AT73017B - Zum Abheben von Bogen mittels Saugluft bestimmte Vorrichtung. - Google Patents

Zum Abheben von Bogen mittels Saugluft bestimmte Vorrichtung.

Info

Publication number
AT73017B
AT73017B AT73017DA AT73017B AT 73017 B AT73017 B AT 73017B AT 73017D A AT73017D A AT 73017DA AT 73017 B AT73017 B AT 73017B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
suction
suction air
path
device designed
rod
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav Kleim
Original Assignee
Gustav Kleim
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gustav Kleim filed Critical Gustav Kleim
Application granted granted Critical
Publication of AT73017B publication Critical patent/AT73017B/de

Links

Landscapes

  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Gegenwärtig bereiten die schnellaufenden Stoppzylinderpressen den mit Saugstange versehenen Bogenanlegevorrichtungen besondere Schwierigkeiten, weil diese Druckpressengattung eine sehr steile Anordnung des Anlegetisches bedingt. 



   Entsprechend dieser steilen Anordnung des Anlegetisches ist auch die Rollbahn für die Saugstange steil anzubringen, die ausserdem dadurch noch steiler wird, dass sie am oberen Teil die Saugstange über den Bogenstapel und über die vorderen Bläser zu leiten hat, welche bekanntlich im geeigneten Zeitpunkt Luft zwischen die jeweils obersten Bogen blasen und dadurch verhüten, dass ausser dem von den Saugern erfassten Bogen teilweise auch der darunter befindliche Bogen mit fortgerissen wird. 
 EMI1.2 
 vorderen Bläsern r mit einer Gelenkstelle d versehen und mit einer Hubscheibe k in solchen Zusammenhang gebracht, dass sie vor dem Abwärtsgange der Saugstange angehoben wird (Fig. 3) und in dieser gehobenen Stellung verbleibt, bis die Saugstange ihren vollen Arbeitsweg   zurtickgelegt   hat, also wieder hinter den vorderen Bläsern angekommen ist (Fig.

     4).   



   Handelt es sich um Anlegetische von   verhältnismässig geringer Neigung,   so bereitet die ansteigende Rollbahn der Bewegung der Saugstange keine nennenswerten Schwierigkeiten, und es ist möglich, diese auch bei den grössten   Geschwindigkeiten,   d. h. bel der höchsten 
 EMI1.3 
 wie sie vorkommen, wenn die Bogenanlegevorrichtung für schnellaufende   Stoppzylinder-   pressen verwendet wird. 



   In diesem Falle   nimmt das Zuggestänge p, m, welches   zur Bewegung der Saugstange a dient, eine derart ungünstige Stellung zur Rollbahn ein, dass es geradezu unmöglich ist, mit der Bewegung der Saugstange die gleichen Geschwindigkeiten einzuhalten, wie sie die   Stoppzylinderpresst)   besitzt. 



   An den   ArL'eit8stellungen II   und   III   der Fig. 3 Ist deutlich zu erkennen, dass die Winkelstellung der Zugstange in zur Rollbahn 6'bis zur Ankunft der Saugstange an der hochsten Stelle immer ungünstiger wird. 



   Es stellen sich aber der Bewegung der Saugstange nicht nur erhebliche Widerstände entgegen, sondern es machen sich auch beim Übergang von der Bahn b'zur Bahn b heftige Schläge bemerkbar, die Ihren Grund darin finden, dass die schwere Saugstange bei der raschen Aufwärtsbewegung auf der steilen Bahn nicht unmittelbar von der Bahn   b'   nach b übergeht, sondern die Gelenkstelle d in weitem Bogen überspringt, um alsdann um so heftiger auf die Bahn b niederzufallen. 



   Gemäss der Erfindung wird diese Schwierigkeit dadurch überwunden, dass die Rollbahn b,   b'für   die Saugstange a durch die Hubscheibe k geserkt wird, sobald die Saugstange im Abwärtsgehen die vorderen Bläser überschritten hat und solange in   Senk-   stellung verbleibt, bis die zurückkehrende Saugstange vor den vorderen Bläsern angekommen ist. 



   Es hat die Saugstange eine Bahn zu befahren, die nur wenig steiler ist als der Anlegetisch, und sobald sie sich im Aufwärtsgang den vorderen Bläsern nähert, wird sie 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 teile durch das   Zuggestänge   in der üblichen Weise gezogen, teils durch die in diesem Zeitpunkte   aufw & rtsschwingende   Rollbahn von unten her erfasst und angehoben, so dass nun auch diese schwierigste Stelle ohne   Anstrengung   mit der notwendigen Geschwindigkeit befahren werden kann, und die Bogenanlegevorrichtung befähigt wird, auch die schnelllaufenden Stoppzylinderpressen vorschriftsmässig zu bedienen. 



   In der Zeichnung sind nur die Teile der   Bogonanlegevorricbtung   dargestellt, die zum Verständnis der Erfindung notwendig sind. 



   Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der Bogenanlegevorrichtung bei auf dem Bogenstapel gesenkter Saugstange und Fig. 2 dieselbe bei gehobener Saugstange. 



   Fig. 3 und 4 veranschaulichen schematisch die verschiedenen Arbeitsstellungen in bisher   üblicher   Weise, Fig. 5 die neue Arbeitsweise der Bogenanlegevorrichtung. 



   Die Saugstange a wird von der üblichen Rollbahn b getragen, deren unterer Teil b' mit dem Teil b durch das Gelenk d in Verbindung steht, und deren oberer Teil b um die Achse g schwingt und sich mit der   Rolle 11   gegen die Hubscheibe k legt. 



   An der Saugstange a greift eine   Zugstange'111 an,   die ihre Bewegung durch einen auf der Welle n befestigten Arm p erhält. 



   Die Hubscheibe k ist in der üblichen Weise so ausgebildet, dass sie die Rollbahn b 
 EMI2.1 
 der Rückkehr der Saugstange   a   die Rollbahn b,   b senkt,   sobald die Saugstange a hinter den vorderen Bläsern r angekommen ist (Fig. 1). 



   Während aber bisher die Hubscheibe k so ausgebildet war, dass die beiden Hubstellen   k',   k"durch einen geschlossenen Kreisbogen s" (Fig. 3 und 4) miteinander in Verbindung standen, die einmal angehobene Rollbahn b,   b'also   in gehobener Stellung gehalten wurde, bis die Saugstange wieder hinter den Bläsern r angekommen war, sind gemäss der Erfindung die beiden Hubstellen   Jb', durch   eine Kreisbahn s'verbunden, die den gleichen Radius besitzt wie die Senkstelle s. 



   Diese Ausbildung hat zur Folge, dass das Zuggestänge p, m die Saugstange a über eine weniger steile Bahn zu ziehen hat (Fig. 1 und 5) und dass, wenn die Steilstellung einsetzt, die Saugstange a die alsdann nahezu in ihrer obersten Stellung angekommen ist (Fig. 2 und 5 punktiert), durch die Fahrbahn selbst angehoben, das Zuggestänge p, m 
 EMI2.2 
 
Auch die beim Übergang der Saugstange von der Bahn b'nach b sonst auftretenden harten Schläge werden vermieden, weil die Bahn b der Aufwärtsbewegung der Saugstange folgt, so dass diese gar nicht in die Lage kommt, teilweise die Bahn b zu überspringen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Zum Abheben von Bogen mittels Saugluft bestimmte Vorrichtungen mit einer die Saugstange führenden, durch eine Hubscheibe gesteuerten Rollbahn, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollbahn (b,   b')   beim Abwärtsgehen der Saugstange (a) wieder gesenkt wird, sobald die Rollbahn die vorderen Bläser (r) überschritten hat und und in dieser Stellung ver- 
 EMI2.3 


Claims (1)

  1. . Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubscheibe (k) gegenüber der üblichen Senkhabn (8) mit einer weiteren Senkbahn (s') versehen ist.
AT73017D 1915-08-24 1915-08-24 Zum Abheben von Bogen mittels Saugluft bestimmte Vorrichtung. AT73017B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT73017T 1915-08-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT73017B true AT73017B (de) 1917-01-25

Family

ID=3594680

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT73017D AT73017B (de) 1915-08-24 1915-08-24 Zum Abheben von Bogen mittels Saugluft bestimmte Vorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT73017B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT73017B (de) Zum Abheben von Bogen mittels Saugluft bestimmte Vorrichtung.
DE724246C (de) Durch Saugluft betaetigte Kippvorrichtung zur Bogentrennung
DE288056C (de)
DE925410C (de) Vorrichtung zum Abheben und Zufuehren des jeweils obersten Bogens eines Stapels in eine Bogen verarbeitende Maschine
EP0062785B1 (de) Vorrichtung zum Herauslösen von mittels eines Förderers geförderten, biegsamen, flächigen Erzeugnissen, insbesondere Druckprodukten, aus dem Förderstrom
DE4200393C2 (de) Vorrichtung zur Bildung einer kontinuierlich fließenden Bahn schuppenförmig geschichteter Bogen
DE454704C (de) Selbsttaetige Bogenabhebe- und Zufuehrvorrichtung fuer Druckmaschinen
DE1035667B (de) Vorrichtung zum Anheben und Vereinzeln des obersten Bogens von einem Flach- oder Rundstapel
DE102010043738A1 (de) Bogenführungseinrichtung für einen Bogenanleger
DE1210011B (de) Vorrichtung zum Aufspruehen eines das Abfaerben der Druckfarbe verhindernden Mittels auf bedruckte Bogen
DE102011115996B3 (de) Verteileinrichtung für Rücknahmeeinrichtungen von Getränkebehältnissen
DE907653C (de) Vorrichtung zur Vereinzelung von Bogen aus Papier, Pappe, Karton od. dgl.
AT323764B (de) Vorrichtung zum entnehmen und weitergeeen gestapelter blätter für druck- und vervielfältigungsmaschinen
DE581661C (de) Bogenzufuehrungsvorrichtung fuer Druckmaschinen mit einem Saugfuss
DE3234910A1 (de) Kurven- und pneumatisch gesteuerter tasterblaeser
DE2225620C3 (de) Flachstapel-Bogenanleger, dessen Trennsaugschloß über eine verstellbare Welle steuerbar ist
DE360242C (de) Fuelltrichter fuer Gaserzeuger mit mehreren mit versetzten OEffnungen versehenen Abschlussplatten
AT136045B (de) Vorrichtung zum Besprühen der bedruckten Bogen mit flüssigem Paraffin od. dgl. für Bogendruckmaschinen.
AT47993B (de) Vorrichtung zum Wegführen der Blätter von einem Papierstoß.
DE467849C (de) Selbsttaetige Bogenanlegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen
DE669851C (de) Einrichtung zum pneumatischen Steuern der Stapelfoerderung fuer Bogenanleger
DE26502C (de) Pneumatischer Bogenanleger
DE964846C (de) Vorrichtung zur UEbergabe von Drahtbunden von einem Kuehlfoerderer an die Haken einer Hakenbahn
AT314423B (de) Vorrichtung zum Ent- und/oder Aufstapeln von magnetischen Blechzuschnitten
DE685786C (de) Bogenanlegevorrichtung fuer Tiegeldruckpressen