AT78739B - Verfahren zum Abrösten von Erzen oder dgl. im Drehofen. - Google Patents

Verfahren zum Abrösten von Erzen oder dgl. im Drehofen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Abrösten von Erzen oder dgl. im Drehofen. 



   Es ist bekannt, Erze im Drehofen dadurch abzurösten, dass man die Röstluft durch auf die Länge des Erzweges verteilte   Einlassöffnungen   unterhalb der Erzschicht einführt und durch das Erz hindurchleitet. Dadurch wird die Luft gleichmässig auf die ganze Länge des Ofens, also auch gleichmässig auf   die ganze Erzlänge   verteilt. Diese gleichmässige Verteilung hat zur Folge, dass dem ersten Teil des Erzweges, wo die Abrüstung des   Erzes   beginat und wo in der Zeiteinheit erheblich grössere Brennstoffmengen um 
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 an Röstluft. Der Mangel an Rüstluft zu Beginn des Röstprozesses hat die bekannten Sinternngserschoinungen zur   Fo) gp. Der Luftüberschuss   am Ende des Prozesses verursacht eine   Abkühlung   des Erzes und eine vorzeitige Unterbrechung des Röstvorganges.

   Die nachteiligen Folgen der   gleichmässigen Luftverte@lungen sind Betriebsstörungen infolge   Sinterung im vorderen Teile des Drehofens und ungenügendes Rösten infolge Kaltblasens am Ende des Ofens. 



   Gemäss der Erfindung wird die Menge der durch jede   der auf die Länge des Of 'ns   verteilten   Einlassöffnungen eingeführten Luft   so bemessen, dass sit-der im Arbeitsbereich der Eiulassöffnung verbrennenden Brennstoffmenge entspricht. Wenn beispielsweise beim Abrösten von   Schwefelkies   in einem Teilabschnitt des Ofens 20\ des ursprünglich vor- 
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 EMI1.3 
 und Verteilung der Luft kann nicht verhindern, dass die tieferliegenden   Erdschichten   infolge Sanerstoffmangels an der Röstung nicht teilnehmen.

   Wenn aber die vorgeschlagene Luftverteilung bei Herdöfen angewendet wird, bei denen das Erz durch Krähler mechanisch odor von Hand   umgewendet   und fortbewegt wird, wobei die Luft durch die poröse Sohle des Herdes eingeleitet wird und das Erz von unten nach oben durchströmen soll, so kann 
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   Einzig und allein dann wird eine vollkommene Röstung erzielt, wenn gemäss der Er.    f j'jULlg   die Regelung der durch jede   Einlassöffnung   eingeführten Luftmenge an einem Dreh.   vIf'n vorgenommen   wird. Denn nur bei Drehöfen bildet sich   über jeder Lufteinlassstelle     s@e unbedingt gleichmässig starke Erzschicht   und das Vorkommen freier Stellen wird vollständig vermieden. Wie vollkommen der   Röstvorgang   gemäss der Erfindung sich vollzieht geht daraus hervor, dass man damit auch brennstoffarme Erze ohne Wärmezufuhr rösten kann. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Ofens, mit dem das Verfahren aus. geführt werden kann, und zwar in Fig. 1 einen Teil des Drehofens im Längsschnitt und in Fig. 2 den Ofen im Querschnitt. 



   In die Trommel   1,   die auf ihrer ganzen   Länge etwa   bis zur Mitte mit Erz gefüllt ist, wird bei A neues Erz hinein-und bei B das   abgeröstete   Erz   hinausbefördert.   Die Zufuhr der Röstluft erfolgt durch Düsen 2 oder dgl., die durch Absperrvorrichtungen 3 verschliessbar sind. Für die Zuleitung der Luft zu den einzelnen Düsen sind die am äusseren Trommelumfang befestigten Rohre 4 angeordnet. Die Regelung der durch jede Einlassöffnung 2 eingeführten Luftmenge erfolgt also z.   B.   durch entsprechendes Einstellen der   Absparrvorrichtungen   3.

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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Abrösten von Erzen oder dgL im Drehofen, bei dem die Röstlnft durch auf die Länge des Erzweges verteilte Einlassöffnungen unterhalb der Erzschicht ein- geführt und durch das Erz hindurchgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Menge der durch jede Einlassöffnung eingeführten Luft entsprechend der im Arbeitsbereich der EMI2.1 EMI2.2
AT78739D 1915-09-15 1917-03-19 Verfahren zum Abrösten von Erzen oder dgl. im Drehofen. AT78739B (de)

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