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Helm.
Der Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung des Helmes nach Patent Nr. 77944, durch welche dieser besondere Eignung zur Verwendung im Stellungkriege erhält. Entsprechend dem Grundgedanken der Erfindung, dass auf dem Marsche nur der leichte He ! m aus Leder oder ähnlichem Material als Kopfbedeckung zu tragen ist und erst im Schützengraben die Panzerschale als Schutz gegen Schussverletzungen angebracht wird, ist die Panzerschale zum Schutze gegen von vorne einschlagende Geschosse, wie sie im Stellungskampfe naturgemäss ausschliesslich vorkommen, ausgestaltet. Zu diesem Zwecke ist die Panzerschale kielförmig nach vorne gegen eine Mittelkante zugeschrägt, so dass die einschlagenden Spitzgeschosse notwendig als Gellerschüsse abgleiten.
Angesichts des Verboten, im Stellungskriege dem Feinde den Kopf in Seitenansicht zu bieten, gewährt die Panzerschale einen erhöhten, fast vollständigen Schutz gegen Kopfschüsse. Die Mittelkante kann oben in eine Spitze auslaufen und es können gewünschtenfalls auch die Seitenflächen kantig ausgebildet sein. Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, dass der Helm gegen den schirmartig nach vorn und hinten verbreiterten Randteil rigsum eingezogen ist, so dass die den Vorderteil des Helmes bedeckende Panzerschale, die gleichfalls einen eingezogenen Rand aufweist, durch einen rückwärts um den Helm hernmzulegenden, zusammenzuschnallenden Riemen unverrückbar am Helm festgehalten wird.
Die Panzerschale ist an der Innenfläche mit Wellblech ausgekleidet, dessen Wellungen in der Richtung der Mittelkante verlaufen und im Verein mit in der Helmwandung vor- gesehenen Löchern, die zum Befestigen von Emblemen, Regimentsnummern und dgl. dienen, die Lüftung der Helmhöhlung bewirken.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 den Helm a mit den drei Kanten b, c, e in Seiten- ansicht und Fig. 2 denselben in Vorderansicht dar.
Die an den Helm anbringbare, ihn vorn und an den Seiten deckende Panzerschale h besitzt eine Mittelkante i, die nach oben in eine nach hinten gerichtete Spitze j ausläuft.
Sie wird mittels der beiden Riemensttlcke k, k und einer Schnalle 1 an dem eingezogenen Teil des Helmes festgehalten. Der unbedeckt bleibende Hinterteil des Helmes kann gerundet oder ebenfalls mit einer Mittelkante versehen sein. Mit d ist das Emblem bezeichnet, das ein Adler, ein Wappen, ein Monogramm, die Regiments-oder Bataillons- nummer oder dgl. sein kann und in den Löchern e, e des Helmes an dessen Vorderseite abnehmbar zu befestigen ist. Der Helmrand, der sich nach vorn und hinten zu einem Schutzschirm/bzw. verbreitert, steht mit der Helmkappe durch dessen unteren eingezogenen bzw. nach unten sich verengenden Teil (bei g) in Verbindung.
Die Innenfläche der Panzerhanbe ist mit Wellblech m ausgekleidet. Die Wellungen verlaufen in der Richtung der Mittelkante und stehen durch die Locher e, e der Helmwandung mit dem Hohlraum des Helmes in einer die Lüftung ermöglichenden Kommunikation. Der Holm, der noch mit dem üblichen Sturmband versehen ist, kann auf diese Weise
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bietet infolge- ihrer Federung erhöhten Schutz gegen Schlag-und auch gegen Schuss,.. wirkungen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Helm nach Patent Nr. 77944, dadurch gekennzeichnet, dass der Helm und die aufstülpbare Panzerschale vorne eine, allenfalls in eine Spitze endigende Mittelkante aufweisen, damit auf die anschliessenden Seitenflächen von vorne auftreffende Spitzgeschosse wirkungslos abprallen.