AT77861B - Sendevorrichtung für drahtlose Telegraphie unter Verwendung eines Pendelumformers. - Google Patents

Sendevorrichtung für drahtlose Telegraphie unter Verwendung eines Pendelumformers.

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AT77861B
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Erwin Falkenthal
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Erwin Falkenthal
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  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   In der Beschreibung zum Patente Nr. 76598 ist eine Einrichtung beschrieben, um bei einem als   Wecbselstromerxeuger   einer radiotelegraphischen Station dienenden Selbstunterbrecher (Gleichstrom-Wechselstrom-Umformer) eine verzerrungsfreie induzierte Welle im   Sohundarkreis herzusteilen.   Die Einrichtung besteht darin, dass ein Kondensator von geeigneter   Grösse   dauernd parallel zur gesamten Gleichstromwicklung des Selbstunterbrechers   geiegt wird,   die aus zwei abwechselnd vom pendelnden Anker eingeschalteten und diesen in   Pcndetung erhaltenden Spulen   eines Weicheisenkerns besteht. Diese Spulen bzw. jeweils eine derselben bildet dabei mit dem Kondensator einen Schwingungskreis, dessen Eigenschwingung dieselbe Frequenz wie der Anker besitzt.

   Auf dieser Übereinstimmung der   elekt@ischen mit   der mechanischen Schwindung beruht die genannte Wirkung. 



   Es bat   sich nun gezeigt,   dass es zur Erzielung der Wirkung nicht nötig ist, die ganze   Gleichstrmnwicldung   des Unterbrechers in den Schwinknngskreis   einzubeziehen   bzw. andererseits es möglich ist, weitere induktive Widerstand in diesem Kreis zuzulassen. 



  Bedingung ist nur, dass durch geeignete Abmessung des Kondensators zu den im Sehwingungskrcis vorhandenen induktiven Widerständen dieser Kreis eine Frequenz der 
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 einstimmt. Durch   r ! Je nunmehr ermöglichte   anderweite Bemessung der elektrischen Grössen im Schwingungskreis ist die Herstellung der richtigen Eigenschwingung wesentlich erleichtert.

   Vor allem ist für den Kondensator nicht mehr eine genaue Grösse durch die Abmessung der Gl pichstromwicklungen festgelegt, die sonst je nach der elektrischen   Leistung des Unterbrechers   verschieden sein   musste, vielmehr   ist es jetzt möglich, für alle Unterbrechergrössen mit derselben Kondensatorgrösse auszukommen, indem man umgekehrt diesem Kondensator denjenigen Teil der Wicklung, mit dem er zusammen die richtige 
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 Wicklung in   den Gleichstromkreis   einschaltet, falls die Selbstinduktion der Gleichstromwicklung selbst Dicht ausreichend ist. Zweckmässig wird, um nicht auf den Spulen des Unterbrechers selbst Windungen abgreifen zu müssen, der Kondensator mit einer variablen Selbstinduktion kombiniert, die den Spulenwert ergänzt. 
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 schematisch veranschaulicht.

   Die Grundfigur ist gegenüber dem Stammpatente vereinfacht, indem der   Eisenkern   und die hier nicht interessierenden Teile des Sekundärkreises fortgelassen sind. Dagegen ist die Lage der Ankerkontakte zum Anker derart mit der Wirklichkeit in Einklang gebracht, dass man unmittelbar erkennt, wie jede der beiden   Gteichstromwicklungen P\ P   durch Anziehen des ihr gegenüberliegenden Ankerpoles den   eigenen Stromkreis unterbricht und am anderen (gleicllnamigen) Ankerpol den Stromkreis fUr die andere Wicklung herstellt, wodurch der Anker in steter Pondelung erhalten wird.   



     Fig. l   stellt eine Schaltung dar, bei welcher ein verhältnismässig grosser Kondensator 
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 statt die Sekundärwicklung gemäss Fig. 2 als zusätzliche Selbstinduktion zu benutzen, kann man eine besondere Spule, die auch nicht auf dem Eisenkern des Unterbrechers zu liegen braucht, im Schwingungkreis anordnen, beispielsweise im Schwingungskreis C1 P2 der Fig.   l,   aber auch im Schwingungskreis   C,     S2,   P2 der Fig. 2 selbst. Diese Zusatzspule wird vorteilhaft als Selbstinduktions-Variometer, wie erwähnt, ausgebildet. 



   Wesentlich ist, dass jeder irgend wie nach vorstehender Massgabe gebildete Schwingungs- 
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 brechers besitzt. Er muss also stets eine Wicklung enthalten, die auf dem Eisenkern des Unterbrechers liegt. Voraussetzung ist   feiner, dass   der Eisenkern des Unterbrechers ans weichem Eisen besteht und einen guten   Kraftimienschluss hat,   also möglichst völlig in sich geschlossen ist, so dass der Anker sich eigenthch nur in einem Streufeld der schwach aus- 
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 z. B. nur aus der den Nutzstrom führenden Sekundärwicklung (bzw. aus Teilen derselben) und dem Kondensator herzustellen, wie dies in Fig 3 veranschaulicht ist.

   Der in Rede stehende Schwingungskreis wird hier aus C und   (bildet.   Die Grösse   d Kondensators   entspricht hiebei nach der gegebenen Formel   natnrhch der   gesamten Selbstinduktion im Kreis, zu welcher auch die nicht gezeichneten parallel zu 3 liegenden Nutzspulen des Sekundärkreises und eine etwaige Hilfsspule, wie erwähnt, gehören. 



   Will man diese   Abhängigkeit     'rlnriden,   die im allgemeinen einen grossen Kondensator bedingt, so kann man gemass Fig. 4 den Schwingungskreis endlich aus einer besonderen Sekundärwicklung S1 und einem Kondensator C1 bilden der nunmehr sowohl mit den Gleichstromwicklungen P1. P2 wie mit der Wechselstromwicklung S lediglich in- 
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 Schaltung zu gelten, bei der die   Spulen PI, p2 gleichzeitig   selbst die ganze Sekundärwicklung mit dem Übersetzungsverhaitnis 1 : 1 bilden. Diese Schaltung geht aus der Fig.. 2 hervor, wenn die Spulen    S'. fortfallen.   Zu bemerken ist, dass man auch zwei Schwingungskreise, den einen primär (z. B. nach Fig. 1), den anderen sekundär (z. B. nach Fig. 3) anordnen kann, die   sich     ai-dann unterstützen.   



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Sendevorrichtung für   drah110sp Telpgraphie   unter Verwendung eines Pendelumformers bekannter Art nach Patent Nr. 76598, dadurch gekennzeichnet, dass der aus einer Wicklung des Pendelumformers und einer Kapazität bestehende, auf die Schwingungszahl des Ankers abgestimmto Schwingungskreis nebst dem Kondensator (C) die Gleichstromwicklung (P1,      des Umformers oder einen Teil derselben und ferner neben der ganzen Gleichstromwicklung    fol,   P2) oder gegebenenfalls neben dem genannten Teil derselben die in Sparschaltung dazu angeordnete   Sekundärwicklung   (82) des Umformers oder einen   Teil derselben enthält.   



   2. Sendvorrichtung für drahtlose Telegraphie nach Patent Nr. 76598, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die   Schwingungszahl   des Ankers abgestimmte Schwingungskreis nebst dem Kondensator (Cl) eine   Wichlung   (S1) enthält, die induktiv mit den Gleichstromwicklungen (P1, P2) des Pendelumformers gekuppelt ist, gegebenenfalls die Sekundärwicklung (S) des Umformers selbst sein kann. 

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Claims (1)

  1. 3. Sendevorrichtung für drahtlose Telegraphie nach Patente Nr. 76598, dadurch gekennzeichnet, dass in den aus der Gleichstromwicklung (P1, P2) und dem Kondensator gebildeten Schwingungskreis nach dem Stammpatente oder in die Schwingungskreise nach den Ansprüchen 1 und 2 eine gesonderte, regelbare Selbstinduktion eingeschaltet ist, zur Ergänzung der Selbstinduktion der Umformerwicklungen auf den für die Abstimmung auf die Scbwingnngszah ! dos Ankers erforderlichen Wert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT77861D 1914-05-07 1917-02-07 Sendevorrichtung für drahtlose Telegraphie unter Verwendung eines Pendelumformers. AT77861B (de)

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