AT77411B - Vorrichtung zum Messen von Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten, bei welcher sich ein Meßkörper in einer entsprechenden Höhenlage einstellt. - Google Patents

Vorrichtung zum Messen von Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten, bei welcher sich ein Meßkörper in einer entsprechenden Höhenlage einstellt.

Info

Publication number
AT77411B
AT77411B AT77411DA AT77411B AT 77411 B AT77411 B AT 77411B AT 77411D A AT77411D A AT 77411DA AT 77411 B AT77411 B AT 77411B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
measuring
vapors
liquids
container
liquid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Liese Fa H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Liese Fa H filed Critical Liese Fa H
Application granted granted Critical
Publication of AT77411B publication Critical patent/AT77411B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Non-Electrical Variables (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Bei den bekannten Vorrichtungen zum   Messen von Dämpfen, Gasen und Flüssigkeiten,   bei welchen Messkörper in entsprechender Höhenlage sich einstellen, werden durch Einwirkung der   Drucke vor und   hinter den   Messötlnungen   auf feste Expansionswände die   Messkörpe :   entsprechend der Durchgangsmenge verstellt. Als   Expansionswand muss   nicht unbedingt eine feste Wand verwendet werden sondern es kann auch eine Flüssigkeit dazu dienen. Die Erfindung gibt eine Lösung dieses Aufgabe. Sie besteht darin, dass der Druck des flüssigen   oder gasförmigen Arbeitsmittels,   der sauf beiden Seiten der Mess- oder Drosselöffnung herrscht,   auf die als Expansionswand dienende, in zwei kommunizierenend Behältern befindliche Flüssigkeit übertragen wird.

   Infolge des Druckunterschiedes, der auf den beiden Seiten der   Messöffnungen herrscht, wird der Flüssigkeitsspiegel in den beiden Behältern in ve schiedener   Höbe eingestellt.   Der Höhenunteischied bleibt konstant und hält auch ebenso wie die feste Expansionswand den Druckunterschied in der Messöffnung konstant, indem deren Durchgangsquerschnitt bei einer   Veränderung des   Druckunterschiedes durch die flüssige Expansionswand   verändert   wird. Dieses lässt sich dadurch erreichen, dass die Flüssigkeit selbst den   Durchgangsquerschnitt verändert.   Bei der Verwirklichung dieses Gedankens sind mehrere 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 



   Durch Verstellung der Klappe 22 kann man die durch Einrichtung strömende Menge des   Arbeitsmittels verändern.   Die Stellung der Klappe 22 und dementsprechend die durch die Einrichtung strömende Menge des Arbeitsmittels kann auf einer Trommel 27 mittels eines Stiftes 28 aufgezeichnet werden, der mit Ventil 22 verbunden ist. 



   Anstatt des senkrechten Schiebers kann zweckentsprechend ein Drehsohieber, eine Drosselklappe oder ein sonstiges Drosselventil verwendet werden. 



   In dem in Fig. 4,5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel dient die aus dem kommuni- /. ierenden Behältern   abfliessende     Flüssigkeit   dazu, die   Messöftnung   einzustellen. Es ist in der Zeichnung angenommen, dass die   Einsteiuug   der   Messöffnung   durch die Flüssigkeit unmittelbar 
 EMI3.2 
 Boden desselben reicht. Auf diese Weise entsteht ein rechtwinkeliger Durchgangsraum, der als Messöffnung 32 bezeichnet ist. Der Behälter 30 besitzt auf den gegenüberliegenden Seiten der Scheidewand 31   Ein- und Auslassstutzen 33   und 34. Einer dieser Stutzen, in dem in den Figuren dargestellten   Ausführungsbeispiel   der Stutzen   33,   besitzt einVentil 35, das verstellbar ist. 



   Der Behälter 30 besitzt einen Abfluss 58, der sich zweckdienlich regeln lässt. Ausserdem steht er durch einen Stutzen mit einem Behälter 60 in Verbindung, in dem sich ein mit einer Schreibvorrichtung 62 in Verbindung stehender Schwimmer 61 befindet. 
 EMI3.3 
 Kammer 42 wird beständig eine bestimmte Flüssigkeitsmenge durch ein Rohr 44   zugeführt,   und die Kammer 43 besitzt eine   F ! üssigkeitsableitung 45.   Die Kammer 42 kann mit dem Stutzen 33 
 EMI3.4 
 durch ein Rohr 50 mit Abzweigungen 51 und 52 und Dreiweghahn 53 in Verbindung gesetzt werden. Die Kammer 43 steht durch ein Rohr 50 und einen Dreiweghahn 53 mit dem Behälter 30 in Verbindung. Mittels des Dreiweghahnes 56 kann man den Überlaufkanal 45 oder das Überlaufrohr 55 mit einem   Auslass 57   verbinden.

   Die in Fig. 6 eingezeichnete Klappe 71 dient dazu, die
Durchströmung von Luft oder Gas abzustellen. 



   Zur Benutzung der Einrichtung fliesst dem Behälter 40 durch 44 dauernd Wasser zu. Ist 
 EMI3.5 
 das durch 44 nach Behälter 40   messende   Wasser durch 45 ab. Im Beharrungszustand soll das Wasser sowohl bei   45     als bei. 55 abfliessen.   



   Wenn man mit der beschriebenen Einrichtung die Mengen messen will, so führt man das zu messende Mittel durch den Stutzen 33 ein und stellt die einzelnen Ventile in der in Fig. 4 
 EMI3.6 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
   steigt allmählich entsprechend der Veiringerung der Druckdifferenz in den Abteilen 42 und 43, @ welche dadurch entsteht, dass die Messöffnung 32 grösser wird. Wird nun die Druckdifferenz   
 EMI4.2 
 treten, wenn durch Überlauf 55 genau so viel Wasser dem Behälter 30 zuläuft, als ihm durch den Abfluss 58 entzogen wird. Das übrige durch 44 dem Behälter 40 zufliessende Wasser muss durch den überlauf 45 nach 57 ablaufen.

   Dies kann aber nur dann stattfinden, wenn in   Messöffnung   32 ein dei Wasserniveaudifferenz von 45 und 55 entsprechender Druckunterschied vorhanden ist, 
 EMI4.3 
   und   die Menge des durch die   Einrichtung hindurchfliessenden   Messmittels werden auf der Trommel62aufgezeichnet. 



   Die in Fig. 4 dargestellte Einrichtung kann ebenso wie das in Fig. 1 bis 3 dargestellte Aus- 
 EMI4.4 
 und werden die Drucke vor und hinter der Drosselklappe 35 durch Umstellung der Dreiweg-   hähne 4, 9 unl 5- mittels   der Rohre 47 und 51 auf die Räume   42   und 43 übertragen. Es ist eine 
 EMI4.5 
 Menge des Arbeitsmittels aufgezeichnet wird. Die Spannung der durch das Ventil 35 strömenden Luft erfahit einen Ahfall und der entstehende Druckunterschied wird auf die Kammern 42 und   43 übertragen, so dass   der Flüssigkeitsstand in der Kammer 42 sich senkt und derjenige 1   der Kammer 4J steigt.   Die Flüssigkeit strömt durch den Kanal 45 in den   Behälter 30, so   dass dieser allmahlich bis auf die in Fig. 5 eingezeichnete Höhe angefüllt wird. 



   Durch das Anfüllen des Behälters 30 erhöht sich der Widerstand der   durchströmenden   Luft oder Gase, was zur Folge hat, dass die Durchgangsmenge verringert wird. Durch die Ver-   engerung der Durchgangsmengc sinkt der Druck   vor und hinter 35 bzw. in 42 und 43 auf die 
 EMI4.6 
 
 EMI4.7 
 wiedei zur Folge hat, dass die   Messoffnung J. 2 sich   den Druckschwankungen entsprechend vergrossert oder verkleinert. Hiedurch wird erreicht, dass die Druckunterschiede vor und hinter der 
 EMI4.8 
 nicht die Verbrauchsmengen, sondern die Druckschwankungen anfgezeichnet. 



   Wenn die Einrichtung umkehrbar sein soll, so wird der Überlanf 55 in der Weise gebaut, dass er in der Senkrechten einstellbar ist. Nachdem man nun den Einlauf zum Überlaufsrohr 55 in höherer Lage eingestellt hat, erfüllt dieses Überlaufrohr die Aufgabe des Kanales 45, während 
 EMI4.9 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 dazu dient, den Luftdruck, der auf eine einstellbare Entfernung von einigen hundert Metern in dem Stollen 76 herrscht, auf die Kammer 81 zu   übertragen.   Durch das Rohr 44 fliesst dem Behälter 83 eine einer höher gelegenen Stelle des Stollens 76 entnommene Wassermenge zu. Dieses Wasser läuft entweder aus 82 durch den Überlauf 78 der Wetterregelpfanne 79 zu und durch das Rohr 58 gleichmässig langsam ab oder durch den Überlauf 85 aus   Kammer   nach Stellen 76 einfach weg. 



   Im Beharrungszustande befindet sich in der Wetterregelpfanne 79 auf eine bestimmte Höhe 
 EMI5.2 
 den Stollen 76 durchströmende Luftmenge von der   Mündung des   Rohres 73 bis zur Wettertür 72 einen so grossen Druckabfall erzeugt, dass dieser letztere den Wasserniveaudifferenzen zwischen 78 und   85   entspricht, Diese Luftmenge wird grösser oder kleiner, je nachdem die Durchgangsöffnung bei 79 durch Fallen oder Steigen des   Wasserspiegels grösser   oder kleiner wird.

   Dies wiederum hängt ab von der Menge Wasser, welche durch 78   der Pfanne 79 zuströmt, welche, Menge ihrerseits   von den Drucken in den Kammern 81 und 82 bzw. vor der Mündung von Rohr   73   und von Rohr 74 
 EMI5.3 
   so-wird   die Druckdifferenz grösser und es fliesst daher mehr Wasser durch 78 nach 79 ab, wodurch die freie Wetteröffnung in 79 kleiner wird.

   Dies hört sofort auf, sobald der Wagen passiert ist und das Wasser in 79 stellt sich wieder richtig ein. 
 EMI5.4 
 wird auf zwei getrennte mit je einem Wasserüberlauf 101 und   7C2 versehene Räume   übertragen, wodurch in bekannter Weise dem durch 105 sich entleerenden Behälter 103 mehr oder weniger 
 EMI5.5 
 Schiebers kann auch jedes andere Drosselmittel durch das aus dem Behälter mit konstanter Wasserspiegeldifferenzen fliessende Wasser zum Messen oder Regeln einer gemessenen Durch- 
 EMI5.6 
 
1.

   Messvorrichtung nach Patent Nr. 59762, dadurch gekennzeichnet, dass als Expansionswand eine in kommunizierenden Räumen (1, 2 und 42,   43)   befindliche mit Zu-und Ablauf   (20, 14   und 44, 45, 55) versehene Flüssigkeit dient, die durch den auf beiden Seiten der Mess- öffnung (9, 10 und 32) vorhandenen Druckunterschied auf einem konstanten   Höhenunterschied   gehalten wird und bei   einer Veränderung   der Geschwindigkeit des Messmittels und infolge der dadurch hervorgerufenen   Veränderung   des Höhenunterschiedes durch den Ablauf eine Ver- änderung im Verhältnis des zu- und abströmenden Flüssigkeitsmenge erfährt, durch die die 
 EMI5.7 


Claims (1)

  1. keitsmenge in den Kammern herbeiführt.
    3. Messvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kammer einen gesonderten feststehenden Ablauf (45, 5. 5) besitzt, die durch ihren Höhenunterschied den Höhen- EMI5.8 raum (30) zuführt, in dem sie beispielsweise unmittelbar zur Einstellung der Messöffnung (32) dient. derart, dass eine Veränderung des Druckabfalles in der Messönnung eine entsprechende EMI5.9 <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1
AT77411D 1914-06-02 1914-06-02 Vorrichtung zum Messen von Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten, bei welcher sich ein Meßkörper in einer entsprechenden Höhenlage einstellt. AT77411B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT77411T 1914-06-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT77411B true AT77411B (de) 1919-07-25

Family

ID=3599026

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT77411D AT77411B (de) 1914-06-02 1914-06-02 Vorrichtung zum Messen von Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten, bei welcher sich ein Meßkörper in einer entsprechenden Höhenlage einstellt.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT77411B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT77411B (de) Vorrichtung zum Messen von Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten, bei welcher sich ein Meßkörper in einer entsprechenden Höhenlage einstellt.
DE383714C (de) Vorrichtung zum Regeln und Messen von in geschlossenen Leitungen stroemenden Fluessigkeiten oder Gasen
DE2941629C2 (de) Betätigungsvorrichtung an Auslaufhahnen von Behältern an landwirtschaftlichen Tankwagen
DE423006C (de) Gasmesser fuer grosse Gebrauchsmengen
DE824114C (de) Vorrichtung zur Durchflussregelung fuer stroemende Fluessigkeiten, Gase oder Daempfe
DE190825C (de)
DE968896C (de) Vorrichtung zum verhaeltnisgleichen Beigeben von Fluessigkeiten zu einem Fluessigkeitsstrom
AT239092B (de) Gasabscheider für strömende Flüssigkeiten
DE976264C (de) Zumessung nach dem Verdraengungsprinzip
DE280335C (de)
DE249450C (de)
DE870908C (de) Vorrichtung fuer die Einfuehrung zusaetzlicher Fluessigkeiten
DE555692C (de) Vorrichtung zum Mischen und Zapfen von feuergefaehrlichen Fluessigkeiten
DE434116C (de) Dampfkesselanlage mit Waermespeicher
DE585005C (de) Fluessigkeitsmesser mit unterteilter, durch das Gewicht der Fluessigkeit gedrehter Messtrommel
DE2516837C3 (de) Auslaufmeßgerät zur Eichung von Kraftstoffmeßeinrichtungen
DE403048C (de) Vorrichtung zur Regelung des Fluessigkeitszulaufs zu Destillationskolonnen u. dgl.
AT158525B (de) Vorrichtung zum Einstellen und selbsttätigen Konstanthalten eines Flüssigkeitsstromes.
AT85529B (de) Vorrichtung an Gasanalyseapparaten.
DE530674C (de) Nasser Glockengasmesser
AT216132B (de) Vorrichtung zur Kontrolle des vorgeschriebenen Mengenverhältnisses mehrerer durch Leitungen strömender gasförmiger oder flüssiger Medien und zur Anzeige der Abweichung von diesem Verhältnis
DE81735C (de)
DE278200C (de)
DE537769C (de) Speisewasserregler fuer Dampfkessel, bei dem dem Kessel unmittelbar ein je nach dem Wasserstand veraenderliches Dampfwassergemisch entnommen wird
CH628251A5 (en) Mixing valve for admixing a liquid stream to a gas stream