<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
greift, wodurch die Schieber ab vorwärts und rückwärts bewegt worden können. Auf der Aussenseite der Platte A und auf der Wagendecke liegt das Gehäuse B, welches einen Zugtrichter darstellt und bei b an dem Laternenaufsatz befestigt ist. Die Enden b2 des Gehäuses sind trichterförmig etwas ausgeweitet. Der Raum zwischen der Vorderplatte A und der Innenwand des Gehäuses B bildet eine Vacuumkammer A2, d. h. einen Raum, aus welchem die Luft beim Fahren des Wagens abgesaugt wird, wodurch die Luft aus dem Wageninnern zur Ergänzung dieses Luftquantums geschöpft wird.
Innerhalb des Gehäuses B liegt ein engeres Rohr C. In letzterem wird von Armen das Zugrohr D gehalten, welches kürzer als das Zugrohr C ist, bei d trichterförmig erweitert ist und die Vacuumkammer begrenzt. Die Arme b3 bilden gleichzeitig Lager für, zen erz Fig. 4, welche die Schiebestangen e für die Luftfangtrichter E tragen. Letztere besitzen Naben e2, in denen die Stangen p sitzen. Die Luftsaugtrichter E stehen soweit von einander bezw. von dem Zugrohr D ab, dass nur je ein Trichter E an dieses an- schliesst, während der andere Trichter von dem Zugrohr D absteht. Die Trichter E werden nun je nach der Bewegungsrichtung des Wagens verstellt.
Zu dem Zwecke sitzt auf einer der Stangen e eine Gabel e4, die durch Stellringe e5 gehalten wird. Die Gabel e4 trägt eine Stange e6 mit Laufrolle e8, Fig. 5, und geht durch die Öffnung a3 der Vorderplatte A.
Die Gabel ist mit einem Knopf e7 versehen, durch welchen ihre seitliche Bewegung und damit diejenige der Trichter E herbeigeführt wird. Um Eintritt von Regenwasser in die Vacuumkammor zu vermeiden, springt die Innenwand des Trichters C, Fig. 6, vor, und das Rohr C lässt man nach den Enden hin abfallen, wie durch punktierte Linien in Fig. li angegeben ist. Die gleiche Einrichtung kann auch bei der Ventilationsvorrichtung nach Fig. 2 angebracht werden.
Anstatt dass man den Trichtern E eine Längsbewegung ertheilt, können diese auch an beiden Enden des Rohres C angelenkt werden, wie in Fig. U dargestellt ist. und die
Trichter hängen an Stangen 02. Letztere haben Ösen es, in welche ein Zapfen c4 eingreift, der an einer Kurbel c sitzt. Die Kurbel c5 ist an dem einen Ende der Welle eg befestigt, deren anderes Ende aus der Vorderplatte A vorsteht und eine Anzeigevorrichtung ci trägt.
Letztere besteht aus einer Scheibe, die mit zwei rechtwinklig zu einander stehenden
Pfeilen c8 versehen ist. Die Verwendung der kurbel cl mit den Stangen c2 ist eine derartige, dass ein Trichter E vor dem Rohr D liegt, während der andere von demselben abgewendet ist.
Beobachtet man nun die Richtung, in welcher die Pfeilspitzen et stehen. so kann man daraus erkennen, welcher Luftfangtrichter in Thätigkeit ist und welcher nicht.
EMI2.2
dei Rohransatz 9 von dem Rauchfang G. Rohransatz g ist weiter als das Ruhr f und lässt deshalb Raum, um sämmtlichen Rauch aus dem Küchenraum abzusaugen.
In Fig. 6 und 7 ist eine geringfügige Abänderung dargestellt. Die Ventilationsapparate sind in Reihen auf einer Seite des Wagens angeordnet, sämmtliche Luftsaugtrichter : erden von einem Punkt des Wagens aus gestellt. Diese Einrichtung ist namentlich
EMI2.3
Spciscabthcilungen bestimmt ist,. jedoch können auch bei letzteren die Ventilationseinrichtungen untereinander gekuppelt worden.
Nach Fig. 6 sind eine Anzahl Luftfangtrichter E durch Stangen e9 miteinander verbunden und eine Stange e10, welche mit einem der Trichter an dem Ende des Wagens verbunden ist, ist an einem Hebel II angelenkt, der über einer Platte h spielt und durch eine Federlinke gehalten wird. Um anzuzeigen, welche Trichter in Thätigkeit und welche ausser Thätigkeit sind, endet die Platte h in Pfeilspitzen. Steht der Handgriff des Hebels nahe der rechten Pfeilspitze, so zeigt dies an, dass die rechten Trichter in Thätigkeit sind und umgekehrt.
Die Wirkungsweise der Vontilationseinrichtung ist folgende :
Wenn der Zug'in Richtung des Pfeiles, Fig. 2, fährt, so ist der Luftfangtrichter auf der rechten Seite in Thätlgkeit, die Luft wird durch die schrägen Wandungen des Trichters zusammengedrückt und mit grosser Gewalt durch das Zugrohr D hindurchgetrieben. Der erzeugte Zug, welcher durch den zwischen Gehäuse und Zwischenrohr eintretenden Luftstrom unterstützt wird, bewirkt eine Saugwirkung in der Vacuumkammer so dass die schlechte Luft aus dem Wagen abgesaugt wird. Um die Absaugwirkung abzuschwächen, beispielsweise
EMI2.4