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Bei den bekannten Vorrichtungen zum Messen von Dämpfen, Gasen und Flüssigkeiten, bei welchen Messkörper in entsprechender Höhenlage sich einstellen, werden durch Einwirkung der Drucke vor und hinter den Messötlnungen auf feste Expansionswände die Messkörpe : entsprechend der Durchgangsmenge verstellt. Als Expansionswand muss nicht unbedingt eine feste Wand verwendet werden sondern es kann auch eine Flüssigkeit dazu dienen. Die Erfindung gibt eine Lösung dieses Aufgabe. Sie besteht darin, dass der Druck des flüssigen oder gasförmigen Arbeitsmittels, der sauf beiden Seiten der Mess- oder Drosselöffnung herrscht, auf die als Expansionswand dienende, in zwei kommunizierenend Behältern befindliche Flüssigkeit übertragen wird.
Infolge des Druckunterschiedes, der auf den beiden Seiten der Messöffnungen herrscht, wird der Flüssigkeitsspiegel in den beiden Behältern in ve schiedener Höbe eingestellt. Der Höhenunteischied bleibt konstant und hält auch ebenso wie die feste Expansionswand den Druckunterschied in der Messöffnung konstant, indem deren Durchgangsquerschnitt bei einer Veränderung des Druckunterschiedes durch die flüssige Expansionswand verändert wird. Dieses lässt sich dadurch erreichen, dass die Flüssigkeit selbst den Durchgangsquerschnitt verändert. Bei der Verwirklichung dieses Gedankens sind mehrere
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Durch Verstellung der Klappe 22 kann man die durch Einrichtung strömende Menge des Arbeitsmittels verändern. Die Stellung der Klappe 22 und dementsprechend die durch die Einrichtung strömende Menge des Arbeitsmittels kann auf einer Trommel 27 mittels eines Stiftes 28 aufgezeichnet werden, der mit Ventil 22 verbunden ist.
Anstatt des senkrechten Schiebers kann zweckentsprechend ein Drehsohieber, eine Drosselklappe oder ein sonstiges Drosselventil verwendet werden.
In dem in Fig. 4,5 und 6 dargestellten Ausführungsbeispiel dient die aus dem kommuni- /. ierenden Behältern abfliessende Flüssigkeit dazu, die Messöftnung einzustellen. Es ist in der Zeichnung angenommen, dass die Einsteiuug der Messöffnung durch die Flüssigkeit unmittelbar
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Boden desselben reicht. Auf diese Weise entsteht ein rechtwinkeliger Durchgangsraum, der als Messöffnung 32 bezeichnet ist. Der Behälter 30 besitzt auf den gegenüberliegenden Seiten der Scheidewand 31 Ein- und Auslassstutzen 33 und 34. Einer dieser Stutzen, in dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel der Stutzen 33, besitzt einVentil 35, das verstellbar ist.
Der Behälter 30 besitzt einen Abfluss 58, der sich zweckdienlich regeln lässt. Ausserdem steht er durch einen Stutzen mit einem Behälter 60 in Verbindung, in dem sich ein mit einer Schreibvorrichtung 62 in Verbindung stehender Schwimmer 61 befindet.
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Kammer 42 wird beständig eine bestimmte Flüssigkeitsmenge durch ein Rohr 44 zugeführt, und die Kammer 43 besitzt eine F ! üssigkeitsableitung 45. Die Kammer 42 kann mit dem Stutzen 33
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durch ein Rohr 50 mit Abzweigungen 51 und 52 und Dreiweghahn 53 in Verbindung gesetzt werden. Die Kammer 43 steht durch ein Rohr 50 und einen Dreiweghahn 53 mit dem Behälter 30 in Verbindung. Mittels des Dreiweghahnes 56 kann man den Überlaufkanal 45 oder das Überlaufrohr 55 mit einem Auslass 57 verbinden.
Die in Fig. 6 eingezeichnete Klappe 71 dient dazu, die
Durchströmung von Luft oder Gas abzustellen.
Zur Benutzung der Einrichtung fliesst dem Behälter 40 durch 44 dauernd Wasser zu. Ist
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das durch 44 nach Behälter 40 messende Wasser durch 45 ab. Im Beharrungszustand soll das Wasser sowohl bei 45 als bei. 55 abfliessen.
Wenn man mit der beschriebenen Einrichtung die Mengen messen will, so führt man das zu messende Mittel durch den Stutzen 33 ein und stellt die einzelnen Ventile in der in Fig. 4
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steigt allmählich entsprechend der Veiringerung der Druckdifferenz in den Abteilen 42 und 43, @ welche dadurch entsteht, dass die Messöffnung 32 grösser wird. Wird nun die Druckdifferenz
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treten, wenn durch Überlauf 55 genau so viel Wasser dem Behälter 30 zuläuft, als ihm durch den Abfluss 58 entzogen wird. Das übrige durch 44 dem Behälter 40 zufliessende Wasser muss durch den überlauf 45 nach 57 ablaufen.
Dies kann aber nur dann stattfinden, wenn in Messöffnung 32 ein dei Wasserniveaudifferenz von 45 und 55 entsprechender Druckunterschied vorhanden ist,
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und die Menge des durch die Einrichtung hindurchfliessenden Messmittels werden auf der Trommel62aufgezeichnet.
Die in Fig. 4 dargestellte Einrichtung kann ebenso wie das in Fig. 1 bis 3 dargestellte Aus-
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und werden die Drucke vor und hinter der Drosselklappe 35 durch Umstellung der Dreiweg- hähne 4, 9 unl 5- mittels der Rohre 47 und 51 auf die Räume 42 und 43 übertragen. Es ist eine
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Menge des Arbeitsmittels aufgezeichnet wird. Die Spannung der durch das Ventil 35 strömenden Luft erfahit einen Ahfall und der entstehende Druckunterschied wird auf die Kammern 42 und 43 übertragen, so dass der Flüssigkeitsstand in der Kammer 42 sich senkt und derjenige 1 der Kammer 4J steigt. Die Flüssigkeit strömt durch den Kanal 45 in den Behälter 30, so dass dieser allmahlich bis auf die in Fig. 5 eingezeichnete Höhe angefüllt wird.
Durch das Anfüllen des Behälters 30 erhöht sich der Widerstand der durchströmenden Luft oder Gase, was zur Folge hat, dass die Durchgangsmenge verringert wird. Durch die Ver- engerung der Durchgangsmengc sinkt der Druck vor und hinter 35 bzw. in 42 und 43 auf die
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wiedei zur Folge hat, dass die Messoffnung J. 2 sich den Druckschwankungen entsprechend vergrossert oder verkleinert. Hiedurch wird erreicht, dass die Druckunterschiede vor und hinter der
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nicht die Verbrauchsmengen, sondern die Druckschwankungen anfgezeichnet.
Wenn die Einrichtung umkehrbar sein soll, so wird der Überlanf 55 in der Weise gebaut, dass er in der Senkrechten einstellbar ist. Nachdem man nun den Einlauf zum Überlaufsrohr 55 in höherer Lage eingestellt hat, erfüllt dieses Überlaufrohr die Aufgabe des Kanales 45, während
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dazu dient, den Luftdruck, der auf eine einstellbare Entfernung von einigen hundert Metern in dem Stollen 76 herrscht, auf die Kammer 81 zu übertragen. Durch das Rohr 44 fliesst dem Behälter 83 eine einer höher gelegenen Stelle des Stollens 76 entnommene Wassermenge zu. Dieses Wasser läuft entweder aus 82 durch den Überlauf 78 der Wetterregelpfanne 79 zu und durch das Rohr 58 gleichmässig langsam ab oder durch den Überlauf 85 aus Kammer nach Stellen 76 einfach weg.
Im Beharrungszustande befindet sich in der Wetterregelpfanne 79 auf eine bestimmte Höhe
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den Stollen 76 durchströmende Luftmenge von der Mündung des Rohres 73 bis zur Wettertür 72 einen so grossen Druckabfall erzeugt, dass dieser letztere den Wasserniveaudifferenzen zwischen 78 und 85 entspricht, Diese Luftmenge wird grösser oder kleiner, je nachdem die Durchgangsöffnung bei 79 durch Fallen oder Steigen des Wasserspiegels grösser oder kleiner wird.
Dies wiederum hängt ab von der Menge Wasser, welche durch 78 der Pfanne 79 zuströmt, welche, Menge ihrerseits von den Drucken in den Kammern 81 und 82 bzw. vor der Mündung von Rohr 73 und von Rohr 74
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so-wird die Druckdifferenz grösser und es fliesst daher mehr Wasser durch 78 nach 79 ab, wodurch die freie Wetteröffnung in 79 kleiner wird.
Dies hört sofort auf, sobald der Wagen passiert ist und das Wasser in 79 stellt sich wieder richtig ein.
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wird auf zwei getrennte mit je einem Wasserüberlauf 101 und 7C2 versehene Räume übertragen, wodurch in bekannter Weise dem durch 105 sich entleerenden Behälter 103 mehr oder weniger
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Schiebers kann auch jedes andere Drosselmittel durch das aus dem Behälter mit konstanter Wasserspiegeldifferenzen fliessende Wasser zum Messen oder Regeln einer gemessenen Durch-
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Messvorrichtung nach Patent Nr. 59762, dadurch gekennzeichnet, dass als Expansionswand eine in kommunizierenden Räumen (1, 2 und 42, 43) befindliche mit Zu-und Ablauf (20, 14 und 44, 45, 55) versehene Flüssigkeit dient, die durch den auf beiden Seiten der Mess- öffnung (9, 10 und 32) vorhandenen Druckunterschied auf einem konstanten Höhenunterschied gehalten wird und bei einer Veränderung der Geschwindigkeit des Messmittels und infolge der dadurch hervorgerufenen Veränderung des Höhenunterschiedes durch den Ablauf eine Ver- änderung im Verhältnis des zu- und abströmenden Flüssigkeitsmenge erfährt, durch die die
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