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Absatzbeta.
Den Erfindungsgegenstand bildet ein Absatzbelag, bestehend aus einer gekrümmten Platte aus elastischem Material mit Einlage, bei welchem in dem einen Seheokel der Platte eine zwei im Winkel zueinanderstehende Druclflachen besitzende Einlage aus hartem Material eingebettet liegt.
Der Zweck der Neuerung ist, einen einfach zu verlegenden Belag für Absätze zu schaffen, welcher innig auf dem Absatzstumpf aufliegt. Dies wird dadurch erreicht, dass beim Befestigen der Platte auf dem Absatzstumpf die wagerechte Druckfläche der Einlage die Platte unter Aufhebung ihrer Krümmung gerade richtet und die senkrechte Druckfläche der Einlage eine Pressung auf das elastische Material der Platte ausübt, die sich auf die Aussenkante des Absatzstumpfes fortpflanzt und gerade diese Stelle gut abdichtet und ein Losschlappen des Belages verhindert. Denn erfahrungsgemäss werden Laufflecke beim Gehen in der Regel an der äusseren. Randstege zuerst abgenutzt und kommen dort in die Gefahr des Losschlappens.
Auf der Zeichnung sind Ausfuhraugsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar als sogenannte Eckenbeläge.'
In Fig. 1 bis 6 ist ein Belag dargestellt, deren Verschleissteil nach unten abgebogen ist und in dessen Befestigungsteil ein ? ma hartem Material bestehender Befestigungsstreifen 4 eingebettet ruht, welcher eine rechtwinkelig hochgerichtete Druckfläche 3 besitzt, die an die Druckfläche 2 des elastischen Belagteilos genau anschliesst.
Fig. 3 und 6 zeigt, wie der Belag untbi Anwendung bekannter Mittel, Nägel oder dgl., auf dem Absatzstumpf befestigt und dadurch der Verschleissteil festgepresst wird, so dass das lästige Losschlappen desselben an der Stelle 6 vollständig beseitigt und auch durch Zusammenstauchen des oberen Verschleissteiles ihm eine bessere Haltbarkeit gewährleistet wird. Diese Wirkung ist eine Folge der beiden aneinanderliegenden Druckflächen 2 und 3.
Die Auflagefläche, d. h. die mit dem Absatz in Berührung kommende Fläche des ganzen Belages wird in ihrer Grösse durch das Verlegen nicht verändert.
In Fig. 7 bis 10 ist ein Belag dargestellt, bel welchem die Druckfläche 2 des elastischen Teiles bogenförmig gestaltet und die Seitenfläche einer Aussparung bildet, in welcher der harte Befestigungsstreifen 4, dementsprechend geformt mit einer ebenfalls bogenförmigen Druckfläche 3 eingebettet ruht. Auch dieser Belag verhält sich gleich dem Be) ag nach Fig. 1 bis 6. doch mit der besonderen Wirkung, dass infolge der bogenförmigen beiden Druckflächen 2 und 3 nach dem Befestigen ein strahlenartiger Druck durch den Befestigungsteil nach der Gefahrenzone 5 des Verschleisseiles anhaltend ausgeübt wird, wie Fig. 10 veranschaulicht.
Die gezeigten Ausfülhrungsbeispi-lo erschöpfen den Erfindungsgegenstand nicht. Anstatt der in Fig 7 dargestellten bogenlinigen druckfläche 2 lässt sich z. B. mit gleichem Erfolg auch eine aus mehreren geradlinigen Ebenen zusammengesetzte Druckfläche anordnen.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Aus einer nach unten gekrümmten Platte bestehender Absatzbelag aus elastischem Material mit harter Rintage, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage in dem einen Schenkel der Platte eingebettet ist und zwei im Winkel zueinanderstehende Druckflächen besitzt.
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