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Verfahren zum Ausbrechen losgesprengter Steinblöcke in Steinbrüchen.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des durch das Stammpatent gegeschützten Verfahrens zum Ausbrechen losgesprengter Steinblöcke.
Die Erfindung besteht darin, dass mittels der den Platz vor dem Steinbruch beherrschenden Windeanlage unter Zuhilfenahme eines einfachen mit Seilon verankerten Kranmasses, eines Scherenblockes oder dgl. die auf dem Platze vor der Steinbruchwand eingelassene Ringe gesetzt werden, die losen Steine nicht nur herausgefördert, sondern auch verladen werden.
Die bisher nur in verhältnismässig wenigen Grossbetrieben zum Herausfördern und Verladen benutzten Krananlagen erfordern hohe Anschaffungs- und Betriebskosten. Es müssen auch meistens mehrere solche Anlagen vorhanden sein, um die ganze Steinbruchwand und den Arbeitsplatz vor derselben beherrschen zu können nnd trotzdem erfordern sie noch häufig ein zeitraubendes umständliches und kostspieliges Versetzen, so dass sie nur für Steinbruchbetriebe allergrössten Umfanges wirtschaftlich verwendbar sind. Das Herausfördern und Verladen auch grösserer Steinblöcke geschieht in kleinen Betrieben fast überall von Hand und unter Benutzung einfacher Zahnstangenwinden, was teuer, zeitraubend und gefährlich ist.
Die geschilderten Nachteile werden nun durch die Erfindung beseitigt, denn die gemäss dem neuen Verfahren zur Anwendung kommende Windeanlage ist derart einfach und erfordert nur derart wenig Kosten, dass sie auch in kleineren Steinbrüchen in wirtschaftlicher Weise zur Anwendung kommen kann.
In der Zeichnung ist die zur Ausführung des neuen Verfahrens erforderliche Vorrichtung in Fig. 1 und 3 in Seitenansichten und in Fig. 2 im Grundriss in einer Ausführungsform dargestellt. Fig. 4 zeigt eine zweite Ausführungsform dieser Vorrichtung.
Ein einfacher Mast wird mit seinem unteren Ende oder mit einem an diesem sitzenden Dorn kauf dem Boden vor der Steibruchwand in einen der auf diesem verteilt angeordneten Ringe b gesetzt und mittels eines oder mehrerer Seile s verankert, die an den benachbarten Ringen b befestigt werden. Am oberen Ende des Mastes ist eine Öse m zum
Einhängen einer Rolle oder des Flaschenzuges f angebracht und an einem der Ringe Z, oder unten 11m Maste wird mittels einps Hakens h eine Rolle li befestigt, über die das zur Trommeiwinde a führende Seil g des Flaschenzuges geleitet ist.
Das Verfahren wird in der Weise ausgeübt, dass der von der Steinzange i oder dgl. erfasste Stein durch den mittels der Winde (t in dem Seil g und der Kette e ausgeübten Zug herausgefördert und beliebig weit von der Steinbruchwand ab und auf den Vorplatz gezogen wird. Da der Zug schräg nach oben gerichtet ist, wird dieses Herausschleppen wesentlich erleichtert. Der Steinblock kann dann sofort oder später, nachdem er bearbeitet ist, hochgezogen und auf einen inzwischen unter diesen geschobenen Wagen geladen werden (Fig. 3).
Das Verfahren könnte auch, wie Fig. 4 zeigt, mit einem Scherenbock x oder dgl. ausgeübt werden, der mit seinen Füssen in gleicher Weise in die Ringe b gesetzt wird und an dessen Gelenk eine Rolle zum Überleiten des Seiles g oder eines Flaschenzuges f befestigt ist. Das Verfahren wird mit dieser Vorrichtung in der gleichen Weise ausgeübt.
Wenn die Gefahr bestehen sollte, dass der Scherenbock x umkippen könnte, dann kann zur Sicherung hiegegen einer der Füsse des Bockes an seinem unteren Ende statt des Dornes k einen Haken t tragen, in dem der betreffende Ring I) eingelegt wird.
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