AT75178B - Verfahren zur Herstellung von Magnetit-Elektroden für elektrolytische Zwecke. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Magnetit-Elektroden für elektrolytische Zwecke.

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  Verfahren zur Herstellung von Magnetit-Elektroden für elektrolytische Zwecke. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von MagnetitElektroden für elektrolytische Zwecke. 



   Die Verwendung von Magnetit-, d. h. Eisenoxyd-Oxydulelektroden für elektrolytische Zwecke sowie ihre Herstellung aus Magneteisenstein, Hammerschlag oder   Kiesabbrlnden   ist bekannt. 



   Infolge des hohen Schmelzpunktes des   Eisenoxyd-Oxydult   bzw. der erforderlichen sehr hohen Temperaturen zur Umwandlung von Eisenoxyd zu Eisenoxydul-Oxyd wurde dieses bisher durchwegs im elektrischen Lichtbogenofen geschmolzen und die geschmolzene Masse dann in geeignete Formen gegossen. 



   Diese Arbeitsweise war stets von dem unvermeidlichen Missstand begleitet, dass eine partielle Reduktion des Magnetit an der Kohlenelektrode des Lichtbogenofens eintrat. 



  Dadurch enthielten die bisher im elektrischen Lichtofen hergestellten Magnetit-Elektroden durchweg metallisches Eisen, das sich durch seme leichte Löslichkeit bei der Verwendung der Magnetit-Elektrodon im sauren Elektrolyten unangenehm bemerkbar machte. In allen denjenigen Fällen, wo auch Spuren von Eisen in der   Elektrolytiöenng unbedingt vermieden   werden müssen, war also eine Verwendung von Magnetit-Elektroden ausgeschlossen. 
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 vollständiger Abwesenheit auch von Spuren von Eisen ausführbar ist.

   Die Verwendung von   Magnetit-Elcktroden,   die in der bisher bekannten Weise im elektrischen Ofen hergestellt wurden, war hiebei von vornherein ausgeschlossen, weil bereits nach wenigen Minuten metallisches Eisen in Lösung geht und das Zink an der Kathode in unbrauchbarer Schwammform und infolge der durch das gebildete Eisensulfat auftretenden   Depolarisation ! -   wirkungen mit geringem   Stromnutzeffekt   abgeschieden wird. 



   Die vorliegende Erfindung gibt nun ein Verfahren an, nach dem Magnetit-Elektroden, die vollständig frei von metallischem Eisen sind und eine äusserst grosse Widerstandsfähigkeit gegen einen sauren Elektrolyten haben, hergestellt werden können. Es hat sich nämlich herausgestellt, dass sich eine vollständige Umwandlung von Eisenoxyd in Eisenoxydul-Oxyd dadurch erzielen lässt, dass man Eisenoxyd in zerstäubter Form in die Flamme eines Sauerstoffgebläses bringt. wobei der im gleichen Augenblick in   schmelzflüssigom   Zustande befindliche Magnetit mit der Säuerstoffgebläseflamme gegen eine geeignete Form geblasen und hiebei zu Platten, Stäben oder Röhren ausgebildet wird. 



   Nach dem Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung werden nun vollständig homogene Magnetitkörper in jeder Form dadurch erzielt, dass Eisenoxyd, Hammerschlag oder   Kiesabbrände   in staubfeiner Form in das Sauerstoffgebläse geblasen werden, wobei sich alle Partikelchen quantitativ in Eisonoxydul-Oxyd umwandeln und gleichzeitig in schmelzendem Zustande durch die   Sauerstongebläapssamme   gegen eine passende Form ge- schleudert werden, wo sie einen einheitlichen homogenen Körper aus reinem Eisenoxydul-
Oxyd bilden. 



   Die auf diese Weise hergestellten Elektroden lassen sich mit gutem Erfolg als Anoden in sauren Elektrolyten verwenden, ohne dass auch nur Spuren von Eisen in diesen übertreten. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von homogenen Magnctit-Klektroden. dadurch gekenn- EMI1.2 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT75178D 1915-10-28 1916-04-07 Verfahren zur Herstellung von Magnetit-Elektroden für elektrolytische Zwecke. AT75178B (de)

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