AT76495B - Verfahren zur Herstellung wasserdichten Zementes durch Einverleibung eines wasserabweisenden Stoffes in den Klinker vor dem Vermahlen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung wasserdichten Zementes durch Einverleibung eines wasserabweisenden Stoffes in den Klinker vor dem Vermahlen.

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  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

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  Verfahren zur Herstellung wasserdichten Zementes durch Einverleibung eines wasserabweisenden Stoffes in den Klinker vor dem Vermahlen. 



   Es ist bekannt, zur Herstellung wasserdichten Zementes Portlandzementklinker vor dem Vermahlen mit wässerigen Emulsionen wasserdichtmachender Stoffe, z. B. Mischungen von Stearin, Pottasche und Kolophonium oder mit Seifenlösungen zu versetzen und diese Mischungen auszufuhren, solange der Klinker nach dem Brennprozess noch eine höhere Temperatur besitzt, die dazu dient, das Emulsions- und Lösungswasser zu verdampfen. 



   Demgegenüber besteht die vorliegende Erfindung darin, dem Zementklinker vor dem Vermahlen einen wasserabweisenden festen Zusatzstoff zuzufügen, der zum Schmelzen gebracht wird, und zwar einen solchen, der, wie Paraffin, in geschmolzenem Zustande   möglichst geringe   Viskosität besitzt, so dass er von den Kapillaren des Klinkers begierig aufgesaugt wird. 



   Die Schmelzung des festen Zusatzstoffes zu der viskosen Flüssigkeit wird entweder durch die Wärmo des   Klinkers   bewirkt oder es werden erkaltete Klinker, die mit dem festen Zusatzstoff vermischt worden sind, erhitzt. 



   Von älteren Verfahren unterscheidet sich die Neuerung durch das Arbeiten'mit einem 
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 Ausserdem ist ein wesentliches Merkmal, dass die Durchdringung des Klinker mit dem geschmolzenen Zusatzstoff auf Grund dessen ausserordentlich geringer Viskosität sicher verläuft, also nicht etwa wie bei Kolophonium- oder seifenartigen Emulsionen ein Anhaften ausschliesslich an der Oberfläche infolge Klebstoffwirkung vor sich geht. 



   Als leicht schmelzender und gering viskoser Stoff dient in erster Linie Paraffin. 



  Es kommen aber auch   Bitumen   und Erdwachs (Ozokerit) in Frage. Die Menge braucht nur   1-5" des Klinkergewichtes   zu betragen. Die genaue Bemessung wird je nach den Umstanden eingerichtet. 



   Bei der einfacheren Ausführungsart des Verfahrens, wo der feste Zusatzstoff zu den noch warmen frisch gebraunten Klinkern gebracht wird und die Schmelzung ausschliesslich durch deren   Wärme   vor sich geht,   muss   darauf geachtet werden, dass die Klinker nicht zu heiss sind.   Bei 7U schnellem Gang   des Zementbronnofens kann dies einmal eintreten, wodurch der Zusatzstoff beim Zusammenkommen mit diesen Klinkern zersetzt und teilweise verdampft werden könnte. 



   Die zweite Form des Verfahrens hat demgegenüber den Vorteil, dass eine derartige Schädigung des Zusatzstoffes durch zu hohe Temperatur unter allen Umständen vermeidbar ist. 
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Claims (1)

  1. 2 Verfahren zur Hot'stellung eines wasserdichten Zementes durch Mischen des Klinkers vor dem Vermahlen mit einem wasserabweisenden Zusatz, dadurch gekennzeichnet, dass der erkalteto Klinker zusammen mil einem festen Zusatzstoff wie Paraffin bis zur Schmelzung des letzteren erhitzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT76495D 1914-04-29 1915-12-09 Verfahren zur Herstellung wasserdichten Zementes durch Einverleibung eines wasserabweisenden Stoffes in den Klinker vor dem Vermahlen. AT76495B (de)

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