AT76543B - Verfahren und Einrichtung zur Erzielung einer Bremswirkung bei Viertakt-Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Erzielung einer Bremswirkung bei Viertakt-Verbrennungskraftmaschinen.

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AT76543B AT76543DA AT76543B AT 76543 B AT76543 B AT 76543B AT 76543D A AT76543D A AT 76543DA AT 76543 B AT76543 B AT 76543B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zur Erzielung einer Bremswirkung bei    Vlerfakt. Verbrennungs-   kraftmaschinen 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erzielung einer Bremswirkung bei ViertaktVerbrennungskraftmaschinen. Es ist bekannt, bei derartigen Maschinen eine Bremswirkung zu erzielen, indem man den Steuernocken des   Auspufventils   so verstellt, dass der Kolben bei einzelnen Hüben Luft ansaugt, die dann verdichtet wird und eine Bremswirkung   hervorruft.   



  Dies Verfahren hat den Nachteil, dass der Auspuffnocken verstellt werden muss, während der   Einlassnocken   seine Lage nicht ändern darf. Wenn beide Nocken auf einer gemeinsamen Steuerwelle sitzen, was bei Maschinen mit auf einer Seite liegenden Ventilen stets der Fall ist, so macht die bauliche Durchbildung einer derartigen Bremse   Schwieligkeiten, weil   es nicht ohne weiteres   möglich   ist, die   Auspuffnocken   zu verstellen, ohne dass die Einlassnocken ihre Lage ändern. 



   Um diesem Übelstand abzuhelfen, wird nach der Erfindung das Arbeitsverfahren der zu bremsenden Maschine so ausgebildet, dass es durch eine blosse Verstellung der Steuerwelle nebst ihren Nocken eingeleitet wird, nicht aber einer Verstellung der Ein- und Auslassnocken gegeneinander bedarf. 



   In der Zeichnung ist in Fig. 1 der Arbeitsgang einer Viertaktmaschine, in Fig. 2 der Arbeitsgang der zum Bremsen umgesteuerten Maschine durch Diagramme dargestellt. Fig. 3 und 4 veranschaulichen diagrammatisch die Zeitpunkte des Offnens und   Schliessens   des Aus-und Ein-   l ass\entils bei   der Arbeit bzw. beim Bremsen der Maschine,
Die Stellungen des Einlassventils   7 und   des Auslassventils 2 sowie der Steuernocken 11 und 22 sind für jeden Totpunkt in den Diagrammen Fig. l und 2 angegeben. Im normalen Arbeitsgange nach dem   Diagramm   in   Fig. l geht im Saughub 7   der Kolben bei einei Maschine mit   behenden Zylindern von oben nach   unten.

   Das Einlassventil 1 ist geschlossen, das Auslassventil 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 seitige Lage nicht verändern.   Die grösste Bremsleistung ergibt   sich, wenn man die Steuerwelle um   etwa 00 > aus   der   Arbeitsstel1nng   dreht. Eine Drehung der Steuerwelle um einen kleineren Winkel ergibt eine kleinere Bremsleistung. 



   Das Diagramm in Fig. 2 zeigt den Arbeitsgang der als Luftpumpe arbeitenden Maschine bei um   90"aus der   Stellung nach Fig. 1 gedrehter Steuerwelle. Die Steuerwelle einer Viertaktmaschine läuft mit der    halben'Umlaufzahl   der Maschinenwelle, einem Drehungswinkel von 90  an der Steuerwelle entspricht also eine Verschiebung um 180  im Kurbelkreisdiagramm. In 
 EMI2.1 
 expandieren die eingeschlossenen Gase, bis der Unterdruck im Zylinder so stark geworden ist, dass der Unterschied des Druckes in der Saugleitung gegenüber dem im Zylinder die Kraft der    Einlassventilfeder überwindet.   und das Einlassventil wieder etwas öffnet. Infolgedessen strömt 
 EMI2.2 
 so    j ! wss,   wie er bei geschlossenem Einlassventil werden würde.

   Die Dehnung verläuft demnach nicht nach der   punktierten Expansionslinie d-d,   sondern nach der Umgrenzungslinie der schraffierten Fläche unter der Nullinie o-o. Im Verdichtungshub II sind   Auslass-und Einlass-   ventil zunächst geschlossen. Die Luft wird verdichtet, bis das Auslassventil im Punkt 3 der Fig. 4 öffnet und die gepresste Luft   entweichen lässt. Die unterhalb   der Nullinie liegende schraffierte Fläche stellt die auf den Kolben übertragene Arbeit, die oberhalb liegende die Widerstandsarbeit dar. Im Expansionshub III bleibt   das Auslassventil S geöffnet,   während das Einlassventil 1 geschlossen bleibt. Der Kolben saugt Luft durch die Auspuffleitung an und verbraucht dabei die durch die schmale schraffierte Fläche unterhalb der    Nullinie'o-o angedeutete Arbeit.

   Die   
 EMI2.3 
 Auspuffhub   fr wird kurz nach   dem Totpunkt das Auslassventil 2 geschlossen (Punkt 4 in Fig. 4) Bald darauf öffnet das   Einlassventil,   und zwar im Punkt 7 der Fig. 4. Der Zylinder ist mit der   angesaugten Luft von Atmosphärenspannung gefüllt, während in der Saugleitung ein Übeldruck herrscht, der in der Praxis etwa 1-2 Atm. beträgt. Die Folge davon ist, dass beim Öffnen   
 EMI2.4 
   Expansionshub. 



  Die erläuterten Diagramme beziehen sich auf eine Mehrzylindermaschine. Bei einer Ein-   
 EMI2.5 
 Takt bis zum Hubende entsprechend Linie   v-tl in Fig. 2, Ir.   



   Das selbsttätige Aufklappen des Einlassventils während des   Saughubesverursacht   bei hohen   Umdrehungszahlen ein starkes Geräusch. Um   dies zu vermeiden, kann man das Einlass. 
 EMI2.6 
   Weise ausgerückt. 



  Beim dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Steuerwelle zur Einleitung und Regelung der Bremswirkung im Sinne ihrer Umlaufrichtung verdreht. Der angestrebte Erfolg wird jedoch   
 EMI2.7 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 leitung des Bremshubes verdreht wird, während der Einlassnocken (II) und der Aualassnocken (22) in ihrer gegenseitigen Stellung auf der Steuerwelle verharren.
    3. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2. dadurch gekenn- EMI3.2
AT76543D 1916-06-21 1916-11-09 Verfahren und Einrichtung zur Erzielung einer Bremswirkung bei Viertakt-Verbrennungskraftmaschinen. AT76543B (de)

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