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Klapptisch für Speisewagen.
Die Erfindung betrifft eine Eiaenbahnapeisewageneinrichtung und bezieht sich insbesondere auf die Ausbildung und Anordnung der Tische für vier Personen. Bei den bekannten Wageneinrichtungen waren diese Tische von rechteckiger Form und mit einer Schmalseite mittels gleich breiter Konsole klappbar an der Wagenseitenwand angeschlossen. Zu jeder Längsseite des Tisches gehörten zwei nebeneinander stehende, gleichgerichtete Stühle. Die allgemein erkannten Nachteile dieser Speisewagen bestanden darin, dass man zu den Stühlen an der Wagenseitenwand nicht gelangen oder dort eingenommene Sitze nicht verlassen konnte, ohne die am selben Tisch am Wagengang Sitzenden zum Aufstehen zu nötigen.
Der zwischen benachbarten Tischen und ihren Stuhlreihen verbleibende Raum war für einen Quergang zu klein und die Stühle an den Längskanten der Tische standen zu dicht nebeneinander.
Der Kellner konnte zum Darreichen der Speisen die Quergänge nicht benutzen, sondern mussten dies, auch für die an der Wagenseitenwand Sitzenden, von der schmalen Tischkante vom Wagenmittelgang aus tun. Dies bot für alle am Tisch Sitzenden Unbequemlichkeiten und der Kellner störte überdies noch du ch seir. en ständigen Aufenthalt im Wagenmittelgarg den Durchgangsverkehr. Sollten auf die Tische für vier Persouen bei der alten Speisewageneinrichtung ausser dem Essgeschirr und Zubehör noch Flaschen und Kühler gestellt werden, so konnte dies nur unter starker Beeinträchtigung der Tischfläche geschehen. Nur die breite Konsole an der
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die am Wagengang Sitzenden kam diese aber nicht in Frage.
Kühler, Flaschenhalter oder dgl. an den Tischlängskanten zwischen den Stühlen anzubringen, war nicht angängig, weil die Stühle zu dicht nebeneinander stehen mussten, und auch an der schmalen, am Wagengang liegenden Kante ging es nicht, weil dann der nur von dort aus bedienende Kellner behindert wurde.
Alle diese Cbelstände werden durch die Eisenbahnspeisewageneinrichtung nach der Er- tindung behoben, indem nämlich die Tische für vier Personen dort Tischplatten von im wesent- nchen rhombischer Form besitzen sollen, welche in diagonaler Richtung mittels schmaler, ihre Fortsetzung bildender Konsolen klappbar an der Wagenseitenwand angeschlossen sind.
Die Vorteile der Einrichtung nach vorliegender Erfindung sollen nachstehend an Hand tter zeichnerischen Darstellung erläutert werden. Es ist in Fig. 1 die alte und in Fig. 2 die neue Einrichtung in Oberansicht veranschaulicht.
Bei der alten Einrichtung waren die Tischplatten αder Tische für vier Personen Rechtecke mit Längsseiten b und Schmalseiten c. Mit einer Schmalseite war die Tischplatte mittels einer der Breite der Schmalseite entsprechenden Konsole d an der Wagenseitenwand e angeschlossen.
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halter oder Gläserhalter q oder dgl. anbringen lassen. Die schmale Konsole I findet dabei ebenfalls gute Verwendung, indem auf ihr z.'B. eine Tischlampe oder ein zum Bedeck gehörender Teil stehen und seitlich an ihr Gläserhalter vorgesehen sein können. Die Einrichtung nach der Erfindung ermöglicht auch ein bequemes Erreichen des Fensterverschlusses von beiden Tischseiten aus.
Dieser Verschluss kann unbehindert von der schmalen Konsole an beiden Seiten des Fensters liegen.
Die Tischplatte von im wesentlichen rhombischer Form kann teilweise ausgedehnter sein.
Man kann z. B. die den Stühlen an der Wagenseitenwand entsprechenden Tischkanten bzw. deren Verlängerungen sich im Winkel von 450 oder nahezu 450, die den Stühlen am Mittelgang entsprechenden Tischkanten bzw. deren Verlängerungen sich aber im spitzeren Winkel schneiden lassen. Die Tischfläche wird dadurch grösser und man kann sogar die Entfernung der Tischkante, welche parallel zum Wagengang verläuft, von der zugehörigen Wagenwand, an welcher der Tisch klappbar angelenkt ist, kleiner halten. Die zum Wagengang parallele Tischkante wird grösser und gibt der Bedienung noch mehr Raum.
Dieser ist für die Darreichung der Speisen nicht erforderliche denn letztere kann bei der neuen Eisenbahnspeisewageneinrichtung bequem von den Quergängen aus erfolgen ; der Kellner kann aber beispielsweise besser das Geschirr auf der Tischplatte ordnen, ohne die Quergänge betreten zu müssen.