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In der Beschreibung zum Patente Nr. 76598 ist eine Einrichtung beschrieben, um bei einem als Wecbselstromerxeuger einer radiotelegraphischen Station dienenden Selbstunterbrecher (Gleichstrom-Wechselstrom-Umformer) eine verzerrungsfreie induzierte Welle im Sohundarkreis herzusteilen. Die Einrichtung besteht darin, dass ein Kondensator von geeigneter Grösse dauernd parallel zur gesamten Gleichstromwicklung des Selbstunterbrechers geiegt wird, die aus zwei abwechselnd vom pendelnden Anker eingeschalteten und diesen in Pcndetung erhaltenden Spulen eines Weicheisenkerns besteht. Diese Spulen bzw. jeweils eine derselben bildet dabei mit dem Kondensator einen Schwingungskreis, dessen Eigenschwingung dieselbe Frequenz wie der Anker besitzt.
Auf dieser Übereinstimmung der elekt@ischen mit der mechanischen Schwindung beruht die genannte Wirkung.
Es bat sich nun gezeigt, dass es zur Erzielung der Wirkung nicht nötig ist, die ganze Gleichstrmnwicldung des Unterbrechers in den Schwinknngskreis einzubeziehen bzw. andererseits es möglich ist, weitere induktive Widerstand in diesem Kreis zuzulassen.
Bedingung ist nur, dass durch geeignete Abmessung des Kondensators zu den im Sehwingungskrcis vorhandenen induktiven Widerständen dieser Kreis eine Frequenz der
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einstimmt. Durch r ! Je nunmehr ermöglichte anderweite Bemessung der elektrischen Grössen im Schwingungskreis ist die Herstellung der richtigen Eigenschwingung wesentlich erleichtert.
Vor allem ist für den Kondensator nicht mehr eine genaue Grösse durch die Abmessung der Gl pichstromwicklungen festgelegt, die sonst je nach der elektrischen Leistung des Unterbrechers verschieden sein musste, vielmehr ist es jetzt möglich, für alle Unterbrechergrössen mit derselben Kondensatorgrösse auszukommen, indem man umgekehrt diesem Kondensator denjenigen Teil der Wicklung, mit dem er zusammen die richtige
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Wicklung in den Gleichstromkreis einschaltet, falls die Selbstinduktion der Gleichstromwicklung selbst Dicht ausreichend ist. Zweckmässig wird, um nicht auf den Spulen des Unterbrechers selbst Windungen abgreifen zu müssen, der Kondensator mit einer variablen Selbstinduktion kombiniert, die den Spulenwert ergänzt.
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schematisch veranschaulicht.
Die Grundfigur ist gegenüber dem Stammpatente vereinfacht, indem der Eisenkern und die hier nicht interessierenden Teile des Sekundärkreises fortgelassen sind. Dagegen ist die Lage der Ankerkontakte zum Anker derart mit der Wirklichkeit in Einklang gebracht, dass man unmittelbar erkennt, wie jede der beiden Gteichstromwicklungen P\ P durch Anziehen des ihr gegenüberliegenden Ankerpoles den eigenen Stromkreis unterbricht und am anderen (gleicllnamigen) Ankerpol den Stromkreis fUr die andere Wicklung herstellt, wodurch der Anker in steter Pondelung erhalten wird.
Fig. l stellt eine Schaltung dar, bei welcher ein verhältnismässig grosser Kondensator
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statt die Sekundärwicklung gemäss Fig. 2 als zusätzliche Selbstinduktion zu benutzen, kann man eine besondere Spule, die auch nicht auf dem Eisenkern des Unterbrechers zu liegen braucht, im Schwingungkreis anordnen, beispielsweise im Schwingungskreis C1 P2 der Fig. l, aber auch im Schwingungskreis C, S2, P2 der Fig. 2 selbst. Diese Zusatzspule wird vorteilhaft als Selbstinduktions-Variometer, wie erwähnt, ausgebildet.
Wesentlich ist, dass jeder irgend wie nach vorstehender Massgabe gebildete Schwingungs-
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brechers besitzt. Er muss also stets eine Wicklung enthalten, die auf dem Eisenkern des Unterbrechers liegt. Voraussetzung ist feiner, dass der Eisenkern des Unterbrechers ans weichem Eisen besteht und einen guten Kraftimienschluss hat, also möglichst völlig in sich geschlossen ist, so dass der Anker sich eigenthch nur in einem Streufeld der schwach aus-
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z. B. nur aus der den Nutzstrom führenden Sekundärwicklung (bzw. aus Teilen derselben) und dem Kondensator herzustellen, wie dies in Fig 3 veranschaulicht ist.
Der in Rede stehende Schwingungskreis wird hier aus C und (bildet. Die Grösse d Kondensators entspricht hiebei nach der gegebenen Formel natnrhch der gesamten Selbstinduktion im Kreis, zu welcher auch die nicht gezeichneten parallel zu 3 liegenden Nutzspulen des Sekundärkreises und eine etwaige Hilfsspule, wie erwähnt, gehören.
Will man diese Abhängigkeit 'rlnriden, die im allgemeinen einen grossen Kondensator bedingt, so kann man gemass Fig. 4 den Schwingungskreis endlich aus einer besonderen Sekundärwicklung S1 und einem Kondensator C1 bilden der nunmehr sowohl mit den Gleichstromwicklungen P1. P2 wie mit der Wechselstromwicklung S lediglich in-
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Schaltung zu gelten, bei der die Spulen PI, p2 gleichzeitig selbst die ganze Sekundärwicklung mit dem Übersetzungsverhaitnis 1 : 1 bilden. Diese Schaltung geht aus der Fig.. 2 hervor, wenn die Spulen S'. fortfallen. Zu bemerken ist, dass man auch zwei Schwingungskreise, den einen primär (z. B. nach Fig. 1), den anderen sekundär (z. B. nach Fig. 3) anordnen kann, die sich ai-dann unterstützen.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Sendevorrichtung für drah110sp Telpgraphie unter Verwendung eines Pendelumformers bekannter Art nach Patent Nr. 76598, dadurch gekennzeichnet, dass der aus einer Wicklung des Pendelumformers und einer Kapazität bestehende, auf die Schwingungszahl des Ankers abgestimmto Schwingungskreis nebst dem Kondensator (C) die Gleichstromwicklung (P1, des Umformers oder einen Teil derselben und ferner neben der ganzen Gleichstromwicklung fol, P2) oder gegebenenfalls neben dem genannten Teil derselben die in Sparschaltung dazu angeordnete Sekundärwicklung (82) des Umformers oder einen Teil derselben enthält.
2. Sendvorrichtung für drahtlose Telegraphie nach Patent Nr. 76598, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die Schwingungszahl des Ankers abgestimmte Schwingungskreis nebst dem Kondensator (Cl) eine Wichlung (S1) enthält, die induktiv mit den Gleichstromwicklungen (P1, P2) des Pendelumformers gekuppelt ist, gegebenenfalls die Sekundärwicklung (S) des Umformers selbst sein kann.
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