AT142094B - Elektronenröhre. - Google Patents

Elektronenröhre.

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AT142094B
AT142094B AT142094DA AT142094B AT 142094 B AT142094 B AT 142094B AT 142094D A AT142094D A AT 142094DA AT 142094 B AT142094 B AT 142094B
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magnesium silicate
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glass
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Steatit Magnesia Ag
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  • Common Detailed Techniques For Electron Tubes Or Discharge Tubes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 eine grosse bisher nicht zu vermeidende Verlustquelle in den Elektronenröhren selber, weil deren metallische
Zuleitungen auf einem verhältnismässig kleinen Raum nebeneinander angeordnet sein müssen und das Dielektrikum zwischen den Zuführungsdrähten aus Glas, d. h. einem Material mit erheblichem dielektrischem Verlust, besteht. Die Verwendung des praktischen verlustfreien Quarzglases ist an diesen Stellen nicht möglich, weil infolge der zu grossen Verschiedenheit der Ausdehnungskoeffizienten von Quarz und Metallen eine dauernd vakuumdichte Einschmelzung der Zuführungsdrähte nicht zu erzielen ist. 



   Erfindungsgemäss bestehen zur Vermeidung dieses Nachteiles die Durchführungsteile ganz oder überwiegend aus dicht gebrannten Magnesiumsilikaten, insbesondere den bekannten alkalifreien Magnesiumsilikaten. Diese Materialien haben bei einem Verlustwinkel von etwa 5 Minuten oder weniger einen Ausdehnungskoeffizienten von etwa 7 X   10-6.   Infolge dieses relativ grossen Ausdehnungskoeffizienten sind sie mit den   Metalldrähten   ohne Schwierigkeiten ebenso vakuumdicht zu verbinden wie mit den Gläsern, deren Ausdehnungskoeffizienten denen der Magnesiumsilikate genau angepasst werden können. 



   Bei einer gemäss der Erfindung aufgebauten Elektronenröhre besteht der sogenannte Quetschfuss der Glasröhre aus einem entsprechenden Sockel, beispielsweise aus einem alkalifreien, keramisch geformten Magnesiumsilikat, in welches die Zuleitungsdrähte unmittelbar eingeschmolzen   sind. * Der   Glaskolben ist dann am unteren Rand des Sockels angeschmolzen. 



   Es sind mannigfaltige Abwandlungen des Erfindungsgedankens, insbesondere zur Erleichterung des Ein-und Ansehmelzens der Metall-bzw. Glasteile denkbar. So brauchen im Sockel z. B. die Drähte nicht unmittelbar in die Magnesiumsilikatmasse eingeschmolzen zu sein, sondern zur Verbindung beider können auch dünne Schichten von Glasuren oder Gläsern dienen, welche um die Drähte herum in Vertiefungen des Magnesiumsilikatsockels zum Schmelzen gebracht werden. Ebenso ist ein dichtes Festschmelzen in   Weiehmetall   oder ein ähnliches Verfahren denkbar. Auch in diesen Fällen besteht der grösste Teil des Dielektrikums zwischen benachbarten Drähten aus der Magnesiumsilikatmasse und der dielektrische Verlust bleibt entsprechend klein. 



   Zur Erleichterung des Anschmelzen der   Glasglocke   können zwischen Glocke und Sockel leicht schmelzbare   Glasur-oder ähnliche Schichten   angeordnet sein. Ferner kann eine Wulst-oder rinnenförmige Aus-bzw. Umbiegung am Magnesiumsilikatsockel demselben Zweck dienen. 



   Erfindungsgemäss können der Quetschfuss und der Sockelteil, in welchem die Steckerstifte od. dgl. 
 EMI1.3 
 gesetzt wird. 



   In den Abbildungen sind schematisch im Schnitt zwei beispielsweise Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung wiedergegeben. In Fig. 1 ist 1 der Magnesiumsilikatsockel mit der Rinne 2, in welcher die Glasglocke 3 angeschmolzen ist. In den Bohrungen 4 des Sockels stecken die Metalldrähte   5,   wobei die Abdichtung durch Zusammenschmelzen der   Glasröhrchen   6 erzielt ist. 



   In der Fig. 2 sind im Oberteil des Sockels 7 die Drähte mit den Metallvergüssen 8 vakuumdicht befestigt, während in seinem Unterteil die Steckerstifte 9 sitzen. Die Glasglocke 10 ist auf der Wulst 11 auf dem Umfang des Sockels angeschmolzen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektronenröhre, bei welcher die metallischen Einführungen nebeneinander durch einen Sockel als Isoliermaterial hindurchgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass das den Vakuumraum der Röhre abschliessende, die Drahteinführungen abdichtende Isoliermaterial ganz oder überwiegend aus dielektrisch verlustarmer, dichter Magnesiumsilikatmasse, vorzugsweise aus alkalifreier Magnesiumsilikatmasse, besteht.
    2. Elektronenröhre nach Anspruch 1, - dadurch gekennzeichnet, dass an den Einsehmelzstellen der metallischen und/oder den Anschmelzstellen der Glasteile leichtschmelzende Zwischenschichten, wie Gläser, Glasuren od. dgl., angeordnet sind.
    3. Elektronenröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sockel aus Magne- siumsi1íkatmasse mit einer Glasglocke verschmolzen ist.
    4. Elektronenröhre nach Anspruch l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Sockel aus Maginesiumsilikatmasse die Stekcerstiffte od. dgl. befestigt'sind. EMI2.1
AT142094D 1932-11-23 1933-10-25 Elektronenröhre. AT142094B (de)

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DE142094X 1932-11-23

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AT142094D AT142094B (de) 1932-11-23 1933-10-25 Elektronenröhre.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763345C (de) * 1936-01-25 1952-04-21 Erich F Huth G M B H Dr Elektrisches Entladungsgefaess

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763345C (de) * 1936-01-25 1952-04-21 Erich F Huth G M B H Dr Elektrisches Entladungsgefaess

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