AT153447B - Hochdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre. - Google Patents

Hochdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre.

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AT153447B
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    Hochdruek-Quecksilberdampientladungsröhre.   
 EMI1.1 
 

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   zuführungsdraht hineingesteckt,   worauf diese Glasschicht und der Glaspfropfen miteinander verschmolzen werden. 



   Die Erfindung wird nun an Hand der Zeichnung näher erläutert. Die Fig. 1-4 erläutern die einzelnen Schritte des Verfahrens zur Herstellung der Einschmelzung eines Stromzuführungsdrahtes einer   Quecksilberdampfentladungsröhre,   während Fig. 5 diese Röhre selbst darstellt. 



   In Fig. 1 bedeutet 1 ein Ende eines Quarzrohres, aus dem die Entladungsröhre hergestellt wird. 



  Das Quarzrohr hat in diesem Fall einen Innendurchmesser von 2 mm und eine Wandstärke von 2   mm.   In dieses Ende soll ein Wolframdraht eingeführt werden, u. zw. unter Vermittlung eines Übergangsglases der oben angegebenen Zusammensetzung. Hiezu wird das Quarzrohr 1 in eine geschmolzene Menge dieses Glases eingetaucht und ein Pfropfen 2 dieses Glases in das Quarzrohr eingesaugt, worauf das Ende des Quarzrohres derart erhitzt wird, dass eine Verschmelzung zwischen dem Quarzrohr und den Glaspfropfen stattfindet. Es wird dafür Sorge getragen, dass die Länge, über die der Pfropfen in das Quarzrohr hineinragt, wesentlich grösser ist als die Wandstärke des Rohres. Die Länge wird wenigstens   1-5mal,   vorzugsweise jedoch mindestens zweimal, z. B. drei-oder viermal so gross als die Wandstärke gewählt. 



   Daraufhin wird in dem heissen Pfropfen 2 mit Hilfe eines in der Richtung des Pfeiles zugeführten Gasstromes, z. B. Luft, die in Fig. 2 ersichtliche längliche Öffnung 3 geblasen, u. zw. derart, dass an der Innenseite des Pfropfens der Rand 4 gebildet wird, der oben ganz dünn ist und nach unten allmählich dicker wird. In diese Öffnung wird dann der in Fig. 3 dargestellte Wolframdraht 5 eingeführt, auf dem eine Schicht 6 des Übergangsglases aufgebracht ist, das die erwähnte Zusammensetzung oder eine solche Zusammensetzung aufweist, dass der Ausdehnungskoeffizient etwas von dem des erwähnten Glases abweicht. Hierauf wird die Glasschicht 6 und der Pfropfen 2 miteinander verschmolzen.

   Dabei wird der Draht 5 mit der Schicht 6 so weit in die Öffnung 3 gesteckt, dass nach dem Verschmelzen der Schicht mit dem Pfropfen das Ubergangsglas rund um den Draht in Form eines abgerundeten Hügelchens 7 vorspringt. Die fertiggestellte Einschmelzung ist in Fig. 4 dargestellt. 



   Die insbesondere zu   Beleuchtungs-oder Bestrahlungszwecken   dienende Entladungsröhre nach Fig. 5 zeigt an beiden Enden eine solche Einschmelzung und enthält in jedem Ende eine Menge flüssigen Quecksilbers   8,   aus dem der Wolframdraht ein wenig, z. B. 1 mm, hervorragt und eine Glühelektrode bildet. Das Ende des Wolframdrahtes kann mit einem stark elektronenemittierenden Oxyd, z. B. 



  Strontiumoxyd, bedeckt sein. Die Röhre enthält auch Neon unter einem Druck bei Zimmertemperatur von einigen Zentimetern. 



   Die Röhre wird mit einer derartigen Belastung betrieben, dass der Quecksilberdampfdruck einen sehr hohen Wert annimmt. Es können leicht Drucke von 300 Atm. und mehr zugelassen werden. Um die Belastung und damit die Intensität und die   Oberflächenhelligkeit   der eingeschnürten Hochdruckentladung steigern zu können, kann die Röhre künstlich gekühlt werden, z. B. mit Hilfe von die Röhre umspülendem Wasser. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Hochdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre   mit Quarzwand, bei der die Stromzuführungsdrähte unter Zwischenfügung von einem oder mehreren Übergangsgläsern durch die Quarzwand geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil des Übergangsglases derart innerhalb der Quarzwand angebracht ist, dass dieser Teil an dem dem Innenraum der Röhre zugewendeten Ende in allmählich geringer werdender Dicke auf dem Quarz liegt.

Claims (1)

  1. 2. Entladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergangsglas an der Stelle, wo der Stromzuführungsdraht aus dem Übergangsglas in das Röhreninnere tritt, etwas in das Röhreninnere vorspringt.
    3. Entladungsröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Übergangsglas über eine Länge, die grösser ist als die Wandstärke des Quarzrohres, von dem Quarz umfasst wird.
    4. Verfahren zur Herstellung einer Durchführung eines Stromzuführungsdrahtes der Röhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Ende des Quarzrohres, zweckmässig durch Einsaugen, ein Pfropfen des Übergangsglases gebildet wird, der mit dem Quarz verschmolzen wird und in dem in derartiger Weise eine Öffnung geblasen wird, dass an der Innenseite ein in der Richtung von innen nach aussen allmählich dicker werdender Rand des Pfropfens gebildet wird, worauf der mit einer Übergangsglassehicht überzogene Stromzuführtmgsdraht in die Öffnung eingesteckt und diese Schicht und der Pfropfen miteinander verschmolzen werden.
AT153447D 1935-08-31 1936-08-28 Hochdruck-Quecksilberdampfentladungsröhre. AT153447B (de)

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