AT7409B - Stoßverbindung für zusammengesetzte Retorten. - Google Patents

Stoßverbindung für zusammengesetzte Retorten.

Info

Publication number
AT7409B
AT7409B AT7409DA AT7409B AT 7409 B AT7409 B AT 7409B AT 7409D A AT7409D A AT 7409DA AT 7409 B AT7409 B AT 7409B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
retort
butt joint
parts
retorts
assembled
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Richter
Original Assignee
Georg Richter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Georg Richter filed Critical Georg Richter
Application granted granted Critical
Publication of AT7409B publication Critical patent/AT7409B/de

Links

Landscapes

  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Oesterreichische PATENTSCHRIFT   Ni. 7409.   



   CLASSE 26 : GAS-BEREITUNG UND-BELEUCHTUNG. a) Gaserzeugung. 



   GEORG RICHTER IN STETTIN. Stossverbindung für zusammengesetzte Retorten. 



   Die vorliegende Stossverbindung für zusammengesetzte, zur trockenen Destillation von Kohlen oder zur Erhitzung von Erzen und anderen Materialien dienenden Retorte hat den Zweck, die gegenseitige Verschiebung der einzelnen Retortentheile sowohl beim Einbau als beim Betriebe der Öfen zu vermeiden. 



   Bei der bisher gebräuchlichen Art der Zusammensetzung namentlich geneigt liegender Retorten mit glattem Stoss fand leicht eine Verschiebung   der einzelnen Tbeile statt.   wodurch der Einbau sehr erschwert wurde : auch bildeten sich durch das Verschieben der   7. usammengesetzten Theile   im Innern der Retorte   Ansätze,   welche das leichte Herausrutschen der   Destillationsproducte   verhinderten. 



    Mit einer Stossverbindung, bei welcher Falze oder Feder und Nuth zur Anwendung     gelangen, bei   welcher also   Absätze in Richtung der Wanddicke angeordnet sind. lassen   sich die oben erwähnten Übelstände nicht vollständig beseitigen. Stossflächen mit Falz sind unpraktisch, weil der Falz leicht bricht und dann undichte Stellen entstehen. Der Falz müsste auch nach dem Brande   eingehauen   werden, wodurch Ungleichheiten entstehen und die Verbindung theuer wird. Eine Verbindung durch Nuth und Feder hat dieselben Mängel ; auch hier sind die ineinandergreifenden, in Richtung der Wanddicke liegenden Theile infolge ihrer geringen Stärke sehr leicht dem Abbrechen ausgesetzt. 



     Die vorliegende Stossverbindung   ist dadurch gekennzeichnet, dass bei derselben Absätze, welche in Richtung der Wanddicke angeordnet sind, vermieden werden. 



   Die einzelnen Retortentheile werden vielmehr dadurch an gegenseitiger Verschiebung nach einer oder nach mehreren Richtungen gehindert, dass die Stossflächen mit ineinandergreifenden kamm- oder zahnartigen Vorsprüngen, bezw. Ansätzen und entsprechenden Ver-   ttefungen versehen   sind, durch welche die Retortentheile fest zusammengehalten werden. 



   Eine derartige   Stossverbindung   kann in verschiedener Weise ausgeführt werden und sind auf der Zeichnung in den Fig. 1 bis   H   einige   Ausführungsbeispiele derselben   dargestellt. 



   Bei dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein einfacher
Kamm   (Absatz) b r   vorhanden, der durch zwei parallele, die   Stossfächen   bildende Ebenen a   1J   und c d gebildet wird. Bei dieser Verbindung ist eine Verschiebung des    Theiles j'in Richtung   des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeiles 1 und eine Verschiebung des
Theiles y in Richtung des Pfeiles 2 ausgeschlossen. 



     Die Fig. --i und 5   stellen ebenfalls eine einfache   Kamll1verbindung   mit dem Kamm (Absatz) b c dar ; um jedoch auch eine seitliche Verschiebung der Retortentheile zu verhindern, ist noch ein weiterer Eingriff derselben dadurch erzielt, dass der Stoss nicht in zwei parallelen, sondern in vier Ebenen liegt, von denen je zwei parallel sind und sich 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 und Vertiefungen   g   gebildet werden, wie der Grundrias (Fig. 5) zeigt. 



   Bei dieser Verbindung ist eine Verschiebung nicht nur in Richtung der Pfeile   I, 2,   sondern auch in Richtung der Pfeile 3 und 4 (Fig. 5) verhindert, dagegen kann der Theil x noch nach unten und der Theil y noch nach oben ausweichen. 



   Bei dem in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel wird die   Stoss-     Sache   von zwei sich in der   Reto1'tenmitte1Hnie   schneidenden Ebenen gebildet, welche, wie bei dem vorigen Beispiel, eine Verschiebung in Richtung der Pfeile 3 und 4 (Fig. 7) verhindern. Statt der Kämme (Absätze) b c gelangen jedoch hier zahnartige Ansätze 9 zur Anwendung, welche in entsprechende Lücken h des anliegenden Retortentheiles eingreifen und eine Verschiebung der Theile x und y sowohl nach unten als nach oben verhindern. 



  Man kann diese Verbindung auch mit ebener Stossfläche ausführen, wenn eine seitliche Verschiebung der Retortentheile nicht zu   befürchten ist.   



   Bei der in den Fig. 8 und 9 dargestellten Stossverbindung ist von der Anwendung sich schneidender Ebenen abgesehen und statt derselben sind vier zahnartige Ansätze 9 vorgesehen, die in die entsprechenden Vertiefungen h des anderen Theiles eingreifen. 



   Die in den Fig. 6 bis 9 dargestellten Verbindungen verhindern eine Verschiebung der Retortentheile nach allen Richtungen. 



   Form, Zahl und Anordnung der ineinandergreifenden Theile können natürlich den verschiedenen Anforderungen   boxw.     Verhältnissen   entsprechend gewählt werden. 
 EMI2.2 
 Retorten Anwendung finden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Stossverbindung für zusammengesetzte Retorten, dadurch gekennzeichnet, dass die   Stossnäcben   mit ineinandergreifenden Kämmen (Absätzen) oder Zähnen, bezw. entsprechenden Vertiefungen versehen sind, durch welche die zusammenzusetzenden Retortentheile an gegenseitiger Verschiebung verhindert werden.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform der Stossverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stossfläche aus zwei parallelen Ebenen mit den Kämmen oder Absätzen be gebildet ist.
    3. Eine Ausführungsform der Stossverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- EMI2.3 sind, Kämme oder Absätze b c bilden und sich mit den anderen Ebenen in der Retortenmittellinic behufs Bildung von Kämmen oder Vorsprüngen f bezw. Vertiefungen g schneiden, um eine Verschiebung der Retortentheile nach einer anderen Richtung zu verhindern. EMI2.4 zeichnet, dass die Stossfläche aus zwei sich in der Retortenmittellinie schneidenden Ebenen gebildet wird, auf welchen je ein zahnartiger Ansatz fi vorgesehen ist, welcher in eine entsprechende Vertiefung h des anliegenden Retortentheiles eingreift.
    5. Eine Ausführungsform der Stossvorbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf der in einer Ebene liegenden Stossfläche vier zahnartige Ansätze g vor- EMI2.5
AT7409D 1901-07-02 1901-07-02 Stoßverbindung für zusammengesetzte Retorten. AT7409B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT7409T 1901-07-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT7409B true AT7409B (de) 1902-04-25

Family

ID=3498551

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT7409D AT7409B (de) 1901-07-02 1901-07-02 Stoßverbindung für zusammengesetzte Retorten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT7409B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT7409B (de) Stoßverbindung für zusammengesetzte Retorten.
DE464994C (de) Verfahren zur Herstellung von Rosten
DE127282C (de)
DE2514963A1 (de) Betonkammerplatte
DE2554516B2 (de) Verbundstein
DE2729881C3 (de) Verbundprofil bestehend aus zwei Metallen und zwei Isolationsprofilen
DE734616C (de) Gewalztes Verbindungseisen fuer Spundbohlen
DE573198C (de) Bewehrung fuer Strassendecken
DE975500C (de) Siebboden aus einer Vielzahl nebeneinanderliegender gekroepfter Siebdraehte
DE2125982C2 (de) Bewehrungsmatte mit Querstab-über ständen
DE173952C (de)
DE1900956A1 (de) Reissverschluss
DE928064C (de) Elementensatz fuer Regenerativ-Waermeaustauscher, insbesondere Lufterhitzer
DE557227C (de) Mehrteiliges Spundwandeisen
DE357905C (de) Roststab
DE518567C (de) Rippenstab fuer Dreschkoerbe
DE557385C (de) Formatsteg, bestehend aus zwei gepressten, miteinander verbundenen Blechteilen
DE2145509C3 (de) Abstandshaltergitter fur Brennstäbe von Kernreaktoren
DE481672C (de) Rost mit zwei ineinander verschiebbaren, mit ihrer Oberflaeche in einer Ebene liegenden Stabgruppen
DE254278C (de)
DE402943C (de) Hochdruckkessel fuer Lokomotiven
DE1046538B (de) Gliederstreifenreissverschluss
DE741803C (de) Aus einem Metalltraeger mit Fuellstoff bestehende druckelastische Dichtungsplatte
DE432883C (de) Feuerungsrost in Spitzbogenform
DE616335C (de) Rechteckiger Gitterstein