AT77486B - Zylinderschleifapparat. - Google Patents

Zylinderschleifapparat.

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AT77486B
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AT
Austria
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grinding
shaft
cylinder
locking
segments
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Inventor
Eduard Fanedl
Original Assignee
Eduard Fanedl
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  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zylinderschleifapparat. 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Schleifen von zylindrischen Hohlräumen und    dgl,   dient aber vornehmlich zum Schleifen von Automobil- und Flugzeugmotorenzylindern. 



   Es ist in Fachkreisen bekannt, dass die Kolben von Automobil- und Flugzeugmotoren 
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 die sehr nachteilig werden können und deshalb aus den Zylindern herausgeschliffen werden müssen.    Dies geschieht in'Fabrik-en   durch Einspannen der Zylinder in Schleifbänken ; in den   Reparaturwerkstätten'jedoch worden   die Zylinder durch Handarbeit nur mit Karborundomstein und Schmirgel geschliffen. Ausser dass diese Arbeit sehr zeitraubend ist, ist sie auch nicht einwandfrei, denn der Arbeiter behandelt die geeckten Stellen viel   lutensiver   und ausgiebiger mit dem Schleifmaterial als die ungeeckten. Dadurch entsteht eine Unrundung des Zylinders, infolgedessen eine Undichtigkeit des Kolbens im Zylinder, ein Kompressionsmangel. 



   Diese Nachteile werden bei Gebrauch des Zylinderschleifapparates vermieden. Der- selbe ist leicht handlich, macht die mit ihm bearbeiteten Flächen des Zylinders in kürzester Zeit rissfrei, rein und rund und spart an   Schleifmatenal.   
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 Zwischen den Federbüchsen des Trägers, und zwar seitlich der hinteren, befindet sich am Träger eine doppelte, lappenartige Auslagerung g. in welcher sich die Sperrklinge f bewegt und dort angelenkt ist (Fig. 2).

   Die Sperrklinge ist doppelendig, greift mit dem einen von der   Feder 'getriebenen hakenförmigen Ende   in den   Sperrhaken   des   Schlittens < 'ein,   
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 Sperrklinge durch einen Schlitz in den   Träger und kommt m demselben   vor   d) e Scheibe r   der Abzugsstange h zu stehen, welche mit   dem   Züngerl i durch einen Schlitz aus dem 
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 wahrt wird. ohne jedoch dadurch die freie Bewegung in der Längsrichtung des Schlitzes   .-' : behindern (Fig. 2). Der Schlitten   c dient zur Aufnahme von   Schleifsegmenten : und   
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 Sperrklingen in die Sperren eingreifen.

   Durch einfachen Zug an dem   Zngerl,   der Abzugsstange wird der Apparat geöffnet (Fig. 4) und springeu da die drei   Schleifoogmente   mit ihren Trägern gleichzeitig auseinander ; ein gänzliches Abspringen derselben verhindern die Draht- oder Drahtseilschlingen o, o, o, welche sich um den Träger legen und mit Ösen an den Schraubstifton   rib,)     M   der T-förmigen Ausbildung des Schlittens befestigt sind. 



   In der Zeichnung ist der Apparat in Fig. 1 mit den Schleifsegmenten geöffnet, in Fig. 2   das'fr1igergostell   mit den doppelten   Federhüchsen   zum Teil geschnitten, in Fig. 3 die   Rückenansicht   von Fig.   2   ganz geschnitten dargestellt. Fig. 4 stellt die Rückenansicht von Fig. 1   geöffnet,   Fig. 5 dieselbe geschlossen dar. Fig. 6 und 7 sind Schleifsegmente von unten und von der Seite gesehen ; Fig. 8 ist eine S-förmige   SchmirgelIoineDkIemmo   und Fig. 9 das Trägergestell mit darüber befindlichen Schlitten.

   Bei Gebrauch (Schleifen) wird der geschlossene Apparat in das mit einem   Schraubstock   am   Sacksl eingespannte   Arbeitsstück (Zylinder) geführt und abgezogen, worauf sich die auseinanderspringenden Schleifsegmente innig an die Wände des Zylinders legen. Durch Ein-und Ausziehen und gleichzeitiges Drehen wird der Zylinder rissfrei, rein und rund geschliffen.   Da-s   dabei erzielte Zeit verhältnis und die Ersparnis an Schleifmaterial ist gegen   die #Handmethode"   gleich 1 zu 10. Denn hier wird nicht das Schmirgelleinen in der Hand zerknüllt und 
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 von Zylindern verwendbar und es braucht, wenn es verschmutzt ist, nur mit Benzin abgewaschen zu werden. 



   PATENT. AN SPRÜCHE :
1. Zylinderschleifapparat, bestehend aus mehreren sternförmig um eine Welle und federnd gelagerten Schleifsegmenten, dadurch gekennzeichnet, dass diese mittels Feder und Nut auswechselbar auf ihren federnden Unterlagen (Schlitten) angebracht sind.

Claims (1)

  1. 2. Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Unterlagen der Schleifsegmente Sperrhaken aufweisen; welche mit an der Welle angebrachten Sperrklingen zusammenwirken, um sie entgegen der Wirkung der Unterlagsfedern gegen die Welle zu festlegen zu können.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine für alle Sperrklingen gemeinsame Abzngsvorrichtung, welche die gleichzeitige Auslösung der federnden Unterlagen und damit das Anpressen der Schleifsegmonte an die Zylinderwandung gestattet.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Unterlagen mit Drahtschlingen an der Welle verankert sind.
    5. Vornchtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schleifmaterial auf den Schleifsegmenten an den Längskanten durch federnde Spannklemmen festgehalten wird.
AT77486D 1917-07-03 1917-07-03 Zylinderschleifapparat. AT77486B (de)

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AT77486T 1917-07-03

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AT77486B true AT77486B (de) 1919-08-11

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AT77486D AT77486B (de) 1917-07-03 1917-07-03 Zylinderschleifapparat.

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