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dessen Bewicklung in die von der Station 8 zum Distanzsignal w führende Linienleitung 2 (Fig. 5) eingeschaltet ist, stromlos wird, so hebt die Abreissfeder p den Anker ab, so dass dessen Traghebel l die Gleitschiene c bei q hemmt, wie Fig. 6 zeigt.
Um bei Störungen in der Leitung oder in der dieselbe mit Strom versehenden Batterie r (Fig. & ) den Anker entgegen der Wirkung der Feder p an den Elektromagnet anlegen nnd daher die Gleitschiene c freigeben zu können, ist noch ein für gewöhnlich plombierter Hilfshebel t, Drucker oder dergl. vorhanden, mittelst dessen nach Durchreissen
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Erfordernis in den einen oder anderen Einschnitt eingreift oder bei erregtem Magnet i die Verriegelungsstange vollständig freigibt. Bei der Mittelstellung der Knagge steht der Zahn v zwischen den Einschnitten und beim Verschwenken der ersteren nach der einen oder anderen Richtung kommt der Zahn vor den berzüglichen Einschnitt zu liegen und kann in denselben einfallen. Die übrigen Theile der Verriegelungsvorrichtung bleiben dieselben.
Im Nachfolgenden ist die Wirkungsweise des Verriegelungsapparates näher beschrieben.
Wenn die Station dem Stcllwärtor Frei"gibt, so kann derselbe seinen Semaphor auf
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wodurch der Contact für das Distanzsignal geschlossen und der Semaphorhcbei auf Frei" gesperrt wird, wonach erst das Distanzsignal gestellt werden kann.
Die Rückstellung soll nur in der umgekehrten Reihenfolge möglich sein, d. h. der Wärter ist gezwungen, zuerst das Distanzsignal auf lHalt"zu stellen, hierauf kann er erst die Knagge umlegen und erst nachdem dies geschoben ist, seinen Semaphor auf #Halt" stellen. Diesen Bedingungen wird durch die beschriebene Einrichtung Rechnung getragen, wie dies an der Hand der Fig. 5 und 6 erläutert werden soll.
Fig. 5 zeigt den Stromlauf bei der #Halt"-Stellung des Semaphors y und des Distanzsignalsw.
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Um nun auch. das Distanzsignal w auf #Frei" stellen zu können, ist der Wärter gezwungen, die Knagge e nach links (Fig. 5) umzulegen, wodurch die Erdteitung- für das Distanzsigna ! geschlossen und durch gleichzeitiges Verschieben der Verriegelung-
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Distanzsignals wird der Contact 6'desselben unterbrochen und daher die Linie 1 und 2 stromlos, worauf der Ankerhebel l durch die Feder p abgehoben, die Verriegelungsstange
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Fig. li zeigt den Stromlauf und die Einzelapparate bei der Freistellung der Signale tf und y.
Nach erfolgter Einfahrt des Zuges ist der Wärter gezwungen, um seinen Semaphor- Stellhelel z und die Knagge e entriegeln zu können. das Distanzsignal w auf #Halt" zu stellen, wodurch der Strom der Batterie r durch den Contact 6 innerhalb des Distanz-
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auf #Halt" gestellt werden kann.
Bei der Schaltungsanordnung Fig. 5 können sowohl die Station, wie auch der Stell- warter das Distanzsignal sowohl auf halt", als auf Frei" stellen.'
Der für gewöhnlich plombierte Hilfshebel t im Verriegelungsapparat dient nur bei Störungen in der Leitung oder der Batterie. Durch Umlegen dieses Hebels wird der Ankerhebel mechanisch niedergehalten und der Stellwärter kann unabhängig von den Ver-
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Ebenso ist es nötig, bei Störungen an den Hiockapparaton und Stellwerken den Contact g, h der Knagge unabhängig von der Einwirkung derselbe auf den Verriegelungapparàt schliessen zu können, um durch Herstellung dieses Contactschlusses das Distanz-
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Bei einem Versuche, die Knagge bei gesperrter Verriegelungsstange umzulegen, wird der Ankerhebel l bihy"w. der Tragständer n desselben um seinen Fusspunkt verschwenkt, so dass das Rückende des Ankerhebels an die Wand des Gehäuses anstösst. Der Ankerhebel wird hiedurch gehemmt und der auf die Knagge ausgeübte Druck kann daher nicht auf die Drehwelle m übertragen werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Erzielung der Abhängigkeit zwischen Semaphor und elektrischem Distanzsignal, gekennzeichnet durch eine zum Verriegeln und Entriegeln des SemaphorStellhebels in der Freistellung dienende Gleitschiene, welche durch den Anker eines in die Linienleitung des Distanzsignals eingeschalteten Elektromagnets, wenn derselbe bei der Freistellung des Distanxsignaics stromlos ist, in der Verriegelungsstellung gehemmt wird, in Verbindung mit einer vom Stellwärter zu bedienenden Knagge, welche die Verstellung der Gleitschiene und gleichzeitig das Öffnen bezw.
Schliessen der Distanzsignalstelleitung in der Weise bewirkt, dass das Umstellen des einen Signals (Semaphors oder Distanzsignals) erst nach erfolgter Umstellung des anderen Signals (Distanzsignals oder Semaphors) und nach Bethätigung des Verriegelungsapparatos mittelst der Knagge ermöglicht ist.
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