DE524538C - Verfahren zur Erhoehung der Temperatur der die Regeneratoren verlassenden Abgase - Google Patents

Verfahren zur Erhoehung der Temperatur der die Regeneratoren verlassenden Abgase

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DE524538C
DE524538C DES83179D DES0083179D DE524538C DE 524538 C DE524538 C DE 524538C DE S83179 D DES83179 D DE S83179D DE S0083179 D DES0083179 D DE S0083179D DE 524538 C DE524538 C DE 524538C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D17/00Regenerative heat-exchange apparatus in which a stationary intermediate heat-transfer medium or body is contacted successively by each heat-exchange medium, e.g. using granular particles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erhöhung der Temperatur der die Regeneratoren verlassenden Abgase Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erhöhung der Abgastemperatur bei regenerativ betriebenen metallurgischen Schmelzöfen, wie Sieinens-Martin-Üfen.
  • Die lrhöhung der Abgastemperatur wird dadurch erreicht, (laß die in die Regeneratoren eintretende Verbrennungsluft in Kaininerii, die die Ofenkanäle zwischen Herdrauen und Regeneratoren umschließen, durch rekuperativ Strahlungswiirme vorerwä rmt wird.
  • Durch dieses Verfahren werden die Abgase auf ein sehr hochwertiges Wärmeniveau gebracht, (las eine höhere als sonst mögliche wärmewirtschaftliche Abwiirnieverwertung gewährleistet. Dieses Verfahren stellt ferner einen einfachen Weg zur Erhöhung der Abgastemperatur und zur gleichzeitigen Wiedergewinnung der Strahlungswärme dar.
  • Es sind beim Betrieb von Regenerativkoksöfen bereits Verfahren zur Kühlung der Fundanientgewölbe bekannt geworden, bei (legen die nach unten ausgestrahlte Verlustwärme an die Verbrennungsluft abgeführt und über diese der Ofenanlage nutzbar gemacht ist, Diese Verfahren sind aber entsprechend (ler 1?igenart eines Regenerativkoksofenbetriebes verschieden von der vorliegenden .ynordnung der Wärmeriickgewinnungskarnniern bei :Sieniens-Martin-Ofen.
  • Der Erfinduii,#sgedanl,e ist in der Zeichnung an einem als Beispiel angenommenen metallurgischen Schmelzofen, z. B. an einem Siemens-Martin-Ofen, dargestellt.
  • Es bedeutet i den Verbrennungsraum des Schmelzofens mit 1 lerd und Bad 41 und feuerfestem Aulienwerk 8: 24, 25 und 26, 27 die zugehörigen Re-eneratorkaminern; 7 , 42 Zwischenräume mit Wä rrneleitern 4; 11, 15 und 31 gebräuchliche Wechselventile für wechselseitigen Betrieb der Regeneratorkarnniern und der zugehörigen Luft- und Gasleitungen.
  • Zur Heizung des Ofens werden Luft und Gas nach dem bekannten Regenerativverf ahren in den wechselseitig beschickten Regeneratorkaminern erhitzt und das Gemisch ini NTerbrennungsraum i zur Verbrennung gebracht.
  • Die Erhöhung der Temperatur der Abgase wird wie folgt erreicht.
  • Die ini Ofen i verbrannten Gase werden über die Leitungen 2 und 3 abgeführt, indem die Wechselventile 11, 15 und 31 in bekannter Weise für einen Abzug der Abgase nach dieser Seite hin eingestellt sind. Hierbei erhitzt die hohe Abwärme der Abgase (las Außenwerk 8 des Ofens und der Leitungskanäle 2 und 3 erheblich. Dadurch entstehen, vorwiegend durch Ausstrahlung, bedeutende Wärmeverluste.
  • Durch (leg Einbau von Wärmeleitern d., die an oller in der Nähe der ausstrahlenden I'l;ichen des Außenwerkes 8 und der Leitungen 2 und 3 angebracht sind, ist es jedoch möglich, diese sonst verlorengehenden Wärmemengen aufzufangen und an die Verbrennungsluft abzugeben, die über Leitung 5, Wechselventil 3r und Leitung C zuströmt.
  • Diese vorerwärmte Luft (Frischluft) geht über Leitung 9, Wechselventil i i und Leitung io in den Wärmespeicher 26, wird dort weiter erhitzt, gelangt über Leitung 1a nach dem Verbrennungsraum i und bringt dort das über die Leitungen 19, 2o; 2 i und den Wärmespeicher 27 zuströmende Gas (Frischgas) zur Verbrennung. Die über die Kammer .42 führenden Leitungen 22 und- 223 sind -während dieser Zeit durch Wechselventil 31 gedrosselt oder von der Frischluftzuführung ganz abgeschlossen.
  • Nach Verbrauch der in den Kammern-,6, 27 aufgespeicherten Wärmemengen werden in bekannter Weise die Wechselventile i i, 15, 3 i umgestellt; wodurch Luft, Gas und Abgas den Ofen in umgekehrter Richtung durchziehen.
  • Die Wärmeleiter d: sind, wie bereits erwähnt, in der Nähe der ausstrahlenden Flächen des Ofenwerkes 8 und der Leitungkanäle 2 und 3 angeordnet. Sie können in bekannter Weise aus metallenen oder eisernen Körpern; Hohlkörpern usw. bestehen; die die ausstrahlende Wärme aufnehmen und an die sie bestreichende Verbrennungsluft abgeben, oder durch von der Luft bestrichene Aussparungen im Außenwerk selbst gebildet sein.
  • Die Wärmeleiter q. an den Leitungen 12 und 21 sind parallel zu diesen angeordnet, sie können aber auch senkrecht dazu gestellt sein, wie bei den Kanälen 2 und 3 angedeutet. Im letzteren Falle wirken sie vorzugsweise durch Wärmeleitung, ähnlich wie die Kühlrippen von Verbrennungsmotoren.
  • Die günstigste Anordnung ist der Ausführung im Einzelfalle vorbehalten und ist Sache der Entwicklung, ebenso wie die gleichzeitige Anwendung beider Ausführungsformen.
  • Die Wärmeleiter sind zweckmäßig in Kammern 7, 42 angeordnet, die zwischen den Regeneratorkammern und dem Ofen liegen. Diese Kammern werden von der Verbrennungsluft durchstrichen und umschließen das Außenwerk 8 des Ofens weitmöglichst.
  • Während bei den bekannten Verfahren die Strahlungswärme durch Luft- oder Wasserkühlung ohne nennenswerte weitere Verwendung abgeführt wird; gestattet das vorgeschlagene Verfahren, dieselbe kühlende Wirkung auf den Ofen zu erreichen und außerdem durch die Einführung vorerwärmter Verbrennungsluft in die Kammern die Min-Besttemperatur der Kammern und dadurch die Durchschnittstemperatur der Kammern und hierdurch auch die Durchschnittstemperatur des Ofens zu erhöhen.
  • Aus der Erhöhung der Mindesttemperatur der Kammern ergibt sich eine Erhöhung der Durchschnittstemperatur der diese verlassenden Abgase und aus der Erhöhung der Durchschnittstemperatur des - Ofens eine höhere Schmelzleistung. Die Anordnung ist also gleichzeitig eine doppelt wirkende.
  • Die die Kammern verlassenden und über die Leitungen 16 abgeführten Abgase können in bekannter Weise z. B. zur Beheizung von Abhitzekesseln oder infolge ihrer hohen Temperatur auch zur Beheizung weiterer Ofenanlagen Verwendung finden.
  • Der Fortschritt des neuen Verfahrens beruht darauf, daß die Strahlungsverluste des Ofens und seiner Leitungsanlagen stark vermindert werden, daß die sonst verlorene Wärme für eine Erhöhung der Abgastemperatur nutzbar gemacht wird, daß die notwendigerweise abzuführende Wärme durch die Verbrennungsluft abgeführt wird und daß die erzielte Erhöhung der Abgastemperatur einen höheren wärmewirtschaftlichen Wirkungsgrad der Abwärmeverwertung gewährleistet; wodurch ein wirtschaftlicher und technischer Fortschritt begründet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Erhöhung der Temperatur der die Regeneratoren verlassenden Abgase durch rekuperativ zurückgewonnene Strahlungswärme, dadurch gekennzeichnet, daß die den Regeneratoren von Siemens-Martin-Ofen zugeführte Verbrennungsluft rekuperativ in Kammern vorgewärmt wird, welche die Ofenkanäle zwischen Herdraum und Regeneratören umschließen.
DES83179D 1927-12-17 1927-12-17 Verfahren zur Erhoehung der Temperatur der die Regeneratoren verlassenden Abgase Expired DE524538C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140216B (de) * 1953-03-18 1962-11-29 Strico Ges Fuer Metallurg Verfahren zum Betrieb einer kombinierten Stahlerzeugungs- und Abhitzeverwertungs-anlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1140216B (de) * 1953-03-18 1962-11-29 Strico Ges Fuer Metallurg Verfahren zum Betrieb einer kombinierten Stahlerzeugungs- und Abhitzeverwertungs-anlage

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