AT7412B - Verfahren zur Herstellung von Stahl im Martinofen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stahl im Martinofen.

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heated
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Oesterreichische 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 führten Luft eine für die   Stahlbcreitung genügende Verbrennungstcmperatur liefert, wenn     Luft und Gas   vor ihrer Verbrennung ausserordentlich stark, auf 600 bis 1000  C. erhitzt werden. 
 EMI1.4 
 die Heizgase von der einen und der anderen   Seite durch   diese erhitzten   Regeneratoren   leitet. Hierbei ist nur eine geringe Ausnutzung der in   den Abgasen enthaltenen Hitze     möglich,   denn der grösste Theil der Wärme der Abgase dient lediglich zur Erhitzung eines   grossen   Ballastes von Stiekstoff.

   Andererseits verbietet die, wie bemerkt, ganz unumgäng- 
 EMI1.5 
 

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 Seite   her durch Abgase vorgewärmte Eisen jetzt   von der anderen Seite her mit frischer Flamme erhitzt wird und diese frische Flamme nun in umgekehrtem Zuge dem neu beschickten ersten Herd   bestreicht.   



    Auf diese Weise wird die Wärme der'Abgase nicht zur Luft- oder Gaserhitz. ung, sondern direct für das Eisenmaterial zu seiner Vorwärmung nutzbar gemacht  
Durch den geschilderten Betrieb mit doppelter Wirkung der Flamme wird eine ganz ausserordentliche Ersparnis an Heizmaterial bewirkt, weil eine directo Ausnutzung der Wärme    der Abgaso und infolge dessen   auch eine kürzere Schmelzdauer und ein verminderter Wärmeverlust durch Strahlung erzielt werden. 



   Die Ausführung des   ZwiUingsofens   ist an keine besonderen Vorschriften gebunden. 



  So kann man auch einen einzigen Ofen mit zwei Herden oder nur einen entsprechenden grossen Herd benutzen, der in der Mitte geheilt ist, so dass auf der einen Seite das hocherhitzte in   Schmelzung begriffene Kisen und   auf der anderen Seite das im Stadium der   Vorwärmung   begriffene Eisen sich befindet. 



   Dasselbe Verfahren ist auch für andere ähnliche Zwecke, namentlich in der Glasund Thonwaren-Industric anwendbar. 
 EMI2.1 


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