<Desc/Clms Page number 1>
Maschine zum Vulkanisieren von Gummiplatten.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Vulkanisieren von Gummiplatten, bei der die Platte zwischen mehreren Heizwalzen hindurchgeführt wird, die versetzt zueinander angeordnet sind, so dass die Vulkanisationswirkung der Walzen auf die Gummitafel verdoppelt wird. Eine Anzahl dieser Walzen ist mit Einstellvorrichtungen versehen, um den von ihnen auf die Gummitafel ausgeübten Druck regetn zu können. Vor den Heizwalzen ist eine Walze angeordnet, welche Lack oder ein anderes geeignetes Material auf die Gummitafel aufbringt. Ausserdem ist an der Maschine eine Einrichtung vorgesehen, um auf die Gummitafe ! waltrend deren Behandlung Puder oder dgl. aufzutragen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Ernndungagegenstandes veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 2 eine ähnliche Ansicht, aus der der
EMI1.1
der Fig. 1.
Auf der Grundplatte 4P der Maschine sind die Rahmenplattpn 50, 51 angebracht und in letzteren die Walzen fj2, 53 gelagert. Die Walze 53 wird von verschiebbaren Lagern 54 getragen, welche durch Schrauben 55 mit Handrädern 56 eingestellt werden können. Die Walze 5'2 ruht in feststehenden Lagern 57 und wIrkt mit einer abwärtsgerichteten Wand 58 zusammen. Diese Wand bildet mit der Walze 52 eine Kammer 59 zur Aufnahme von Lack oder einem anderen geeigneten Material. Ein an der unteren Kante der Wand 58 vorgesehener Abstreicher 60 drückt gegen die Walze 52. Durch eine Stellschraube 61 kann der Zwischenraum zwischen Walze und Abstreicher eingestellt werden.
Die Rahmenplatten 50 weisen gleiche Form auf und sind austauschbar. Auf den Normalrahmen 50 sind die Normalrahmen 62 angebracht, in denen die feststehenden Lager 6-1 fUr die Walzen 63 angeordnet sind. Die Rahmenplatten 50 tragen in einstellbaren Lagern 66 dio Walzen 65 ; die Lager 66 können durch Schrauben 67 mit Handrädern 68 eingestellt werden. In den Rahmenteilen 70, die an den vordersten Rahmenplatten 50 angebracht sind, ruht eine Welle 69, der die Gummitafel von den Walzen 52, 53 zugeführt wird. Alsdann geht die Tafel zwischen der ersten Walze 65 und einer Walze 71 hindurch, die in festen Lagern 72 von Rahmen 73 ruht, worauf sie zwischen den Walzen 63,65 hindurchläuft.
Ehe die Bearbeitung der Gummiplatte beendet ist, geht diese unter einer Einrichtung zur Zuführung von Puder oder dgl. hinweg. Diese Einrichtung besteht zweckmässig aus
EMI1.2
Drehung dieser Rolle eine begrenzte Pudermenge kontinuierlich auf die Gummitafel aufgetragen wird. Die Rolle 74 kann gewünschtenfalls auch durch eine Bürste ersetzt werden.
Auf dem einen Zapfen jeder Walze 63, 65 sitzt ein Stirnrad 76. Diese Stirnräder sind so bemessen, dass sie miteinander in Eingriff stehen (Fig. 2). Wenn somit ein Stirnrad in geeigeter Weise angetrieben wird, werden die anderen in entspreeher Weise mitgenommen. Die anderen Zapfen der Walzen 63, 65 sind zur Aufnahme von Rohren 77, 78 hohl ausgebildet. Diese Rohre (Fig. 3) enden in einem Verbindungsstück 79, an das ein Dampfzuleitungsrohr 80 und ein Auslassrohr 81 angeschlossen sind. Das Rohr 77 führt frischen Dampf in das Innere der Walze und das Rohr 78 dient zur, Ableitung des Kon-
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Rohre 80 sind mit biegsamen Verbindungsstücken an eine gemeinsame Dampfzuleitung angeschlossen und in gleicher Weise die Auslassrohre 81 an einen gemeinsamen Auslass.
Es ist ersichtlich, dass die Gummitafel bei ihrem Durchgang durch die Maschine kontinuierlich bearbeitet wird. Gowünschtenfalls können die Walzen 63, 65 mit endlosen Bändern versehen werden, die in Fig. 1 durch gestrichelte Linien angedeutet sind und welche zur Führung der Tafel zwischen den Walzen dienen. Die Walzen 63, 65 können bis zur gewünschen Temperatur erhitzt werden. Durch Einstellung der Walzen kann der von ihnen ausgeübte Druck beliebig geregelt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE.
1. Maschine zum Vulkanisieren von Gummiplatten, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Heizwalze versetzt zueinander angeordnet sind, so dass die Vulkanisationswirknng der Walzen auf die Gummitafel verdoppelt wird.