche Welle vorhanden ist, benötigt man natürlich nur ein Zwischenrad, um dieselbe Wirkung zu erzielen. Im allgemeinen muss die Zahl der Zwischenräder gleich oder grösser sein als die Zahl der Trieblinge und es soll symmetrische Anordnung gewählt werden.
Die auf die Welle jedes Trieblings wirkenden Kräfte, welche im Eingriff mit dem inneren,
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richtet und heben sich infolgedessen auf, weshalb die Lager der Triebwellen, die Scheiben 77, 18 usw. verhältnismässig leicht und wohlfeil konstruiert sind.
Die Erfindung kann auch im Falle des Vorhandenseins von zwei oder mehr in verschiedener Richtung umlaufender Triebwellen Anwendung finden.
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Erfindung angewendet wird, wenn die Triebkraft von einer Turbine mit gegenläufigen Rotoren stammt. Die konzentrisch angeordneten, in entgegengesetzten Richtungen umlaufenden Trieblinge sind mit 26 und 27 bezeichnet, wobei die Umdrehungsrichtungen durch Pfei ! e angedeutet sind. Was den Triebling 27 betrifft, so wird seine Drehbewegung einem äusseren Rad mit Innenverzahnung 28 und einem inneren Rad mit Aussenverzahnung 29 übermittelt.
So wie bei der in den Fig. i und 2 dargestellten Ausführung ist der Zahnkranz 28 unmittelbar mit der zu treibenden Welle verbunden, wogegen die dem Zahnkranz 29 erteilte Bewegung durch ein Zwischenrad 30 und den Zahnkranz 28 auf die genannte Welle übergeleitet wird. Das den Zahnkranz 29 besitzende Rad sitzt drehbar auf einer Verlängerung 23 der zu treibenden Welle.
Die Drehung des Trieblings 26 wird durch ein Zwischenrad 31 gewendet und auf einen zweiten äusseren Zahnkranz.') 2 und auf ein Zahnrad. 3. 3 übergeleitet, welche beide unmittelbar mit der zu treibenden Welle verbunden sind. Die Zähnezahlen der Trieblinge und der äusseren und inneren Radkränze werden derart gewählt, dass die resultierenden Drehzahlen von 32, 38 und 28, 29 einander gleich sind. Kleine Schwankungen in den Transmissionsverhältnissen können
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ausgeglichen werden.
Dadurch wird also im Falle zweier gegenläufiger Triebwellen der gleiche Effekt erreicht, wie er sich bei Beschreibung der in den Fig. i und 2 dargestellten. Ausführungsform ergeben hat.
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