AT72721B - Wechselstromzähler nach Ferraris-Prinzip. - Google Patents

Wechselstromzähler nach Ferraris-Prinzip.

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AT72721B
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Wechselstromzähler   nach   Ferraris-Prinzip.   



   Die Erfindung betrifft einen Wechselstromzähler nach Ferraris-Prinzip, bei dem als Träger für das Triebsystem (die Elektromagnete) ein Stanzstück seitlich von der Mittelebene des Zählers und im wesentlichen parallel zu ihr an der Grundplatte befestigt und das obere und untere Ende dieses Stanzstückes noch durch Streben mit der Grundplatte verbunden wird. Unter Mittelebene des Zählers ist dabei die Ebene verstanden, die auf der Grundplatte senkrecht steht und die Grundplatte in ihrer vertikalen Mittellinie schneidet. 



   Durch eine solche Verbindung der Grundplatte und des Triebsystemträgers wird erreicht, dass diese beiden Konstruktionsteile sich gegenseitig versteifen und infolgedessen bei verhältnismässig schwachen Abmessungen und geringem Gewicht ein äusserst kräftiges und starres Gerüst bilden. 



   Zu der Erfindung gehört in zweiter Linie die Lagerung der übrigen   Zählerteile,   also vor allem des Läufers, des Bremsmagnetes und des Zählwerkes an den Streben, durch die das obere und das untere Ende des Triebsystemträgers mit der Grundplatte verbunden 
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 gestellt, in   allen Figuren ohne dio Schutzkappe,   die zusammen mit der Grundplatte das Gehäuse des Zählers bildet. Um das   Verständnis   der   Fig.)   zu erleichtern, ist in Fig. 4 noch die Seitenansicht des   Zithlergerüstes     allein   dargestellt. 
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 und dem Triebsystemträger 11 mit den Streben 20 und 21.

   Der Triebsystemträger 14 und die Strebe   2U sind aus   einem Stück Blech gestanzt und   bei 18, 18'und 19   mit der Grundplatte 10 vernietet.   Die Strebe 21 ist ein besonderes Stanzstück   ; sie ist bei 19' ebenfalls mit der Grundplatte vernietet, ihre Verbindung mit dem Triebsystemtriiger 14 
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 Triebsystems an   dem Träger   befestigt ist. 



   Der Triebsystemträger 14 enthält die aus Fig. 4 ersichtliche Öffnung, durch die für 
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 des Spannungsfeldmangnetes P;ate geschaffen ist. Der diese Öffnung vorne abschliessende Teil 26 des Trägers 14 ist rechtwinkelig ans der Ebene des Träger herausgebogen ; hiedurch wird die Höhe des Trägers vermindert und eine weitere Versteifung des Gerüstes erzielt. 



  Die Öffnung im Träger 14 erstreckt sich auch noch in die obere Strebe 20 und bildet 
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 Ende dient als Träger für das in Fig. 1 bei 30 angedeutete Zählwerk. Die Strebe 20 trägt auch das   Oberlager 28 für   den Läufer 23. Die untere Strebe 21 trägt das Unterlager 27 des Läufers und ausserdem den in bekannter Weise auf drei Stiftschrauben mit einer Zugschranbe festgehaltenen Bremsmagnet 29. 

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   Das Triebsystem des Zählers ist von bekannter Art. Der dreischenkelige Spannungfeldmagnet   12   auf der einen Seite der Läuferscheibe 23 hat einen Rückschluss 15, der die aus dem mittleren Schenkel durch die Scheibe tretenden Kraftlinien des Spannungstriebfeldes nach den unteren Enden der äusseren Magnetschenkel   zurückleitet.   Er   enthält   ausserdem zwischen dem mittleren und den äusseren Schenkeln magnetische   Nebenschlüsse   zu diesem   Rückschluss     15,   die den Pfad des Spannungsdrosselfeldes schliessen. In der Zeichnung kommen diese Nebenschlüsse nicht zum Vorschein, da sie durch andere Teile 
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 Polflächen sind durch besondere Ansatzstücke aus Eisen 17, 17'seitlich verbreitert.

   Er ist am Träger 14 durch die Schrauben 22, 22'gehalten, durch die, wie erwähnt, gleichzeitig die Verbindung zwischen dem Träger 14 und der unteren Strebe 21 hergestellt wird. Der Spannungsfeldmagnet 12 ist durch zwei Schrauben mit seinen äusseren Schenkeln so an dem Träger 14 gehalten, dass sein Joch über die Strebe 20 emporragt. Hiedurch ist es möglich gemacht, um eine oder die beiden Jochhälften Kurzschlusswindungen mit regelbarem Widerstand herumzulegen. Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Kurzschlusswindung 16 auf der hinteren Jochhälfte, deren Widerstand in bekannter Weise durch Verschiebung eines Drahtbügels geregelt werden kann. 



   Der   Vollständigkeit   halber sind in der Zeichnung noch angegeben die Befestigungs- ösen   31, 32   und 33 an der Grundplatte, ferner ein Blechstreifen 34, dessen seitlich über die Grundplatte hinausragende Enden zur Befestigung der Gehäusekappe dienen, endlich das Klemmenbrett 35. Dieses aus Isoliermaterial hergestellte Klemmenbrett ist in an sich bekannter Weise so ausgebildet, dass der glatte Rand der Grundplatte 10 für seine Befestigung nicht unterbrochen werden muss. Das Klemmenbrett wird an der Rückseite der Grundplatte 10 durch eine oder mehrere Schrauben befestigt, die nur von der Vorderseite der Grundplatte zugänglich sind.

   Für die Einführung der Klemmen ins Innere des Zählers sind in der Grundplatte Löcher 37,37'angebracht ; die Enden der Klemmen, die durch diese Löcher ins Innere des Gehäuses ragen, sind durch Ansätze an dem   Klemmenhrett   isoliert, die in die Löcher 37,37'der Grundplatte passen. 



   Bei diesem Ausführungsbeispiel haben der   Triebsystemträger.   14 und die Streben   20   und 21 besondere Formen erhalten, weil für die Zeichnung ein besonderes Triebsystem und eine besondere Anordnung des Bremsmagnetes und des Zählwerkes anzunehmen war. Diese besonderen Formen des Triebsystemträgers und der Streben sind für die Erfindung aber nicht wesentlich ; sie können sich daher ändern, wenn man für ein anderes Triebsystem einen Träger nach der Erfindung bauen oder den Bremsmagnet und das Zählwerk anders anordnen will. Ebenso ist die im Beispiel angenommene Vernietung der Gerüstteile 14, 20 und 21 und der Grundplatte 10 nicht die einzig mögliche Art der Verbindung ; an die Stelle der Vernietung könnte z. B. auch eine Verschraubung oder eine Ver-   schweissung   treten. 



   Auch die im Beispiel angenommene Herstellung des Triebwerkträgers mit der oberen
Strebe aus einem Stück und die besondere Herstellung der unteren Strebe ist nur eine mögliche, nicht die notwendige Ausführung der Erfindung. Es können beide Streben mit dem   Triebwerkträger aus   einem Stück bestehen und es können beide Streben gesondert von dem   Triebwerkträger   für sich hergestellt werden. 



     PATENT-AN SPRÜCHE   :
1. Wechselstromzähler nach   Ferraris-Prinzip,   dadurch gekennzeichnet, dass das Triebsystem an einem Stanzstück gelagert ist, das im wesentlichen parallel zu der auf der
Grundplatte senkrecht stehenden Mittelebene des Zählers   verläuft,   seitlich von ihr an der
Grundplatte befestigt und an seinem oberen und unteren Ende noch durch Streben mit der Grundplatte verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Wechselstromzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben zwischen dem Triebsystemträger und der Grundplatte als Träger für die übrigen Zählerteile, vor allem für den Läufer, den Bremsmagnet und das Zählwerk, dienen.
AT72721D 1914-04-06 1914-09-28 Wechselstromzähler nach Ferraris-Prinzip. AT72721B (de)

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DE72721X 1914-04-06

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AT72721B true AT72721B (de) 1916-11-10

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