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Vorrichtung zur photographischen Aufnahme beweglicher Ziele.
Bei der Ausbildung von Ka. mpffliegern oder Kanonieren und Schützen der Marine und der Abwehrgeschütze, mit einem Worte, bei der Ausbildung von Personen, welche Feuerwaffen aller Art bedienen, die auf bemannte bewegliche Ziele, d. h. feindliche Flieger, feindliche Luft-
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gewachsen zu machen.
Die Erfindung ste)) t sich und löst die Aufgabe, bewegliche Ziele von einem ebenfalls beweglichen Schützenstand derart aufzunehmen. hess das Vorhandensein von Treffern zweifelsfrei festgestelltwerdenkann.
Erreicht wird dieser Zweck dadurch, dass auf dem Wege der Bewegungsphotographie während der Dauer der Beschiessung eine entsprechende Anzahl Bilder gewonnen werden.
Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, dass ein beliebiger Kinematograph derart
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mit abgenommenem Gehänsedeckel; Fig. 2 ist vint ansicht der anderen Seite.
In dem gewählten Beispiel wird das den kinematographischen Apparat enthaltende Ge- hause a in den am Maschinengewehr b befindlichen Einsteckwinkel c geschoben, der sonst zur Aufnahme des Patronenkastens dient. An der einen Seitenwand d des Gehäuses mündet eine # Spannvorrichtung e, deren anderes Ende am Maschinengewehr an der Stelle sich beendet, wu
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festsitzt. Dieser ist durch Gelenke w und x mit einer Achse y verbunden. Die Achse greift durch die Wand i des Gehäuses und enthält auf der Innenseite wiederum eine gelenkige Verbindung mit der Sperrvorrichtung s des Laufwerks für Kinematographen.
Im Gehäuse befindet sich ein Kinematograph beliebiger Konstruktion. Im gewählten Beispiel ist zum Antrieb des Kinematographen, ein Uhrwerk 2 gewählt, bei welchem die Sperr- vorrichtung auf den Regulator 3 wirkt. Das Uhrwerk wirkt auf die Zahntrommel 4. Diese holt das Filmband 5 aus der Vorratsspule 6 und wickelt es auf die Aufwickelspule. 7 Das Objektiv k ist an der Vorderseite, d. h. also an der Seite des Gehäuses angebracht, die der Laufmündung
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schlitz 9. Soll eine ganz genaue Einstellung des Zieles bzw.
Feststellung etwaiger Treffer erfolgen, so kann zwischen Belichtungsscheibe und Film ein Fadenkreuz angebracht werden, welches dann natürlich auf sämtlichen Aufnahmen auch abgebildet wird ; wird eine nosh weitergehende Genauigkeit gewünscht, so können auf dem wagerechten Strich des Fadenkreuzes Punkte angeordnet werden, die den Vorhaltpunkten der Visiervorrichtung entspiechen. Man kann überhaupt statt des Fadenkreuzes ein Netz anordnen, welches dem in der Visiervorrichtung gewählten entspricht. Dieses Netz erscheint dann auch auf sämtlichen Aufnahmen abgebildet.
Der Betrieb der Einrichtung ist der folgende :
Ist das Gehäuse auf den Winkel c des Maschinengewehrs aufgeschoben, dann wird zunächst vermitteist der Spannvorrichtung e die optische Achse des Kinematographen in Übereinstimmung zur Visierlinie des Maschinengewehrs gebracht, ist das geschehen, dann wird mittels der Flügelmutter p die starre Verbindung zwischen dem Kinematographen und dem Maschinengewehr hergestellt. Hiedurch ist erreicht, dass während des Laufes des Kinematographen das Ziel stets in der cptischen Achse des Apparates liegt. Wird nun ein Einzelschuss oder Dauerfeuer abgegeben, so muss der Abzug 10 in Tätigkeit gesetzt werden.
Dadurch wird der im Gewehr befindliche Abzugschlitten, der hier nicht dargestellt ist, nach rückwärts gezogen und betätigt ebenfalls die Nase s unter Überwindung der Federkraft. Dadurch wird der Bolzen 11. mit dem die Nase starr verbunden ist, verdreht, durch die gelenkige Verbindung eine Verdrehung
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Uhrwerks, freigegeben, Das Uhrwerk gelangt in Bewegung und damit wird die Bewegung des Filmbandes mittels der Zahntrommel 4 herbeigeführt. Diese stetige Bewegung des Filmbandes hält während der ganzen Schiesszeit an. Ist die Schiesszeit vorüber, d. h. gelangt der Abzug in die Ruhelage, so tritt auch mit ihm der Abzugschlitten in die Ruhelage, die Nase schnappt durch die Federwirkung in ihre normale Lage und die ganze Einrichtung ruht.
Das Uhrwerk treibt gleichzeitig die Belichtungsscheibe an, die in gegenläussger Richtung zur Bewegungsrichtung des Filmbandes sich bewegt. Das Filmband wird im Gegensatz zur sonstigen Übung nicht um vier Loch Bildhühe belichtet, sondern in einer Bildhöhe von zwei Loch.
Das hat die Bedeutung, dass eine Ersparnis des Filmbandes um die Hälfte erzielt wird. Dadurdt wml der ganze Apparat sehr viel leichter und das ist eine Hauptbedingung für die Einrichtung, die zur Mitnahme für Flugzeuge oder z. B. bei Unterseebooten bestimmt ist.
Die Bedienungsmannschaft für Feuerwaffen ist durch die geschilderte Erfindung in die
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tätigkeitundetwaerreichtertreffergegeben.
PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur phutographischen Aufnahme beweglicher Ziele mit thusswaflen
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nahmen nut der Kamera hergestellt werden.