AT72642B - Luftdichte Drahteinführung für Gefäße, insbesondere Glasgefäße. - Google Patents

Luftdichte Drahteinführung für Gefäße, insbesondere Glasgefäße.

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   Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Art, Drähte in luftleere Gefässe, wie Quecksilberdampflampen, hochkerzige Glühlampen, unter Verwendung von Wolfram und   Molybdän einzufübren.   



   Um einen guten, dauernd luftdichten Verschluss herzustellen, ist es nötig, dass Draht und Wandung nahezu dieselben Ausdehnungskoeffizienten haben, dass ferner das Material der Wandung sich dicht an den Draht anschmiegt und drittens, dass das Metall bei der Herstellung des Verschlusses entweder nicht oxydiert, oder dass wenigstens das entstehende   Oxyd unschädlich   ist. Wir haben nun fostgestellt, dass Wolfram und Molybdän diese Eigenschaften besitzen, wenn man sie zusammen mit einem Natrium-Magnesium-   Borosilikatglas   verwendet, das als "Glas mit geringem Ausdehnungskoeffizienten" im   Handel   zu haben ist.

   Der Ausdehnungskoeffizient des Wolframs und Molybdäns ist entsprechend der Tatsache, dass der Ausdehnungskoeffizient um so kleiner ist, je höher der
Schmelzpunkt liegt, noch kleiner als der von Platin, nämlich etwa   3'5. 10-6.   Diese
Metalle ergeben daher einen sehr guten Verschluss bei der Verwendung mit Gläsern, deren Ausdehnungskoeffizienten ebenfalls zwischen 3   und/). 10-6 liegt   und einen solchen
Ausdehnungskoeffizienten besitzen die oben erwähnten Borosilikatgläser. Sie haben auch die notwendige Eigenschaft, das Wolfram und Molybdän   zu benetzen",   mindestens so gut oder noch besser als es bei Platin und dem gewöhnlichen Bleiglas der Fall ist. Auch   beeinträchtigt   die Oxydschicht, die sich beim Einschmelzen auf dem Draht bildet, die
Dichtigkeit des Verschlusses garnicht.

   Diese Tatsache ist sehr auffallend, denn wegen des   hohen Schmelzpunktes des Borosilikatglases muss man wesentlich höhere Einschmelztemperaturen anwenden als bei Bieiglas und schon bei diesem scheiterten bisher alle   Versuche, das Platin zu ersetzen, daran, dass die   Oxydschicht,   die sich auf dem Metall bildet, zu Undichtigkeiten Veranlassung gab.

     Diese neue Einfuhrung   lässt sich für alle Arten von luftdichten   Einführungen bel Glasgefässen   verwenden, vorzugsweise jedoch für Quecksilberdampflampen, wobei sie den Vorzug hat, dass sowohl das   Horostlikatg) as   an sich als auch die Einschmelzstelle selber gegen Temperaturänderungen und mechanische 
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 mit hoch schmelzenden Gläsern verbinden, so dass man auch auf solche die neue Ein-   führungsmethode,   die in der Hauptsache auf der Verwendung der eben erwähnten Materialien beruht, leicht anwenden kann. 



   Zum   Schlusse   sei bemerkt, dass für Gefässe aus Quarzglas   Einführungsdrähte   aus Molybdän bereits vorgeschlagen wurden, und zwar ohne Umgebung der Einschmelzstelle mit irgend einem Glas, während Einführungsdrähte aus Wolfram überhaupt verworfen wurden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Luftdichte Drahteinführung für Gefasse, insbesondere Glasgefässe, dadurch gekennzeichnet, dass als Material für die Drähte Wolfram oder Molybdän und als Materia zur Umgebung der Drähte an der Einschmelzstelle ein Glas von einem Ausdehnungs koeffizienten zwischen 3 und 5. 10-6 vorzugsweise    3#5 . 10-6 verwendet wird.   

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Claims (1)

  1. 2. Ausführung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eine Natrium-Borosilikatglases. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT72642D 1913-07-17 1913-07-17 Luftdichte Drahteinführung für Gefäße, insbesondere Glasgefäße. AT72642B (de)

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