AT79169B - Vorrichtung zur photographischen Aufnahme beweglicher Ziele. - Google Patents

Vorrichtung zur photographischen Aufnahme beweglicher Ziele.

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AT79169B
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AT
Austria
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moving targets
taking photographs
cinematograph
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clockwork
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Karl Boettiger
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Karl Boettiger
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  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
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Description


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  Vorrichtung zur photographischen Aufnahme beweglicher Ziele. 



   Bei der Ausbildung von Ka. mpffliegern oder Kanonieren und Schützen der Marine und der   Abwehrgeschütze,   mit einem Worte, bei der Ausbildung von Personen, welche Feuerwaffen aller Art bedienen, die auf bemannte bewegliche Ziele, d. h. feindliche Flieger, feindliche Luft- 
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 gewachsen zu machen. 



   Die   Erfindung ste)) t sich und löst   die Aufgabe, bewegliche Ziele von einem ebenfalls beweglichen Schützenstand derart aufzunehmen. hess das Vorhandensein von Treffern zweifelsfrei festgestelltwerdenkann. 



   Erreicht wird dieser Zweck dadurch, dass auf dem Wege der Bewegungsphotographie   während   der Dauer der Beschiessung eine   entsprechende Anzahl Bilder gewonnen werden.   



   Das Verfahren besteht im wesentlichen darin, dass ein beliebiger Kinematograph derart 
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 mit abgenommenem Gehänsedeckel; Fig. 2 ist   vint ansicht   der anderen Seite. 



   In dem gewählten Beispiel wird das den kinematographischen Apparat enthaltende Ge- hause a in den am Maschinengewehr b befindlichen Einsteckwinkel c geschoben, der sonst zur   Aufnahme   des Patronenkastens dient. An der einen Seitenwand d des Gehäuses mündet eine   # Spannvorrichtung e, deren   anderes Ende am Maschinengewehr an der Stelle sich   beendet, wu   
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 festsitzt. Dieser ist durch Gelenke w und x mit einer Achse y verbunden. Die Achse greift durch die Wand i des Gehäuses und enthält auf der Innenseite wiederum eine gelenkige Verbindung mit der Sperrvorrichtung s des Laufwerks für Kinematographen. 



    Im Gehäuse befindet sich ein Kinematograph beliebiger Konstruktion. Im gewählten Beispiel ist zum Antrieb des Kinematographen, ein Uhrwerk 2 gewählt, bei welchem die Sperr-   vorrichtung auf den Regulator 3 wirkt. Das Uhrwerk wirkt auf die Zahntrommel 4. Diese holt das Filmband 5 aus der Vorratsspule 6 und wickelt es auf die Aufwickelspule. 7 Das Objektiv k ist an der Vorderseite, d. h. also an der Seite des Gehäuses angebracht, die der Laufmündung 
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 schlitz 9. Soll eine ganz genaue Einstellung des Zieles bzw.

   Feststellung etwaiger Treffer erfolgen, so kann zwischen Belichtungsscheibe und Film ein Fadenkreuz angebracht werden, welches dann natürlich auf sämtlichen Aufnahmen auch abgebildet wird ; wird eine nosh weitergehende Genauigkeit gewünscht, so können auf dem wagerechten Strich des Fadenkreuzes Punkte angeordnet werden, die den Vorhaltpunkten der Visiervorrichtung entspiechen. Man kann überhaupt statt des Fadenkreuzes ein Netz anordnen, welches dem in der Visiervorrichtung gewählten entspricht. Dieses Netz erscheint dann auch auf sämtlichen Aufnahmen abgebildet. 



   Der Betrieb der Einrichtung ist der folgende :
Ist das   Gehäuse   auf den Winkel c des Maschinengewehrs aufgeschoben, dann wird zunächst   vermitteist   der Spannvorrichtung e die optische Achse des Kinematographen in Übereinstimmung zur Visierlinie des Maschinengewehrs gebracht, ist das geschehen, dann wird mittels der Flügelmutter p die starre Verbindung zwischen dem Kinematographen und dem   Maschinengewehr hergestellt.   Hiedurch ist erreicht, dass während des Laufes des Kinematographen das Ziel stets in der   cptischen   Achse des Apparates liegt. Wird nun ein   Einzelschuss   oder Dauerfeuer abgegeben, so muss der Abzug 10 in Tätigkeit gesetzt werden.

   Dadurch wird der im Gewehr befindliche Abzugschlitten, der hier nicht dargestellt ist, nach rückwärts gezogen und betätigt ebenfalls die Nase s unter Überwindung der Federkraft. Dadurch wird der Bolzen   11.   mit dem die Nase starr verbunden ist, verdreht, durch die gelenkige Verbindung eine Verdrehung 
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   Uhrwerks, freigegeben,   Das Uhrwerk gelangt in Bewegung und damit wird die Bewegung des Filmbandes mittels der Zahntrommel 4 herbeigeführt. Diese stetige Bewegung des Filmbandes hält während der ganzen Schiesszeit an. Ist die Schiesszeit vorüber, d. h. gelangt der Abzug in die Ruhelage, so tritt auch mit ihm der Abzugschlitten in die Ruhelage, die Nase schnappt durch die Federwirkung in ihre normale Lage und die ganze Einrichtung ruht. 



   Das Uhrwerk treibt gleichzeitig die Belichtungsscheibe an, die in   gegenläussger Richtung   zur Bewegungsrichtung des Filmbandes sich bewegt. Das Filmband wird im Gegensatz zur sonstigen Übung nicht um vier Loch   Bildhühe   belichtet, sondern in einer Bildhöhe von zwei Loch. 



  Das hat die Bedeutung, dass eine Ersparnis des Filmbandes um die Hälfte erzielt wird.   Dadurdt     wml   der ganze Apparat sehr viel leichter und das ist eine Hauptbedingung für die Einrichtung, die zur Mitnahme für Flugzeuge oder z. B. bei Unterseebooten bestimmt ist. 



   Die Bedienungsmannschaft für Feuerwaffen ist durch die geschilderte Erfindung in die 
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 tätigkeitundetwaerreichtertreffergegeben. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:     1.     Vorrichtung zur phutographischen Aufnahme beweglicher   Ziele mit   thusswaflen   
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 nahmen nut der Kamera hergestellt werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dtss der Abzug (10) der Schuss- EMI2.6
AT79169D 1917-03-10 1917-12-14 Vorrichtung zur photographischen Aufnahme beweglicher Ziele. AT79169B (de)

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