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Vorrichtung zur Herstellung von Aluminiumgefässen durch Stürzguss.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Aluminiumgefässen durch Stürzguss nach Patentanspruch 2 des Patentes Nr. 76838, nach welchem die äussere Fläche des in dem Behälter für die Gussmasse angeordneten formgebenden Teiles und die innere Fläche dieses Behälters die Form des zu giessenden Gefässes bestimmen, so dass die Innen-und Aussenfläche des fertigen Gefässes, mit Ausnahme der äusseren Bodenfläche oder nur eines Teiles der letzteren, glattwandig sind.
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der Form, Gegebenenfalls bereits vorher. eine sofortige Freilegung der Innenseiten der Aluminmm- wandungen veranlasst.
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Seltenansicht. Fig. 4-6 sind Einzelheiten, während Fig. 7 ein zweites Ausführungsbeisprel darstellt.
Die in Fig. 3 dargestellte Giessform ist besonders für die Herstellung von nach oben sich
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In dieser Darstellung bezeichnet a den äusseren Formteil, der in an sich bekannter Wog ? aus zwer symmetrisch ausgebildeten, durch Klammern b oder dgl. zusammengehaltenen Hälften besteht. In den äusseren Formteil a reicht der innere, die Form der Seitenwandungen und die
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teilig ausgeführt oder auch aus zwei in geeigneter Weise miteinander verbundenen Eimelteilen c und d bestehen kann.
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Zwischenteils y derart, dass zwischen der oberen Wandung des inneren Formteilesc, d und dem Deckel A ein freier Raum i verbleibe.
Hiedurch ist es möglich, den inneren Formteil c, d mit B ('zl. 1g auf den äusseren a in der Längsrichtung der Form zu heben oder zu senken, ohne dass die eigentliche Form geöffnet zu werden braucht.
Bei dem dargestellten Beispiel wird der innere Formteil c, d von einer Spindel j aufgenommen, gegen deren Stellring o der Teil c sich stützt, während der Teil d durch einen Quer-
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Wie ersichtlich, kann durch Heben oder Senken der Büchse k auch der innere Formteil entsprechend verstellt. und dadurch die Innenwandung des herzustellenden Aluminiumgefässesc ohne Öffnen der Form freigelegt werden.
Zur Verstellung des inneren Formteilesc, d in der Längsrichtung der Form kann man sich @rschiedener Hilfsmittel bediener
Bei dem gezeigten Beispiel ist der nfurmige Ansatz u gemäss Fig. 4 mit keilartig : rk. nden Anläufen u' versehen, die mit örtlichen Ansätzen s der Büchse k.in Zusammen- wnung gebracht werden können. Für gewöhnlich, also bei der in Fig. 3 gezeigten Lage der Teile, liegen die Ansätze s an den tiefsten Stellen der Anläufe u'und unterhalb zweier, einander
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pressen des inneren Formteiles gegen den früher erwähnten Ringansatz f zu sichein.
Wird die Büchse k etwa mittels eines an den Vierkant t, Fig. 5, anzusetzenden Schlüssels in der entsprechenden Richtung gedreht, so bewirckt diese Drehung zufolge des Zusammenwirkens der Ansätze s der Büchse k mit den Anläufen u'ein Anheben der Büchse und somit
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des Gefässes e stattfindet.
Der Vorgang iet hieinach kurz folgender : Zunächst wird gemäss Fig. 1 die um Zapfen z drehbare Form niedergeschwenkt, so dass die flüssige Aluminiummasse dem zwischen dem
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werden kann, bis auch der jetzt nach oben gekehrte, zur Bildung des Gefässbodens dienende Teil d des inneren Formteiles c, d mit flüssiger Aluminiummasse bedeckt ist. Hierauf wird die Foim, etwa unter Benutzung der in Fig. 3 teilweise gezeigten Griffe y, y, aufwärtsgeschwenkt, so dass die Form dann die in Fig. 2 gezeigte Lage einnimmt.
Unmittelbar nach Beendigung dieses Stürzvorganges ist der Büchse k eine Drehung um ihre Längsachse zu erteilen, wodurch die Innenwandung des nunmehr fertiggegossenen Gefässes zufolge Anhebens des inneren Formteiles c, d freigelegt wird.
Man kann auch Vorkehrungen treffen, um zunächst die Seitenwandung c des inneren Formteiles und sodann den Boden d zu lüften, um vor allem die allseitig eingeschlossene innere Seitenwandung des Aluminiumgefässes schnell freizulegen. Denn bei dieser ist die Gefahl des
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boden. Man könnte also die beiden Hauptteile c, d der Giessform auch unabhängig voneinander nach dem Eingiessen der Masse verstellen, d. h. schon vor dem Stürzen der Form, Fig. l, für eine Lüftung nur des Seitenteiles c sorgen, um dann erst den weiteren Einguss für die Bildung
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die nach oben sich verjüngen.
In diesem Fule würden die vorher beschriebenen Hilfsmittel zum Freilegen der Innenwandung des Gefässes nicht geeignet sein. und es sind deshalb Von kehrungen getroffen, um auch in diesem Falle den beabsichtigten Zweck zu erreichen.
Hier setzt sich der innere Formteil aus zwei Hauptteilen. der Seitenwandung c'und dem Boden C2, zusammen, wobei die Wandung c' wiederum aus aneinandergereihten Emzelteden, aus einer Art Teilfutter, besteht, die in besonderer Weise mit dem Boden c5 zwangsläufig verbundensind.
!) er obere Rand p des inneren Formteiles c' ist im Querschnitt keilartig gestaltet und
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Einzelteile von c'stattfindet.
Bei dem gezeigten Beispiel erfolgt das Anheben der Einzelteile c' durch Haken z, die unter Ansatze z' der Einzelteile c' greifon, um diese beim Anhehen der Büchse k in der bereits ge- schildertenWeisemitzunehmen.
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die Einzelteile gegenseitig keine unrichtige Verstellung einnehmen und beim Wiederniedeifuhren des inneren Formteiles wiederum das richtige Ineinanderpassen der einzelnen Wandungen c', c2. q gesichert ist.
Die Teilung des inneren Formteiles hat in an sich bekannter Weise so ? u erfolgen, dass
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Gefässwandungmorzielen.
Die Einzelheiten der beschriebenen Giessform können verschiedenartig abgeändert sein, und die jeweiligen Änderungen richten sich nach der Art des herzustellenden Gefässes.
Wesentlich ist in jedem Falle, dass dem Reissen der Wandung des herzustellenden Alu- miniumgefässes durch unmittelbar nach dem Giessen erfolgendes Freilegen der nach innen gekehrten Gefässfläche vorgebeugt wird.