AT79430B - Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Massen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Massen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Massen. 



   Nach dem den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Verfahren zur Herstellung   kautschukartiger   Massen wird wie folgt vorgegangen :
Harze, in der Hauptsache Balsamharze und   Scharrharze,   werden zunächst in einem ver-   'hiossenen Kessel   bei einer Temperatur von etwa 160 bis 200  auf die Zeitdauer von etwa zwei Stunden unter Zusatz von Kalziumchlorid geschmolzen und das Schmelzprodukt sodann filtriert, um es von allen Unreinigkeiten zu befreien. 



   Bei dem hierauf stattfindenden ersten   Destillationsprozess   erfolgt eine Zugabe von etwa   10%   Chlorkalk und etwa   2#%   Kalziumehlorid. Bei der langsamen   Erbitzlmg   auf 160 bis 180    geht cm erster Vorlauf   ab, bei weiterer langsamer Steigerung der Temperatur ein zweiter Vorlauf, beide Vorläufe in Form eines   übelriechenden   Harzspiritusses. Unter weiterer   langsamez   Steigerung der Temperatur auf etwa 3400 erfolgt dann der Abfluss der Harzöle. Die Temperatur muss gleich- 
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 sobald ein Dickerwerden der Ole sich bemerkbar macht, ist die Destillation als vollendet zu betrachten. 



   Mit den ersten beiden Vorläufen sind vor allem die   Tcrpcne, welche   im Harz enthalten 
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 produkt zugesetzt. Bei der zweiten Destillation, welche vollkommen wie die erste Destillation   durchgeführt wird, entsteht nur   ein Vorlauf ; der Rückstand selbst ist nicht mehr hart und spröde, sondern stellt ein dickes,   schmierölartiges Produkt   dar. Nach dieser zweiten Destillation zeigen 'dip Öle durch den   Geruch schon   an, dass weder Terpene noch irgend welche ätherische Substanzen vorhanden sind. Durch die   Chlorbehandhing   hat sich in dem Öle ein Vorgang vollzogen, der es nunmehr 
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 untetzogen, um in ein Chlor-Harzöl übergeführt zu werden.

   Der Zusatz von Chlorkalk schwankt m diesem Falle zwischen 10 bis 40% des Gewichtes des   yoles,   je nachdem man die Öle mehr oder minderchlorreichbenötigt. 



   Es wird nun z.   B. # zerkleinertes Gummiregenerat, # Harzchloröl   (oder   1/12 Gummi-     # Harzchloröl) zugesetzt, webei   man, bei Anwendung von Gummiregenerst, die in demselben 
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   Man kann auch synthetischen Gummi oder Kautschuk oder ähnliche synthetische Produkte nach der Erfindung behandeln, in welchem Falle es nur nötig ist, den synthetischen Kautschuk   die Ole aufsaugen zu lassen, worauf diese Masse mit dem Kautschukprodukt, das aus dem Vulkanisationsprozess der Chlorharzöle mit den TRegeneraten entstand, direkt verwalr werden   kann. Es entsteht dann ein Produkt, das dem besten Gummi gleichkommt und genau wie Paragummi usw. vulkanisiert und verarbeitet werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
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 mit   Gummi   oder mit vorher von Factis, Teer und dgl. Rückständen befreiten Gummiregeneraten sich ergebende Masse   dpm     üblionen   Vulkanisationsprozess unterworfen wird.

Claims (1)

  1. 2. Die Anwendung des Verfahrens nach Anspruch l für synthetischen Gummi oder Kautschuk, dadurch gekennzeichnet, dass man die synthetischen Produkte nach Aufsaugung der Öle mit dem nach Anspruch 1 erhaltenen Produkt verwalzt und das Walzprodukt dem üblichen Vulkanisationsprozess unterwirft.
AT79430D 1918-02-14 1918-03-22 Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Massen. AT79430B (de)

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