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Wechselstromzähler nach Ferraris-Prinzip.
Die Erfindung betrifft einen Wechselstromzähler nach Ferraris-Prinzip, bei dem als Träger für das Triebsystem (die Elektromagnete) ein Stanzstück seitlich von der Mittelebene des Zählers und im wesentlichen parallel zu ihr an der Grundplatte befestigt und das obere und untere Ende dieses Stanzstückes noch durch Streben mit der Grundplatte verbunden wird. Unter Mittelebene des Zählers ist dabei die Ebene verstanden, die auf der Grundplatte senkrecht steht und die Grundplatte in ihrer vertikalen Mittellinie schneidet.
Durch eine solche Verbindung der Grundplatte und des Triebsystemträgers wird erreicht, dass diese beiden Konstruktionsteile sich gegenseitig versteifen und infolgedessen bei verhältnismässig schwachen Abmessungen und geringem Gewicht ein äusserst kräftiges und starres Gerüst bilden.
Zu der Erfindung gehört in zweiter Linie die Lagerung der übrigen Zählerteile, also vor allem des Läufers, des Bremsmagnetes und des Zählwerkes an den Streben, durch die das obere und das untere Ende des Triebsystemträgers mit der Grundplatte verbunden
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gestellt, in allen Figuren ohne dio Schutzkappe, die zusammen mit der Grundplatte das Gehäuse des Zählers bildet. Um das Verständnis der Fig.) zu erleichtern, ist in Fig. 4 noch die Seitenansicht des Zithlergerüstes allein dargestellt.
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und dem Triebsystemträger 11 mit den Streben 20 und 21.
Der Triebsystemträger 14 und die Strebe 2U sind aus einem Stück Blech gestanzt und bei 18, 18'und 19 mit der Grundplatte 10 vernietet. Die Strebe 21 ist ein besonderes Stanzstück ; sie ist bei 19' ebenfalls mit der Grundplatte vernietet, ihre Verbindung mit dem Triebsystemtriiger 14
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Triebsystems an dem Träger befestigt ist.
Der Triebsystemträger 14 enthält die aus Fig. 4 ersichtliche Öffnung, durch die für
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des Spannungsfeldmangnetes P;ate geschaffen ist. Der diese Öffnung vorne abschliessende Teil 26 des Trägers 14 ist rechtwinkelig ans der Ebene des Träger herausgebogen ; hiedurch wird die Höhe des Trägers vermindert und eine weitere Versteifung des Gerüstes erzielt.
Die Öffnung im Träger 14 erstreckt sich auch noch in die obere Strebe 20 und bildet
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Ende dient als Träger für das in Fig. 1 bei 30 angedeutete Zählwerk. Die Strebe 20 trägt auch das Oberlager 28 für den Läufer 23. Die untere Strebe 21 trägt das Unterlager 27 des Läufers und ausserdem den in bekannter Weise auf drei Stiftschrauben mit einer Zugschranbe festgehaltenen Bremsmagnet 29.
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Das Triebsystem des Zählers ist von bekannter Art. Der dreischenkelige Spannungfeldmagnet 12 auf der einen Seite der Läuferscheibe 23 hat einen Rückschluss 15, der die aus dem mittleren Schenkel durch die Scheibe tretenden Kraftlinien des Spannungstriebfeldes nach den unteren Enden der äusseren Magnetschenkel zurückleitet. Er enthält ausserdem zwischen dem mittleren und den äusseren Schenkeln magnetische Nebenschlüsse zu diesem Rückschluss 15, die den Pfad des Spannungsdrosselfeldes schliessen. In der Zeichnung kommen diese Nebenschlüsse nicht zum Vorschein, da sie durch andere Teile
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Polflächen sind durch besondere Ansatzstücke aus Eisen 17, 17'seitlich verbreitert.
Er ist am Träger 14 durch die Schrauben 22, 22'gehalten, durch die, wie erwähnt, gleichzeitig die Verbindung zwischen dem Träger 14 und der unteren Strebe 21 hergestellt wird. Der Spannungsfeldmagnet 12 ist durch zwei Schrauben mit seinen äusseren Schenkeln so an dem Träger 14 gehalten, dass sein Joch über die Strebe 20 emporragt. Hiedurch ist es möglich gemacht, um eine oder die beiden Jochhälften Kurzschlusswindungen mit regelbarem Widerstand herumzulegen. Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Kurzschlusswindung 16 auf der hinteren Jochhälfte, deren Widerstand in bekannter Weise durch Verschiebung eines Drahtbügels geregelt werden kann.
Der Vollständigkeit halber sind in der Zeichnung noch angegeben die Befestigungs- ösen 31, 32 und 33 an der Grundplatte, ferner ein Blechstreifen 34, dessen seitlich über die Grundplatte hinausragende Enden zur Befestigung der Gehäusekappe dienen, endlich das Klemmenbrett 35. Dieses aus Isoliermaterial hergestellte Klemmenbrett ist in an sich bekannter Weise so ausgebildet, dass der glatte Rand der Grundplatte 10 für seine Befestigung nicht unterbrochen werden muss. Das Klemmenbrett wird an der Rückseite der Grundplatte 10 durch eine oder mehrere Schrauben befestigt, die nur von der Vorderseite der Grundplatte zugänglich sind.
Für die Einführung der Klemmen ins Innere des Zählers sind in der Grundplatte Löcher 37,37'angebracht ; die Enden der Klemmen, die durch diese Löcher ins Innere des Gehäuses ragen, sind durch Ansätze an dem Klemmenhrett isoliert, die in die Löcher 37,37'der Grundplatte passen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel haben der Triebsystemträger. 14 und die Streben 20 und 21 besondere Formen erhalten, weil für die Zeichnung ein besonderes Triebsystem und eine besondere Anordnung des Bremsmagnetes und des Zählwerkes anzunehmen war. Diese besonderen Formen des Triebsystemträgers und der Streben sind für die Erfindung aber nicht wesentlich ; sie können sich daher ändern, wenn man für ein anderes Triebsystem einen Träger nach der Erfindung bauen oder den Bremsmagnet und das Zählwerk anders anordnen will. Ebenso ist die im Beispiel angenommene Vernietung der Gerüstteile 14, 20 und 21 und der Grundplatte 10 nicht die einzig mögliche Art der Verbindung ; an die Stelle der Vernietung könnte z. B. auch eine Verschraubung oder eine Ver- schweissung treten.
Auch die im Beispiel angenommene Herstellung des Triebwerkträgers mit der oberen
Strebe aus einem Stück und die besondere Herstellung der unteren Strebe ist nur eine mögliche, nicht die notwendige Ausführung der Erfindung. Es können beide Streben mit dem Triebwerkträger aus einem Stück bestehen und es können beide Streben gesondert von dem Triebwerkträger für sich hergestellt werden.
PATENT-AN SPRÜCHE :
1. Wechselstromzähler nach Ferraris-Prinzip, dadurch gekennzeichnet, dass das Triebsystem an einem Stanzstück gelagert ist, das im wesentlichen parallel zu der auf der
Grundplatte senkrecht stehenden Mittelebene des Zählers verläuft, seitlich von ihr an der
Grundplatte befestigt und an seinem oberen und unteren Ende noch durch Streben mit der Grundplatte verbunden ist.