AT76265B - Schaltungsanordnung für Röntgenröhren. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Röntgenröhren.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für Röntgenröhren. 



   Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des Gegenstandes des Patentes   Nr.   74777. 



  Bei der Schaltungsanordnung nach dem Stammpatent sind die Röntgenröhre und die zur Steuerung der Stromzufuhr zur Röntgenröhre dienende Vorrichtung beiderseits durch je eine der beiden 
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 während des Auftretens der Spannungsmaxima-nur kurz sind, zu ihrer   Cberbrückung   nur verhältnismässig geringe Spannungsbeträge erforderlich sind. Da auch die   Röntgenröhre,   sobald die Entladung durch sie hindurch einsetzt, an Widerstand abnimmt, sinkt aber dann im All-   gemeinden,   insbesondere bei den gerade für den Röntgenröhrenbetrieb als Transformationsgeräte vorteilhaften Induktorien, die   Sekundärspannung   und damit auch die Spannung an der   Röntgenröhre   auf verhältnismässig niedrige Beträge. 



   Zur Erzeugung harter Röntgenstrahlen bedarf es nun gerade möglichst hoher Spannungen und somit auch   verhältnismässig   langer Funkenstrecken. Lange,   der Röntgenröhre vorgeschaltete     Funkenstecken aber wüden bei Verwendung nur eines Transformationsgerätes vor ihrem Überbrücktwerden ein so hohes Ansteigen der Spannung an den Sekundärklemmen des Trans-   
 EMI1.2 
 



   Bei der Einrichtung nach der Erfindung liegt die Funkenstrecke zwischen zwei Trans tormationsgeräten. Von der zur Überbrückung der Funkenstrecke und der Röntgenröhre zu sammen erforderlichen Spannung hat hier jedes der beiden Transformationsgeräte nur die Hälfte 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Die auf die unmittelbare   Umgebung   des Spannungsmaximums eingestellte Funkenstrecke bewirkt, da sie besser als   andere Mitte ! ein   fast augenblickliches Einsetzen und Aufhören des   Stromflusses im Stromkreise der Röntgenröhre herbeiführt, eine wesentliche Abkürzung der Zeitintervalle des Ansteigens und Absinkens der an der Jtöntgenröhre während des Geschlossen-   seins des übrigen Teiles des Stromkreises liegenden Spannung. Dies hat weitgehende Unter-   dl     uckung   der bei niedriger Spannung entstehenden langsamen Kathoden-und weichen Röntgen- 
 EMI2.2 
 zur Folge, wie sie für manche gegenwärtig im Vordergrunde des Interesses stehende Anwendungsarten der Röntgenstrahlen, vor allem für die Strahlenbehandlung tiefliegender Krankheitsherede, erwünscht ist. 



   Um diese Plötzlichkeit des Ansprechens und Erlöschens der Funkenstrecke noch zu steigern, kann man sich aller   der für   diesen Zweck an sich bekannten Mittel bedienen, beispielsweise die Funkenstrecke in wasserstoffhaltigen Gasen oder Dämpfen arbeiten lassen, sie durch mehrere hintereinander geschaltete Funkenstrecken (eine Serienfunkenstrecke) ersetzen, einen Teil ihrer Elektroden, etwa in einer Anordnung wie derjenigen nach der Abbildung in Fig. 1 der   Stamm-   patentschrift, synchron mit der Spannung umlaufen lassen oder sonstwie periodisch den übrigen Elektroden nähern und von diesen entfernen. 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. dass als Vorrichtung zur Steuerung der Stromzufuhr zur Röntgenröhre eine Funkenstrecke dient. die von der zur Verfügung stehenden hohen Spannung nur in der unmittelbaren Umgebung von deren Höchstwert überbrückt wird.
AT76265D 1915-06-23 1916-11-13 Schaltungsanordnung für Röntgenröhren. AT76265B (de)

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