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soll, durch die Röhre B an Stelle des Versuchsgases streichen, so wird sich unter dem Einflusse aller Eigengewichts und Auftriebe eine bestimmte Lage einstellen und diese Lage beibehalten bleiben, wie immer sich das spezifische Gewicht des Vergleichsgases ändern mag.
Denn es treten dadurch nur in den Auftrieben durch das Verg ! eicbagaa Veränderungen ein und diese, schon in ihrer Gesamtgrösse wegen der geringen Materialstärken der aufgetriebenen Körper vtirnach-
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sich andere, vom spezifischen Gewichte ebenfalls unabhängige Lagen einstellen, so zwar, da, ss zu jedem Gewichte eine ganz bestimmte Lage des Wagebalkens gehört und umgekehrt, zu jeder bestimmten Lage ein bestimmtes Gewicht, Diese Gewichte geben nun genau an, um wie viel die Säule V des Versudísgases, welches einen bestimmten Ausschlag bewirkt, schwerer oder leichter ist, wie die gleiche Säule des Vergleichsgases, da das Vergteichsgas an Stelle des Versuchs- gase8 nur zusammen mit dem betreffenden Gewichte diese Lage herbeiführen könnte.
Die offene Bauart nach Fig. 1 ist nur für geringe Über-und Unterdrücke und f Luft als Vergleichsgas geeignet, also namentlich zur Untersuchung der Rauchgase unter Essenzug.
Will man bei höheren Drücken oder mit beliebigen Gasen als Vergleichsgas arbeiten, ver- wendet man die geschlossene Bauart nach Fig. 2. Bei dieser können die schmalen langen Gloeken K in Quecksilber tauchen, wodurch Druckunterschiede bis 1000 mm Wassersäule noch zulässig werden.
Es bedarf nach dem Vorangehenden keiner weiteren Begründung, dass Druckänderungen der Aussenluft ganz ohne Einfluss bleiben. Da Wärme- und Druckschwankungen der Aussenluft und des Vergleichsgases nur innerhalb enger Grenzen sich vollziehen können, sind die gleichlaufenden Schwankungen im Eingengewichte nur sehr gering. Sie wirken bei den kleinen Glocken Ä'.
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Ausschlage des Wagebalkens in einer Gassäule U, welche hier durch den äusseren Querschnitt der kleinen Glocken und ihren geringen Höhenunterschied, gegeben im Verhältnis zu der analogen Gassäule F, bei den grossen Glocken sehr klein ist. Die Einwirkung der wechselnden Eigen-
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ausgleischerDeingeschalter.
Ist nun derselbe so beschatten, dass er den Druck in einer bestimmten wagerechten Ebene innerhalb der Rohre B, C für beide Gase vollkommen gleich macht, was durch Einschalten einer
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für die durch die Mitte der beiden Verbindungsröhrechen R gedachten Ebene mit bei weitem grösserer Schärfe erzielt wird, als es die Messgenauigkeit erfordert. so ändeit sich der Druck für jede der grossen Glocken G beiderseits der Decke um gleiche Beträge. Die Druckänderungen
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wenn eine der Glocken G fort gelassen wird. Verlegt man die Ebene des gleichen Druckes in die Ebene der Decke einer der grossen Glocken, z.
B. der unteren, so ersetzt der Druckausgleicher
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durch den Erfindungsgegenstand aufgezeichneten Ausschlag durch bekannte, hier nicht gezeichnete Einrichtungen Druck und Temperatur nur für das Versuchsgas gemessen werden, wahren heu den Bauarten nach Fig. 1 und 2 diese MessuLgen auch für das Vergleichsgas ausgefuhrtwerdenmüssten.
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solchen Rauminhalt und Änderungen von einem Hunderstel in der Dichte eines Gases ergeben sich Gewichtsänderungen von nur einigen Zehntelgrammen.
Unter dem Einflusse dieser Änderungen bewegen sich die Tauchglocken mit dem Wagebalken so, dass die auf der einen Seite befindlichen eintauchen, während gleichzeitig die auf der anderen Seite befindlichen austauchen, wobei die Änderungen in den Auftrieben aller Glocken den Gewichtsänderungen in den Gassäulen V entgegenwirken.
Der Ausschlag wäre bei nur einigermassen erträglichen Wandstärken der Glocken insbesondere für Quecksilber als Absperrflüssigkeit gering, wenn der Schwerpunkt des Wagebalkens im Drehpunkt läge, wurde sich noch verringern durch Verlegen des Schwerpunktes unter den Drehpunkt, kann aber beliebig vergrössert werden, wenn man den Schwerpunkt S über den Drehpunkt 0 verlegt, weil dann die Gewichtsänderungen in jeder der Gassäulen V stets eine
Bewegung des Wagebalkens einleiten, die in derselben Richtung drehende Änderungen im statischen Momente des Wagebalkengewichtes hervorrufen, die Wahl aber des Schwerpunkt- abstandes über dem Drehpunkte sowie des Wagebalkengewichtes freisteht, wodurch den Aus- schlägen die der angestrebten Messgenauigkeit entsprechende Grösse gegeben werden kann.