AT76637B - Schreibender Gasprüfer. - Google Patents

Schreibender Gasprüfer.

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AT76637B
AT76637B AT76637DA AT76637B AT 76637 B AT76637 B AT 76637B AT 76637D A AT76637D A AT 76637DA AT 76637 B AT76637 B AT 76637B
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Michael Nikiel
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Michael Nikiel
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  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 soll, durch die Röhre B an Stelle des Versuchsgases streichen, so wird sich unter dem Einflusse aller   Eigengewichts   und Auftriebe eine bestimmte Lage einstellen und diese Lage beibehalten bleiben, wie immer sich das spezifische Gewicht des Vergleichsgases ändern mag.

   Denn es treten dadurch nur in den Auftrieben durch das   Verg ! eicbagaa Veränderungen   ein und diese, schon in ihrer   Gesamtgrösse   wegen der geringen Materialstärken der aufgetriebenen Körper   vtirnach-   
 EMI2.2 
 sich andere, vom spezifischen Gewichte ebenfalls unabhängige Lagen einstellen, so zwar, da, ss zu jedem Gewichte eine ganz bestimmte Lage des Wagebalkens gehört und umgekehrt, zu jeder bestimmten Lage ein bestimmtes Gewicht, Diese Gewichte geben nun genau an, um wie viel die Säule V des    Versudísgases,   welches einen bestimmten Ausschlag bewirkt, schwerer oder leichter ist, wie die gleiche Säule des Vergleichsgases, da das   Vergteichsgas   an Stelle des Versuchs- gase8 nur zusammen mit dem betreffenden Gewichte diese Lage herbeiführen könnte. 



   Die offene Bauart nach Fig. 1 ist nur für geringe Über-und Unterdrücke und    f Luft   als Vergleichsgas geeignet, also namentlich zur Untersuchung der Rauchgase unter Essenzug. 



   Will man bei höheren Drücken oder mit   beliebigen Gasen als Vergleichsgas arbeiten, ver-   wendet man die geschlossene Bauart nach Fig. 2. Bei dieser können die schmalen langen   Gloeken K   in Quecksilber tauchen, wodurch Druckunterschiede bis 1000 mm Wassersäule noch zulässig werden. 



   Es bedarf nach dem Vorangehenden keiner weiteren Begründung, dass   Druckänderungen   der   Aussenluft   ganz ohne Einfluss bleiben. Da Wärme- und Druckschwankungen der Aussenluft und des Vergleichsgases nur innerhalb enger Grenzen sich vollziehen können, sind die gleichlaufenden Schwankungen im Eingengewichte nur sehr gering. Sie wirken bei den kleinen Glocken   Ä'.   
 EMI2.3 
 Ausschlage des Wagebalkens in einer Gassäule U, welche hier durch den äusseren Querschnitt der kleinen Glocken und ihren geringen Höhenunterschied, gegeben im Verhältnis zu der analogen   Gassäule F,   bei den   grossen Glocken   sehr klein ist. Die Einwirkung der wechselnden Eigen- 
 EMI2.4 
 ausgleischerDeingeschalter. 



   Ist   nun   derselbe so   beschatten,   dass er den Druck in einer bestimmten   wagerechten Ebene   innerhalb der Rohre B, C für beide Gase vollkommen gleich macht, was durch Einschalten einer 
 EMI2.5 
 für die   durch   die Mitte der beiden Verbindungsröhrechen R gedachten Ebene mit bei weitem   grösserer Schärfe erzielt wird, als es   die   Messgenauigkeit erfordert. so ändeit sich   der Druck für jede der grossen Glocken G beiderseits der Decke um gleiche Beträge. Die   Druckänderungen   
 EMI2.6 
 wenn eine der Glocken G fort gelassen wird. Verlegt man die Ebene des gleichen Druckes in die Ebene der Decke   einer der grossen Glocken,   z.

   B. der   unteren,   so ersetzt der Druckausgleicher 
 EMI2.7 
 durch den Erfindungsgegenstand aufgezeichneten Ausschlag durch bekannte, hier nicht gezeichnete Einrichtungen Druck und Temperatur nur für das Versuchsgas gemessen werden,   wahren heu   den Bauarten nach Fig. 1 und 2 diese MessuLgen auch für das Vergleichsgas ausgefuhrtwerdenmüssten. 
 EMI2.8 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 solchen   Rauminhalt   und Änderungen von einem Hunderstel in der Dichte eines Gases ergeben sich Gewichtsänderungen von nur einigen Zehntelgrammen.

   Unter dem Einflusse dieser Änderungen bewegen sich die Tauchglocken mit dem Wagebalken so, dass die auf der einen Seite befindlichen eintauchen, während gleichzeitig die auf der anderen Seite befindlichen austauchen, wobei die Änderungen in den Auftrieben aller   Glocken   den Gewichtsänderungen in den Gassäulen V entgegenwirken. 



   Der Ausschlag wäre bei nur einigermassen erträglichen Wandstärken der Glocken insbesondere für Quecksilber als Absperrflüssigkeit gering, wenn der Schwerpunkt des Wagebalkens im Drehpunkt läge, wurde sich noch verringern durch Verlegen des Schwerpunktes unter den Drehpunkt, kann aber beliebig   vergrössert werden, wenn man   den Schwerpunkt S über den Drehpunkt 0 verlegt, weil dann die Gewichtsänderungen in jeder der   Gassäulen V   stets eine
Bewegung des Wagebalkens einleiten, die in derselben Richtung drehende Änderungen im statischen Momente des Wagebalkengewichtes hervorrufen, die Wahl aber des Schwerpunkt- abstandes über dem Drehpunkte sowie des Wagebalkengewichtes freisteht, wodurch den Aus-   schlägen   die der angestrebten Messgenauigkeit entsprechende Grösse gegeben werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT. ANSPRUCH : Schreibender Gasprüfer, dadurch gekennzeichnet, dass beiderseits eines gleichschenkeligen Wagebalkens (A) zwei in ihren äusseren wagerechten Querschnitten gleiche Tauchglocken EMI3.1 Gase unbeeinflusst vonDruckschwankunnen einseitig auf den Wagebalken zur Wirkung gelangen, mit dem Betrage, welcher dem durch den wagerechten äusseren Querschnitt der Glocken (G) und den EMI3.2
AT76637D 1917-03-02 1917-03-02 Schreibender Gasprüfer. AT76637B (de)

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AT76637B true AT76637B (de) 1919-05-26

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