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Vor der Gebäudewand seitlich fahrbares Hängegerüst.
Es ist nicht mehr neu, ein heb-und senkbares Hängegerüst auf einer on Auslegern getragenen Laufschiene vor der Gebäudewand seitlich fahrbar anzuordnen. Lie bisher bei derartigen Hängegerüsten angewendeten Ausleger bestehen aus einem das Darbgesims umfassenden bockartigen Gestell, dessen einer Schenkel oberhalb des Daches liegt und an diesem befestigt wird, während der zweite Schenkel mit einem querliegenden Fuss versehen ist und sich mit diesem an die Wand unterhalb des Dachgesimses stützt, in Verbindung
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abgebogen ist und die Laufschiene trägt. Es ist recht umständlich, solche Ausleger für den Gebrauch am Dache anzubringen bzw. nach beendett'r Arbeit wieder abzunehmen.
Gemäss vorliegender Erfindung wird dieser Übetstand in äusserst einfacher und zweckmässiger Weise dadurch behoben, dass die mit Mitteln zur lösbaren Befestigung der Laufschiene fur das Hängegerüst ausgestatteten Ausleger durch am Dachgeiüst längsverschiebbar gelagerte
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nach beendeter Arbeit jedoch wieder zurückgezogen werden können. Die Erfindung betrifft ferner eine Einrichtung, welche den Gerüslkorb während der Arbeit \or Schwankungen bewahren solL
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und zwar zeigen die Fig. 1, 2, 3 der Reihe nach die Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht des Hängegerüstes.
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nach verschiebbar gelagert, so dass sie mit ihrem einen Ende vor die Gebäudewand vorgeschoben und dann wieder zurückgezogen werden können.
Die Schienen J dienen ais Aus- leger für eine an ihnen lösbar zu befestigende Laufschiene. Diese setzt sich aus zwei miteinander verschraubten Zahnstangen 2,3 zusammen und ist mit den Auslegern 1 durch Schraubenspindeln 4 verbunden, deren lagerartig gestaltete Mutter 5 an der bezüglichen Auslegerschienen 1 unverrückbar befestigt ist. In die beiden Zahnstangen, von denen die vordere, 2, die rückwärtige, 3. überragt, greifen zwei Zahnräder 6,7 ein. auf deren gemein-
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gelagert, dessen abwärts veriängerter einer Schenkel gabelförmig endet und zwei Sf) l- rollen 11 trägt. An diesen hängt mittels der Tragseile 12 der Korb 13 des Hänge- gerüstes.
Der Gerüstkorb 13 hat im Grundriss die Gestalt eines Dreieckes. Unterhalb seines Bodens 14 sind die beiden Aufwickeltrommeln 15 für die Tragseile 12 gelagert. Die Achsen dieser Trommeln stehen im Winkel zueinander und die auf ihrem einen End befestigten Kegelräder 16 greifen unmittelbar ineinander ein. Mit einem der beiden Kegelräder 16 kämmt ein Antriebskegelrad 17, das an dem unteren Ende einer lotrechten Spindel 18 befestigt ist, deren oberes Ende eine Handkurbel 19 oder ein Handrad trägt.
An der der Gebäudewand zugekehrten Seite des Gerüstkorbes 13 ist um die wagerechten Bolzen 20 ein Bügel 21 schwingbar gelagert. Dieser trägt zwei u'm je einen lotrechten Zapfen 22 schwingbare Hebel 23, welche durch die Arme 24 eines Knickhebels verbunden sind, der mittels einer ihre Mutter in dem Steg des Bügels 21 findende Schrauben- spindel 25 betätigt werden kann. An dem freien Ende eines jeden der beiden Hebel 23 ist eine geriffelte Backe 26 mittels der Schraube 27 einstellbar befestigt.
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Richtung lasst sich der GerUstkorb heben oder senken, wobei die Tragseile 12 gleichzeitig und gleichmässig auf die beiden Trommeln 15 aufgewickelt oder von diesen abgewickelt werden.
Die Laufschiene 2,3 kann geradlinig oder auch in bekannter Weise gekrümmt sein, um bei Eckgebäuden mit abgerundeter Ecke die Ltnrfschiene um diese herum weiter zu führen.
Mittels der Spreizvorrichtung 24, 25 können die Hebel 23 auseinandergedrängt und dadurch die Backen 26 gegen die Fensterlichte des Gebäudes gepresst werden. Dadurch wird'der-Gerastkorb 13 während der Arbeit fixiert und vor Schwankungen bewahrt. Die Schwingbarkeit des Bügels 21 um die Zapfen 20 gestattet die Schrägstellung der Fixiervorrichtung, falls die zum Einsetzen derselben bestimmte Fensterlichte ein wenig tiefer oder höher liegt als die Zapfen 20.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vor der Gebäudewand auf einer von Auslegern getragenen Laufschiene seitlich fahrbares, heb-und senkbares Hängegernst, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Mitteln zur lösbaren Befestigung der Laufschiene für das Hängegerüst ausgestatteten Ausleger durch am Dachgerüst längsverschiebbar gelagerte Schienen gebildet sind, welche für den Gebrauch vor die Gebäudewand vorgeschoben, nach beendeter Arbeit jedoch wieder zurückgezogen werden können.