AT72896B - Verfahren und Vorrichtung zum Abrösten von elementarem Schwefel in Pyritröstanlagen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Abrösten von elementarem Schwefel in Pyritröstanlagen.

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   Die bisherigen im Betrieb befindlichen Röstöfen sind nur für die Abröstung von Sulfidschwefel, insbesondere von Pyrit geeignet. Versuche, elementaren Schwefel in diesen Öfen zugleich mit dem Pyrit abzurösten, missglückten, da der Schwefel in den   Aufgebe-   trichtern vorzeitig schmolz und die Aufgebevorrichtungen verstopfte. Auch wenn man den Schwefel in die oberen oder unteren Etagen der Öfen hineinwarf, ergaben sich   Übel-   stände. In ersterem Falle wurden die Öfen zu heiss in letzterem Falle trat   Verssllchtigung   von Schwefel ein. Will man Schwefel verwenden, so muss er getrennt vom Pyrit verbrannt werden. Hiezu dient das Verfahren und die Vorrichtung gemäss der Erfindung. Die Erfindung gewährt den Vorteil, dass die bestehenden Röstanlagen keine Veränderung erfahren.

   Die Vorrichtung ist einfach und lässt sich leicht an jeden bestehenden Pyritofen ohne   Betriebsstörung   anbringen ; dabei braucht auch die Leistung der Öfen an Pyrit nicht   v6ïïiügert   zu werden. Die Konzentration der Rostgase kann durch die Anwendung des Verfahrens beliebig geregelt werden. 



   Das neue Verfahren besteht darin, dass der Schwefel in Vorrichtungen, die an die bestehenden Öfen, z. B. an einer Türöffnung, angebracht sind, verbrannt wird, wobei die Gase sich mit den Röstgasen des Pyrits mischen und in der bisherigen Weise verarbeitet werden. Die dazu nötige Vorrichtung ist in der Zeichnung in einem Beispiel zur Darstellung gebracht. 



   Fig. 1 stellt einen mechanischen Röstofen mit der Vorrichtung dar. 



   Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die Vorrichtung. 



   Fig. 3 ist eine Ansicht von oben. 



   Die Vorrichtung besteht aus einem z. B. gusseisernen Kasten a, der mit seinem offenen Ende in eine Ofenöffnung, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, eingesetzt wird. Der Raum b in dem Kasten (Fig. 2) dient zur Aufnahme des Schwefels und dgl. ; c ist eine Füllöffnung mit Deckel d, der mit einer Stellschraube e eingestellt werden kann, so dass auf diese Weise die Luftzufuhr in den Kasten geregelt werden kann. f ist eine Wand im Kasten, die ein Überlaufen des schmelzenden Schwefels verhindert. Der Kasten kann für alle Ofenarten passend geliefert werden ; Form und Grösse des Kastens richten sich nach den gegebenen Verhältnissen. Auch der Baustoff braucht nicht notwendig metallisch zu sein. Er wird zweckmässig an einer der unteren Etagen des Ofens an einer Tür oder   Reinigungsöffnung   angebracht. 



   Der Schwefel wird in die Füllöffnung eingeworfen und die Entzündung durch Hineinlegen von glühende Eisen oder brennendem Pyrit bewirkt. Die Luftzuführung wird reichlich bemessen. Infolge der entstehenden grösseren Gasmengen muss die Ableitung rascher erfolgen. was durch   Zugerhöhung   leicht zu bewirken ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Abrösten von elementarem Schwefel in Pyritröstanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwefel in Vorrichtungen, die an die bestehenden Öfen angebracht werden, abgeröstet wird, während die Gase des Ofens in der bisherigen Weise verarbeitet werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen z. B. gusseisernen Kasten mit einstellbarem Verschluss für seine Füllöffnung, der mit dem einen offenen Ende in eine Ofenöffnung eingesetzt werden kann.
    3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum des Kastens für den Schwefel gegen den Ofen hin durch eine Scheidewand abgegrenzt ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT72896D 1914-12-16 1915-01-30 Verfahren und Vorrichtung zum Abrösten von elementarem Schwefel in Pyritröstanlagen. AT72896B (de)

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