DE376594C - Gummisohle - Google Patents

Gummisohle

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DE376594C
DE376594C DEH90283D DEH0090283D DE376594C DE 376594 C DE376594 C DE 376594C DE H90283 D DEH90283 D DE H90283D DE H0090283 D DEH0090283 D DE H0090283D DE 376594 C DE376594 C DE 376594C
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rubber sole
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Gummisohle. Es ist bekannt, Gummisohlen und Absätze mit einer Einlage aus festem Material, z. B. Metall, zu versehen und dieser Einlage rahmenartige Form zu geben und sie so anzuordnen, daß sie möglichst weit von der Lauffläche entfernt und vollkommen vom Gummimaterial umgeben ist. Bei diesen bekannten Gummisohlen besteht aber der Übelstand, daß die Befestigungsnägel, die durch Gummi und Rahmeneinlage hindurchgehen, in die Fläche der Sohle eingeschlagen werden müssen, wodurch diese geschwächt wird. Durch die Biegung beim Laufen wird die Sohle sowie die Gummisohle an ihren Befestigungsstellen außerdem dauernd und sehr ungünstig beansprucht.
  • Das Wesen der Erfindung, welche den bisherigen Übelständen abhelfen soll, liegt darin, daß der in das Gummimaterial eingebettete Rahmen seitliche Ausläufer bekommt, welche ringsherum an dem äußeren Umfange des Rahmens angeordnet sind und so groß sind, daß sie über die Randkante der Gummisohle hinausragen. Diese über den Rand der Gummisohle hinausragenden Rahmenausläufer werden dann durch Klammern, die über sie gelegt werden und die an dem Sohlenrand oben, wo dieser über den Oberschuh vorsteht, sich umbiegen, befestigt. Dadurch ist ein Halt für die Gummisohle geschaffen, der weder das Material der Gummisohle noch das Leder der Ledersohle beansprucht oder schwächt. Auch ist der Vorteil erreicht, daß man nur auf Gummi auftritt und nicht, wie bei allen bisherigen Ausführungen, die Befestigungsnägel früher oder später beim Aufsetzen des Fußes den Stoß auffangen und dem eigentlichen Zwecke der Gummisohle, einem weichen, elastischen Auftreten, entgegenarbeiten.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der neuen Erfindung dar, und zwar zeigt Abb. z die Gummisohle in Draufsicht, Abb. 2 einen Teilquerschnitt durch die Leder- und Gummisohle nach A-B der Abb. 3, die einen Teillängsschnitt durch die Ledersohle darstellt.
  • In die Gummisohle a, wie diese in Abb. z veranschaulicht ist, ist beim Gießen ein Rahmen b eingebettet, der der Form der Sohle entspricht, aber etwas kleiner ist, so daß er vollständig vom Gummi umgeben wird. An dem Blechrahmen b selbst, der verhältnismäßig dünn sein kann, sind in bestimmten Abständen Nasen c und cl angebracht, die so lang ausgebildet werden, daß sie, wie die Abbildung veranschaulicht, ein bestimmtes Stück aus dem Rand der Gummisohle herausragen und bei der fabrikmäßigen Herstellung mit dem Rahmen b am zweckmäßigsten aus einem Stück hergestellt werden. Die Sohle trägt den Rahmen b so in sich, daß er der Anlagefläche an die Schuhsohle möglichst nahe liegt, d. h. möglichst dicht unter der Oberfläche derselben eingegossen ist. Zur Befestigung bedient man sich am zweckmäßigsten einer Art Heftklammer, welche auch in derselben Weise zur Verarbeitung gelangen, wie man dieselben in der Papierindustrie zum Heften von Skripturen und anderen Schriftstücken gebraucht. Zur Veranschaulichung der Befestigung der Gummisohle dienen die Abb. 2 und 3. Aus der ersteren der beiden ist zu ersehen, daß die Gummisohle a nicht ganz bis zum Außenrand der Ledersohle ia des Stiefels o reicht, sondern von der Außenkante etwas zurücksteht. Das Befestigen der Sohle geschieht in der Weise, daß die Gummisohle auf die Ledersohle ia des Stiefels o aufgelegt wird und die Teile sodann unter die hierfür eingerichtete Heftklammermaschine gebracht werden. Der unter dem Stempel der Stauchvorrichtung befindliche Amboß P wird zwischen den Nährand der Sohle und das Oberleder o des Stiefels gebracht und nunmehr die Klammer über die Nase c hinweggeschoben und durch die Sohle hindurchgepreßt, so daß die Spitzen der Klammer auf der anderen Seite durch entsprechende Aussparungen q im Amboß P nach innen umgebogen werden. Die Klammern r umschließen absolut sicher eine jede der Nasen c bzw. cl. Außerdem liegen sie dadurch, daß die Lauffläche der Gummisohle weit über den Klammern liegt, sehr geschützt und können sich nie ablaufen oder abstoßen. Es sei noch erwähnt, daß der Amboß P, wenn die Klammern r über die Nasen cl geschoben werden, nicht schräg verlaufend ausgebildet sein braucht, sondern hier zweckmäßig rechtwinklig verläuft, da hier j a der Amboß nicht unter den Rand der Ledersohle, sondern in den Stiefel hineingesetzt werden muß.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gummisohle mit rahmenförmiger Einlage aus Blech oder Metall, die möglichst dicht unter der Fläche der Anlageseite der Gummisohle liegt, dadurch gekennzeichnet, daß, von der Einlage (b) ausgehend, ringsherum aus der Randkante der Sohle herausstehende Nasen oder Ausläufer (c und cl) angeordnet sind, die mittels Klammern an dem Rande der Ledersohle befestigt werden.
DEH90283D 1922-06-28 1922-06-28 Gummisohle Expired DE376594C (de)

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