<Desc/Clms Page number 1>
Handslgnalaterne.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Handsignallaternen, welche mit verschiedenfarbigen Scheiben aus Glas oder dgl. versehen und an eine : gemeinschaftlichen Welle befestigt sin 1, durch
EMI1.1
richtung ist aber die Bedienung der Umschalteinrichtung umständlich, indem zum Zwe ; ke dsr Einstellung der Scheiben zuerst eine besondere Auslösebewegung ausgeführt werden muss, bevor die Drehung bewirkt werden kann. Hiedurch wird die Möglichkeit eines schnellen und sicheren signalgebens, welches beispielsweise auf Rangierbahnhöfen von grosser Bedeutung ist, stark beeinträchtigt.
Die Erfindung verfolgt den Zweck, diesen übelstand zu beseitigen. Sie besteht in der Hauptsache darin, dass die Schaltstange der Umschalteinrichtung mit der die farbigen Scheiben tragenden Welle unter Vermittlung einer Kupplung derart verbunden ist, dass die Welle gelreht wird, wenn die Stange nach der einen Richtung verschoben wird, aber stillsteht, wenn die Stange, beispielsweise durch Federwirkung, nach der entgegengesetzten Richtung bewegt wird. Hiedurch ist es möglich, die Einstellung der Scheiben durch einen einfachen Druck auf d.e. Schaltstange zu bewirken.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt ein,
EMI1.2
ansicht, wobei die Schutzkappe für den Umschaltmechanismus weggenommen ist. Fig. 3 un 1 4 zeigen eine auf der Welle der gefärbten Scheiben befestigte Scheibe in Seiten-bzw. Vorderansicht und Fig. 5 zeigt ein Zahngetriebe zum Betätigen der genannten Scheibe.
Die Laterne 1 ist in üblicher Weise mit einem Traghenkel 2, Seitengriff 3 und einem Scheinwerfer'4 versehen, welcher wie üblich nacht'aussen hin durch ein Glas abgedeckt ist. An der inneren Öffnung des Scheinwerfers sind auf einer gemeinschaftlichen Welle 6 zwei in derselben Ebene liegende Scheiben j aus durchsichtigem, verschieden gefärbtem Material, z. B. rotam und grünem Glas, befestigt, die auf der Welle solche Lage haben, dass das Licht für jeie Drittel-Umdrehung der Welle, beispielsweise von rot in grün und dann in weiss wechselt, uni zwar das letztere wenn keine der Scheiben die Öffnung im Scheinwerfer verdeckt, so dass das Licht der in der Laterne angebrachten Lampe unmittelbar ausstrahlen kann.
Um der Welle diese schrittweise Drehung um je ein Drittel-Umdrehung von aussen erteilen zu können, ragt die Welle hinten durch die Wand der Laterne heraus und trägt dort eine mit ihr fest verbuniene Scheibe 7, welche a'of der äusseren Seite drei vorspringende Nasen oder Stifte 8 (Fig. 3 und 4) besitzt, die im gleichen Abstan le von der Welle sitzen und um 1200 zueinander versetzt sind. Ausserhalb dieser Scheibe 7 i3t auf
EMI1.3
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
der Zahnstange gespannt wird. Die Abwärtsbewegung der Zahnstange kann auch von dem Seitenhandgriffe 3 aus bewirkt werden, indem man mit dem Daumen auf einen an der Zahnstange oberhalb dieses Handgriffes vorgesehenen Vorsprung 16 drückt.
Die Scheibe 7 (nebst der Welle 6 mit den daran befestigten, gefärbten Glasscheiben 5) wird mittels eines unter Federwirkung stehenden Stiftes 17, der in eines der drei L'hier 0her 18 der Scheibe 17 eingreift, in bestimmten Ruhelagen (entsprechend der Stellung der verschiedenen Farbscheiben vor der Sichtöffnung) gesperrt gehalten. Wenn die Zahnstange 11 abwärts ver-
EMI2.2
innen drückt, so dass der Stift 17 ausser Eingriff mit der Scheibe 7 kommt, wodurch de letztere an der Drehung des Zahngetriebes 9 teilnehmen kann.
Wenn der Vorsprung 29 an der Nase 20 vorbeigegangen ist, so wird der Stift 17 wieder gegen die Scheibe 7 gepresst uni gleitet gagen diese, bis er in das nächste Loch 18 hineinschnappt, sobald die Zahnstange 11 die Grenze ihrer Abwärtsbewegung erreicht hat. Wenn die Zahnstange 11 von der Feder 15 nach oben zurück-
EMI2.3
Reibung gegen das Getriebe 9 von diesem mitgedreht werden. Um eine solche Zurückdrehung der Scheibe 7 zu verhindern, liegt gegen diese eine Schleppfeder 21 an, die in den Ruhelagen der Scheibe mit ihrem abgerundeten Ende in entsprechende, untiefe Aussparungen 22 der Scheibe 7 eingreift und die letztere gegen unbeabsichtigte Drehung sichert.
Um die Bewegung der Zahn-
EMI2.4
EMI2.5
kann man, wie aus Fig. 5 ersichtlich, das Getriebe 9 nur an einem der Hublänge entsprechenden Teil des Umkreises mit Zähnen versehen.
PATENT-ANSPRÜCHE-.
1. Handsignallaternen mit einer Anzahl an einer gemeinschaftlichen Welle angebrachter, verschiedenfarbiger Scheiben, die durch Drehung der Welle abwechselnd gegenüber der Licht- önnung mittels einer Umschalteinrichtung eingestellt werden können, deren Schaltstange sowohl von dem Traghenkel der Laterne als von dessen Seitenhandgriffe aus bedienbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltstange (11) durch eine nur in einer Richtung wirksame Gesperrekupplung mit der Welle (6) verbunden ist.