AT76659B - Einrichtung zum Verbinden von Draht- oder Seilenden für elektrische Leitungen und dgl. - Google Patents

Einrichtung zum Verbinden von Draht- oder Seilenden für elektrische Leitungen und dgl.

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AT76659B
AT76659B AT76659DA AT76659B AT 76659 B AT76659 B AT 76659B AT 76659D A AT76659D A AT 76659DA AT 76659 B AT76659 B AT 76659B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die bisher gebräuchlichen Einrichtungen zum Verbinden der Draht-oder Seilenden für elektrische Leitungen und dgl. haben neben der mangelhaften Festigkeit nach besonders den   Nachteil, dass die   zu verbindenden Enden mechanisch sehr ungünstig beansprucht und oft verletzt werden. Dies ist besonders der Fall bei den sogenannten   Nietverbindungen oder   bei dem Würgverfahren.

   Es kommt noch hinzu, dass die Einrichtungen für die bekannten Verbindungsweisen in der Regel die zu verbindenden Enden von   vornherein vollkummen umhüllen,   so dass nicht zu   erkennen ist.   ob die Enden zu einer zuverlässigen Verbindung richtig angeordnet sind ; eine Kontrolle   darüber,   ob die fertige   Verbindung im Innern auch wirklich   intakt ist, ist   natürlich   vollkommenausgeschlossen. 



   Gemäss der Erfindung werden die zu verbindenden Drähte oder Seile   übereinander   lagernd   um   eine Reihe von nebeneinander stehenden Bolzen wellenförmig gewunden ; die Wellen der 
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 laufend liegen. Dieses so gebildete Draht- oder Seilflechtwerk wird dann mit Hilfe von   Klemm-   backen. die auf den Bolzen sitzen, fest zusammengepresst. Diese Einrichtung ist sehr einfach und ergibt eine ausserordentlich rasche und feste Verbindung. Die Leitungen werden dabei nicht verletzt : die Entstehung der Verbindung kann aufs   genaueste   überwacht werden und je 
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 gemäss entweder vollkommen flache, im Querschnitt rechteckige Platten oder   winkelförmige   Stücke in Betracht.

   Eine besonders zweckmässige Klemmbackenform besteht gemäss der   Er-   
 EMI1.4 
 und b gleichlaufend. Mit Hilfe der auf den Bolzen e sitzenden Klemmplatten d und e (Fig. 1) werden die Leiter a und b durch Anziehen der Schraubenmuttern f fest aufeinander gepresst. 



  Die Wellenform der zu verhindenden Leiter kann auf beliebige Weise erzeugt werden : je nach   de ! Steifheit des Materials geschieht   dies z. B. durch einfaches Umbiegen der Leitungen um die 
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 schliessen die Bolzen c in Form von mehr oder weniger geschlossenen Haken. Hiedurch wird an   sich schon eine grosse Festigkeit der Verbindung   erzielt, die durch das Festpressen mit Hilfe 
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   Platten können aus einem Stück   von der Länge der ganzen Verbindung bestehen oder in kürzoren Längen, s : ch gegenseitig in der Wirkung ergänzend, verwendet werden. 
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   wellenförmig   um die Klemmbolzen gewundenen Leitern jeweils anzuschliessen.

   Gegenüber bekannten Klemmverbindern mit gleichfalls wellenförmigen Seitenflanschen, die dort zum schachtelförmigen Ineinandergreifen ausgebildet sind, unterscheidet sich diese Form darin. dass erstens die   Flanschen ; y nur   von solcher Höhe sind, dass zwischen den sich   gegen\iberliegpnrlnn   Flanschenkanten beider Druckplatten Zwischenräume bestehen und dass ferner die Flanschen in solchem Abstand von der   Längsmittelachse   der Backen angeordnet sind, dass   dieFIanschpn   
 EMI2.2 
 zum Bekannten für beide Klemmhälften gleichmässige Versteifung insbesondere in der Gegend der Auflage der einzuklemmenden Leiter erreicht. Durch den zwischen den Flanschen verbleibenden Spalt ist eine Kontrolle der entstehenden und fertigen Verbindung möglich. 



   Wie ohne weiteres   verständlich   ist, kann die neue Verbindungsweise auch zur Verbindung von mehr als zwei Leitungen benutzt werden. Dies ist besonders von Wichtigkeit für die sogenannte bruchsichere Aufhängung von Leitungen, wo die eigentliche stromführende Leitung z. B. dreifach aufgehängt ist. Die Hauptleitung und die Aufhäpgeleitungen laufen dann alls in der Verbindungsstelle zusammen   und   sind in der oben beschriebenen Weise miteinander verbunden. Dabei ist es ganz gleichgiltig, ob die HauFtleitung ohne Abtrennung durch die Verbindungsstelle   m : d die   Aufhängung läuft oder ob sie abgetrennt sein muss. Bei einer solchen Häufung von Drahtlagen in der Verbindungsstelle werden zweckmässig zwischen den Wellenlagen die oben erwähnten Druckplattell angeordnet.

   Die Verbindung könnte schliesslich auch derart erfolgen, dass die Bolzen c wesentlich länger als in der Zeichnung dargestellt sind. so dass die zu vereinigenden Leitungen immer paarweise zwischen Klemmbacken festgepresst werden. 



   Naturgemäss kann die vorliegende Erfindung ausser zur Verbindung elektrischer Leitungen auch zur Verbindung andersartiger   Draht-oder Seilkoustruktionen benutzt werden.   
 EMI2.3 
 gepresstsind.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, bei der die Druckplatten an ihren Längsseiten mit wellen- EMI2.4 und die Flanschen beider Druckplatten möglichst nahe den eingeklemmten Drähten oder Seilen verlaufen (Fig. 4 und 5).
AT76659D 1913-08-20 1914-08-24 Einrichtung zum Verbinden von Draht- oder Seilenden für elektrische Leitungen und dgl. AT76659B (de)

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