AT78536B - Treppenbeleuchtungseinrichtung. - Google Patents

Treppenbeleuchtungseinrichtung.

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AT78536B
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Mizzi Marek
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Mizzi Marek
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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



    Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur selbsttätigen Treppenbeleuchtung ) der dgl., welche auch in Häusern zur Verwendung gelangen kann, die nur zwei Leitungen für iie Treppenbeleuchtung besitzen, ohne erst die bisher erforderliche dritte Leitung verlegen zu müssen. 



  In der Zeichnung ist die Einrichtung in beispielsweiser Ausführung schematisch dargestellt. 



  In dem Lampenstromkreise werden an Stelle der bekannten von Hand zu betätigenden Ausschalter, Maximalstromausschalter eingebaut, die so bemessen sind, dass sie zwar die für die Beleuchtung des Stiegenhauses erforderliche Stromstärke sicher durchgehen lassen, bei einer Überschreitung derselben jedoch zuverlässig sich selbsttätig auslösen. 



  In der positievn Leitung sind die Maximalstromausschalter 1 und 2, die bekannter Konstruktion sind, eingeschaltet, welche den Stromkreis der Stiegenlampen 3 betätigen. Nach Speisung der Lampen fliesst der Strom durch einen (mit den Lampen beispielsweise in Serie geschalteten) Heizdraht 4, 5, der um einen bimetalischen Stab 6 gewunden ist, und von da in die negative Leitung. 



  Infolge der Erhitzung dieses Stabes 6 wird sich derselbe durchbiegen und dabei die Kontaktschraube 7 berühren. Dadurch schliesst er einen Stromkreis, der eine Überlastung der Schalter 1 und : 2 bewirkt. Dieser Stromkreis geht im angeführten Ausführungsbeispiel über die Leitung'S'.   
 EMI1.2 
 in die negative Leitung. 



   Die Spule 9 ist in ihrem Widerstand so   bpmessfn, dass   sie   im Augenblick   des Stromschlusses   but 7   einen   überstrom.   von zirka 5 bis 20 Ampere duichlässt, wodurch der Selbstschalter zum Ausschalten gebracht wird. Es empfiehlt sich, diese nur durch Bruchteile einer Sekunde auftretenden   Stromstösse möglichst   stark zu wählen, damit selbst dann, wenn durch Zufall oder   Mutwitien   anstatt eines Selbstschalters deren zwei oder mehrere gleichzeitig eingelegt werden   (z.

   B.   in mehreren Stockwerken), der Stromkreis trotz der Teilung der   Auslösestromstärkp   
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 Nähe der Schraube 7 befindliche Lamellenkontakt nicht vor Ablauf der eingestellten Brennzeit wieder die Ausschaltung der Anlage bewirken, da der Magnet der Spule 9 im Augenblick der Erregung den Hebel 14 angezogen und dadurch die Nase 16 freigegeben hat. Der Hebel 15 
 EMI1.5 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 gestellt, da der letztere einen wesentlich geringeren Widerstand als die Heizspirale hat und daher eie nennenswerte Heizwirkung in der Wicklung 4, 5 nicht auftreten kann. Der Metallstab 6 
 EMI2.2 
 geregelt werden. 



   Zur Dauerbeleuchtung ist parallel zur   Heizdrahtleitung 4, 5   eine (nicht eingezeichnete) mit Schalter versehene Leitung geschaltet, so dass bei Einschaltung des Schalters der Stromkreis über die Ausschalter 1, 2, die Stiegenlampen und zur negativen Leitung geht, während die Einrichtung selbst überbrückt ist. 



   Es ist selbstverständlich, dass der bimetallisch Stab durch andere bekannte Enrichtungen, beispielsweise durch einen Hitzdraht, einen Elektromagneten, ein Laufwerk oder dgl. ersetzt werden kann, ebenso kann die beschriebene Verzögerungsvorrichtung durch einen Um. schalter, der den Stromkreis des Heizdrahtes zeitweise ganz abschaltet oder dgl. ersetzt werden. Die Einrichtung kann auch mit Vorteil für Reklamebeleuchtung, Steuerungen für Krane und Aufzüge,   staffelförmiges   Abschalten höherer Stromstärken oder dgl. zur Anwendung gelangen. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Treppenbeleuchtungseinrichtung mit einer von einem Heizdraht umgebenen, bimetallischen Schaltlamelle, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamelle   (6)   nach Ablauf der   vorbe-   stimmten Lampenbrenndauer parallel zu den Lampen einen Widerstand (9) schaltet, der so bemessen ist, dass er eine Stromüberlastung des Netzes bewirkt und damit auch die Auslösung der als selbsttätige Maximalausschalter ausgebildeten, von Hand aus zu schliessenden Beleuchtungsschalter.

Claims (1)

  1. 2. Treppenbeleuchtungseinrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.3 Stromüberlastung durch einen vom Belastungswiderstand (9) erregten Solenoidkern geschlossen wird, wodurch der Heizwiderstand ausgeschaltet und die Lamelle selbst bei sofortigem neuer lichen Einschalten der Lampen erst in die Ausgangslage, unter Unterbrechung des Hüfsstromkreises, zurückgehen muss, worauf erst das Spiel von neuem beginnen kann.
AT78536D 1916-12-12 1916-12-12 Treppenbeleuchtungseinrichtung. AT78536B (de)

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