DE976264C - Zumessung nach dem Verdraengungsprinzip - Google Patents
Zumessung nach dem VerdraengungsprinzipInfo
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- DE976264C DE976264C DEG4424A DEG0004424A DE976264C DE 976264 C DE976264 C DE 976264C DE G4424 A DEG4424 A DE G4424A DE G0004424 A DEG0004424 A DE G0004424A DE 976264 C DE976264 C DE 976264C
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D11/00—Control of flow ratio
- G05D11/006—Control of flow ratio involving a first fluid acting on the feeding of a second fluid
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Die Zumessung von Stoffen zu anderen Substanzen in einem bestimmten Mengenverhältnis
wird als Zumessung oder Dosierung bezeichnet.
Bisher bekanntgewordene Ausführungsformen für Zumeßanlagen, welche nach dem Verdrängungsprinzip arbeiten, weisen alle in der Nebenstromleitung
ein oder mehrere Verdrängungsgefäße auf. In der Hauptleitung wird an einem Staurand ein
Fließgefälle erzeugt, welches durch die Wirkung eines in der Teilstromleitung eingebauten Regulierschiebers
einen Teilstrom auslöst.
Bei diesem Zumeßverfahren wird bei echten homogenen Lösungen die Erfahrung verwertet, daß
sich geschichtete Flüssigkeiten unter bestimmten Voraussetzungen, auch bei längerer Berührungsdauer, nicht mischen.
Ein weiteres wesentliches Merkmal des Zumeßverfahrens nach dem Verdrängungsprinzip ist die
Gesetzmäßigkeit zwischen Durchfluß menge und Gefällsbedarf bei geschlossenen Rohrleitungen.
Bei den bekannten, nach dem Verdrängungsprinzip arbeitenden Zumeßverfahren werden erhebliche
Ungenauigkeiten in der Zumessung bedingt, weil durch den Unterschied der spezifischen
Gewichte der zuzumessenden Substanz und des verdrängenden Mediums eine Änderung des für den
Durchfluß im Teilstrom maßgebenden Druckgef alles um einen Festwert verursacht wird. Während der
Wirkdruck in der Hauptleitung mit der Durchflußmenge wechselt, wirkt in der Teilstromleitung nur
der um einen Festwert verminderte Wirkdruck. Bei absinkender Durchflußleistung ist der Grenzfall
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denkbar, wo der kleinere Wirkdruck auf den absoluten
Wert der aus dem Unterschied der spezifischen Gewichte der geschichteten Flüssigkeit sich
ergebenden statischen Druckhöhendifferenz absinkt
mit der folgenden Wirkung in zwei Grenzfällen:
a) Bei tieferer Lage des Zumeßgefäßes zur Hauptleitung (Abb. ι a) würde von diesem
Zeitpunkt ab überhaupt keine Flüssigkeit mehr aus dem Zumeßgerät verdrängt werden, weil
ίο die dynamische Druckhöhe von da ab kleiner
würde als die statisch entgegengesetzt wirkende Kraft aus der Differenz der spezifischen
Gewichte.
b) Aus einem über der Hauptleitung angeordneten Zumeßgefäß (Abb. ι b) würde auf der anderen
Seite am gleichen Betriebspunkt die doppelte Lösungsmenge ausfließen, als der
Einstellung der Anlage entspricht. Bei unterbrochener Förderleistung in der Hauptleitung
würde das Zumeßgefäß unter der Wirkung der
statischen Größe in Auswirkung des Torricellischen Gesetzes sogar leerlaufen.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, indem folgende Anordnungen getroffen werden:
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile, indem folgende Anordnungen getroffen werden:
Die die Einmündungen der Verbindungsleitungen zu dem Zumeßgefäß enthaltende Leitung für die
Hauptflüssigkeit nimmt nur einen Teilstrom der Hauptleitung auf. Diese Leitung mündet beidseits
eines Stauorgans in diese Hauptleitung ein.
Die Lage des Zumeßgefäßes in der Teilstromleitung und die Lage der Eintrittsstelle des mit der
Zusatzflüssigkeit gemischten Teilstromes der Hauptflüssigkeit werden räumlich so zueinander
angeordnet, daß an der Eintrittsstelle des Teilstromes in die Hauptleitung der von der unterschiedlichen
Dichte der Hauptflüssigkeit und der Zusatzfiüssigkeit herrührende hydrostatische Druck
im Mittel verschwindet.
Der Gegenstand der Erfindung ist in Abb. 2 dargestellt. Darin bezeichnet ι ein Zumeßgefäß, 2 die
im Zumeßgefäß übergeschichtete Flüssigkeit, 3 die aus dem Zumeßgefäß zu verdrängende Lösung,
4 die Hauptleitung, 5 eine erste Teilstromleitung mit Anschluß an das Zumeßgefäß, 6 einen Staurand
in der Hauptleitung, 7 einen Staurand in der ersten Teilstromleitung, 8 eine zweite Teilstromleitung
für einen Hilfsteilstrom, 9 einen Staurand in der zweiten Teilstromleitung, 10 eine Abflußleitung
für verdrängte Chemikalienlösung, 11 einen Anschlußpunkt, 12 eine Abflußleitung für verdünnte
Chemikalienlösung.
Der vorbeschriebene Mangel wird durch die zusätzliche Anordnung der zweiten Teilstromleitung 8
behoben. Von der Anschlußstelle 11 ab wird die zuzumessende Substanz stark verdünnt. Von dieser
Zusatzstelle ab, welche über dem höchstmöglichen Spiegel der Chemikalienlösung im Zumeßgefäß angeordnet
werden muß, bis zum Anschluß der Abflußleitung für verdünnte Chemikalienlösung 12 an
die Hauptleitung 4 wirkt nur noch ein Bruchteil der bisher schädlichen statischen Druckhöhe.
Das spezifische = Gewicht der zuzumessenden Chemiekalienlösüng im Zumeßgefäß 1 und in der
Leitung für verdrängte Chemikalienlösung 10 weicht von jenem in der Leitung für verdünnte Chemikalienlösung
12 ab. Es wird der Durchtrittsquerschnitt des Staurandes 9 in der zweiten Teilstromleitung
8 so gewählt, daß das Gewicht der Flüssigkeitssäule in der Leitung für verdünnte Chemikalienlösung
12 bei dem Betriebszustand eines mittleren Füllungsgrades mit Chemikalienlösung im Zumeßgefäß
ι genau gleich ist dem Gewicht der Flüssigkeitssäule in den übrigen Teilstrom- und
Verbindungsleitungen, in bezug auf die Anschlußstellen der Teilstromleitungen an den Staurand 6
in der Hauptleitung 4: Durch diese Maßnahme wird der mittlere Fehler aus dem Einfluß der schädlichen
statischen Druckhöhe ein Mindestwert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:A'^orrichtung zum proportionalen Zusetzen einer in einem geschlossenen Vorratsgefäß befindlichen Zusatzflüssigkeit zu einer durch eine Leitung strömenden Hauptflüssigkeit, bei der 8S das Vorratsgefäß für die Zusatzflüssigkeit (Zumeßgefäß) in einer ein Stauorgan enthaltenden Zusatzleitung liegt, die ihrerseits beidseits eines weiteren Stauorgans in eine die Hauptflüssigkeit führende Leitung derart mündet, daß die im Zumeßgefäß befindliche Zusatzflüssigkeit durch die in das Zumeßgefäß einmündende reine Flüssigkeit verdrängt wird, gekennzeichnet durch folgende Anordnungen: Die die Einmündungen der Verbindungsleitungen (5,10) zu dem Zumeßgefäß (1) enthaltende Leitung (8,12) für die Hauptflüssigkeit nimmt nur einen Teilstrom der Hauptleitung (4) auf; diese Leitung (8, 12) mündet beidseits eines Stauorgans (6) in diese Hauptleitung (4) ein; die Lage des Zumeßgefäßes (1) in der Teilstromleitung und die Lage der Eintrittsstelle des mit der Zusatzflüssigkeit gemischten Teilstromes der Hauptflüssigkeit werden räumlich so zueinander angeordnet, daß an der Eintrittsstelle des Teilstromes in die Hauptleitung der von der unterschiedlichen Dichte der Hauptflüssigkeit und der Zusatzflüssigkeit herrührende hydrostatische Druck im Mittel verschwindet.In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1085348; französische Patentschrift Nr. 792 970; Auszüge deutscher Patentanmeldungen, Bd. 10, S. 347, Aktenzeichen L 105147 IX/42e.In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 857448.Hierzu ι Blatt Zeichnungen,© 309 595/19 5.63
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG4424A DE976264C (de) | 1950-10-26 | 1950-10-26 | Zumessung nach dem Verdraengungsprinzip |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG4424A DE976264C (de) | 1950-10-26 | 1950-10-26 | Zumessung nach dem Verdraengungsprinzip |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE976264C true DE976264C (de) | 1963-05-30 |
Family
ID=7117389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG4424A Expired DE976264C (de) | 1950-10-26 | 1950-10-26 | Zumessung nach dem Verdraengungsprinzip |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE976264C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2312062A1 (fr) * | 1975-05-22 | 1976-12-17 | Lebozec & Gautier | Doseur pour injecter en continu un additif liquide dans un liquide a traiter |
| EP0077407A1 (de) * | 1981-10-20 | 1983-04-27 | Josef Schmidt | Dosiereinrichtung für Wasch- und Konservierungsmittel |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1085348A (en) * | 1911-10-26 | 1914-01-27 | John W Ledoux | Mechanism for combining liquids. |
| FR792970A (fr) * | 1935-07-27 | 1936-01-14 | Combemale | Doseur automatique de tous réactifs, en particulier pour l'épuration des eaux |
| DE857448C (de) * | 1941-08-20 | 1952-12-01 | Kurt Von Loessl Dipl Ing | Mischungsarmaturen fuer stroemende Fluessigkeiten |
-
1950
- 1950-10-26 DE DEG4424A patent/DE976264C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1085348A (en) * | 1911-10-26 | 1914-01-27 | John W Ledoux | Mechanism for combining liquids. |
| FR792970A (fr) * | 1935-07-27 | 1936-01-14 | Combemale | Doseur automatique de tous réactifs, en particulier pour l'épuration des eaux |
| DE857448C (de) * | 1941-08-20 | 1952-12-01 | Kurt Von Loessl Dipl Ing | Mischungsarmaturen fuer stroemende Fluessigkeiten |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0077407A1 (de) * | 1981-10-20 | 1983-04-27 | Josef Schmidt | Dosiereinrichtung für Wasch- und Konservierungsmittel |
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