AT79583B - Selbstladegewehr. - Google Patents

Selbstladegewehr.

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Anton Tippelt
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  Selbstladegwehr. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist eine auch für Einzelfeuer eingerichtete, selbsttätig wirkende Handfeuerwaffe, bei welcher der Lauf festliegt, der Verschluss - in Führungsnuten gleitend-durch den Gasdruck auf den Patronen boden zurückgeschleudert und durch eine Vorholfeder vorwärts bewegt wird, wobei er alle mit ihm   zusammenhängenden   Teile unmittelbar in Bewegung setzt. 



   In der Zeichnung zeigt Fig. 1 den Zustand der Waffe nach einem   Einzelschuss,   feuerbereit, Fig. 2 den Zustand der Waffe unmittelbar vor einem Schuss, Fig. 3 eine Seitenansicht der Waffe, Fig. 4 : eine Draufsicht auf die Waffe, Fig. 5 die   Schlagbolzenfangvorrichtung   in Ansicht, Fig. 6 den Patronenzieher in Ansicht, Fig. 7 die Zuführungseinrichtung in Ansicht. 



   Der Verschlussblock a ist ein Prisma mit einem Hohlraum zur Aufnahme des Schlagbolzens b und der   Schlagbolzenfeder   c, mit einem zangenartigen Patronenzieher ausgestattet, dessen gefederte Backen d kurze, bis zur senkrechten Mitte des   Verschhisskopfes   z heranreichende Kreisabschnitte bilden. An der unteren Seite besitzt der Verschlussblock eine Ausnehmung für die das mit einem Sperrade f gekuppelte Teilrad g bewegende Kralle h und eine zweite für den Eingriff des unter dem Drucke der Feder x stehenden   Fanghebels i.   



   Die   Vorholfeder   k lehnt sich hinten an der   Gehäusewand   und vorn an einen oben auf   df'm Verschlusskopf angebrachten Stollen   an. 



   Die Schlagbolzenmutter m endigt in eine Nase   11, welche   bei der allgemeinen Rückwärts- 
 EMI1.1 
 



   An der Vorwärtsbewegung nimmt anfangs nur der Verschlussblock teil, dessen hintere Seitenwand das Widerlager für die   Schlagbolzenfeder   bildet und diese so weit   zusammendrückt,   bis der Anschlag p an den Vierkant des Schlagbolzens anprallt und letzteren abreisst, worauf derselbe dem Verschlussblock nachschnellt. 



   Um eine teilweise Verriegelung zu   ermöglichen,   ist ein Lager q angebracht, auf dessen Achse ein stark gefederter Prellbock r sitzt, der dem Rückstoss für einen   Augenblick standhält,   und zwar so lange, bis   das Geschoss die Bohrung   verlassen hat, worauf er vom Verschlussblock niedergedrückt wird. 



   Bei Einzelfeuer wird das Züngel gezogen und sogleich wieder ausgelassen, bei Schnell-   feuer hingegen   so lange   zurückgehalten,   als die   Möglichkeit   besteht bzw. als Patronen auf dem Ladegurt sind ; wobei bemerkt wird, dass durch Druckknöpfe mehrere Gurten aneinander gereiht werden   können.   



   Die Patronen liegen in eigens geformten Spangen s aus Stahlfeder oder dgl. Blech auf einem perforierten Stahlband oder dgl. Gurt über einer gestichelten    Tronj mel und werden   von Verschlussblock durch diese Spangen hindurch, welche dem Eindringen derselben nach-   geben, ill den Laderaum gestossen. Nach dem Schuss werden die Hülsen durch den vorerwähnten atronenzieher d ausgezogen und so weit mit zurückgenommen, bis die Kralle h 1 bis 3 mm Weg in den'Rillen des Teilrades zurückgelegt hat, worauf dem Patronenzieher die Hülsen durch die Drehbewegung der Trommel nach links entwunden werden und an dieselbe Stelle auf dem Gurt   zu liegen kommen, wo vorher die volle Patrone lagerte ; die leeren Hülsen werden somit selbsttätig wieder auf dem Gurt aufgereiht. 



   Die   miN1Wg der Waffe 1st   ebenfalls selbsttätig. In den Hohlraum des Verschlussblockes kann starrew Waffenfett eingelassen werden, wodurch nicht nur die Reibungsstellen in diesem 

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 EMI2.1 
 Der Lauf ist zum Schutze der Holzverschalung mit Asbest unterlegt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbstladegewehr, gekennzeichnet durch einen Verschlussblook (a) in Form eines Prismas, mit einem Hohlraum zur Aufnahme des   Soldagbolzens- (b)   und der Schlagbolzenfeder (c), welcher an der Unterseite Ausnehmungen zum Einsetzen einer Kralle (h) und für den Eingriff des'mit dem    Ziingel fest'verbundenen Fanghebels (i) und'einen Anschlag p/zum   Abreissen des Schlagbolzens aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Selbstladegewehr nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Schlagbolzenfangvorrichtung, bestehend aus einer an der Schlagbolzenmutter (m) befestigten Nase (n) und einem gefederten Daumen (0), welch letzterer den Schlagbolzen so lange festhält, bis der Anschlag (p) bei der Vorwärtsbewegung des Verschlussblockes (a) an den Vierkant des Schlagbolzens anprallt und ihn abreisst.
    3. Selbstladegewehr nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen mit dem Züngel fest verbundenen Fanghebel (i) mit Feder, der bei der Ruckwartsbewegung des Verschlussblockes (a) in eine Ausnehmung desselben eingreift und ihn festhält.
    4. Selbstladegewehr nach Anspruch 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch eine Augenblicks- EMI2.2 lassen hat, worauf er vom letzteren niedergedrückt wird.
    5. Selbstladegewehr nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Patronenzuführung in Gestalt einer auf der Welle eines mit einem SperTrade (f) versehenen Teilrades g) festsitzenden, gestichelten Trommel (t), deren Spitzen die Perforierung des Ladegurtes durchdringen und ihn beim Eingreifen der Kralle (h) in das Teilrad (g) in der Bewegungsrichtung der Trommel nachziehen.
AT79583D 1914-05-13 1914-05-13 Selbstladegewehr. AT79583B (de)

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AT79583T 1914-05-13

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AT79583B true AT79583B (de) 1919-12-29

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ID=3601059

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