AT72474B - Anordnung zur magnetischen Beeinflussung eines Lichtbogens in einem Vakuum-Metallgefäß. - Google Patents

Anordnung zur magnetischen Beeinflussung eines Lichtbogens in einem Vakuum-Metallgefäß.

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   Um Lichtbogen in   Vakuumgefässen   zu beeinflussen, verwendet man Blasmagnete, welche entweder ausserhalb des Gefässes angebracht sind, oder in das Gefäss hineinragen-Derartige Einrichtungen sind aber nur wirksam, wenn die Gefässwandung aus elektrisch nichtleitendem Material besteht. Wenn nämlich durch wechselnde Erregung das Magnetfeld in seiner Stärke variiert wird, werden im allgemeinen in der massiven   Metallwand Wirbelströme induziert,   welche das Magnetfeld schwächen und in der Phase verzögern, welche also dämpfend wirken. 



  Bei hoher Wechselzahl des Feldes kann die Schirmwirkung der Metallwand den Eintritt des Feldes ganz verhindern,   so dass   überhaupt keine Beeinflussung des Lichtbogens mehr möglich ist. 



  Ausserdem wird eine grössere Erwärmung der   Gefässwand   eintreten, welche nicht nur störend ist, sondern auch einen grossen Energieverlust bedeutet. 



   Es ist nun Gegenstand vorliegender Erfindung eine Anordnung zur magnetischen Beeinflussung eines Lichtbogens in einem   Yakuummetallgefäss. bei welcher   die erwähnten nachteiligen Wirkungen nicht auftreten. Zu diesem   Zwecke wird   die Anordnung des Magneten derart. getroffen, dass eine elektromotorisch   wirksame   Durchsetzung der Metallwand mit Kraftlinien nahezu ganz vermieden wird. Dies kann in der   Weise geschehen.   dass der Blasmagnet ganz im Inneren des Metallgefässes untergebracht wird. Um hiebei den Lichtbogen und die Quecksilber-   dan le   von der Wicklung den   Magneten fernzuhalten ; können   schützende Hüllen aus Glas, 
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   Eine andere Ausführungsmöglichkeit ist dadurch gegeben, dass man nur die Pole des Elektromagneten in das Innere des Metallgefässes führt, und zwar durch eine gemeinsame   Öffnung, so   dass in bezug auf die   Metallband   der resultierende Kraftfluss gleich Null ist. Die 
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 gedrückt wird. 



   Der Erfindungsgegenstand soll nunmehr an Hand einiger   Ausführungsbeispiele   erläutert 
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   Fig. 3 a und 3 b zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel der beschriebenen Anordnung. 



  Fig. 3 a gibt einen horizontalen, Fig. 3 b einen vertikalen Schnitt durch das Metallgefäss. Die ganze Einrichtung besteht hier aus zwei Hauptteilen, nämlich aus einem metallenen Topf G, welcher im Inneren eine als Schneide ausgebildete Querwand S besitzt, und aus einem Deckel D, welcher sowohl die beiden Quecksiberelektroden Q, Q, als auch den Elektromagneten   M   mit den Polen Pl,   P2   und die Wicklung W trägt. Es können natürlich noch weitere Einrichtungen bekannter Art, wie z. B. Zündelektroden, vorgesehen sein. Unter Einwirkung des Magneten wird der Lichtbogen gegen die Schneide S und in den Kondensationsraum C, C geblasen. Die 
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 empfehlen, die Drähte mit Emaille zu isolieren. 



   Fig. 4 a und 4 b veranschaulichen schliesslich eine andere   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes. Hier befindet sich das Joch und die Wicklung   1f   des Magneten M ausserhalb des Metallgefässes, nur die Pole sind in das Innere gebracht. Damit aber keine Wirbelströme in der Metall wand C entstehen können, ist die Metallwand zwischen den Magnetschenkeln mit dem   Schlitz ! 7   versehen. Das resultierende Feld in der so erhaltenen Öffnung der Metallwand ist dann gleich Null. 
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   metallgefäss,   dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet ganz oder zum Teil in das Innere des Metallgefässes eingebaut ist, zum Zweck, eine elektromotorisch wirksame Durchsetzung der   Metallwand   des Gefässes mit Kraftlinien nahezu ganz zu vermeiden.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet sich ganz im Inneren des Metallgefässes befindet.
    3. Anordnung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Pole des Elektromagneten in das Innere des Metallgefässes durch eine zu dichtende Öffnung derart hineingeführt sind dass EMI2.3 4. Anordnung nach Anspruch 1 und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtbogen im Inneren des Metallgefäes in einer nichtleitenden Röhre aus Glas, Porzellan oder gleichwertigem Material derart, geführt ist, dass die Wirkung des Magneten auf ihn eine kräftige ist.
    5. Anordnung nach Anspruch 1 und den Unteransprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die gesgebenenfalls aus Emailledraht ausgeführte Magnetwicklung gegen schädliche Einflüsse des Liehtbogens durch isoliezende und dichtende Umhüllung geschützt ist.
AT72474D 1913-08-25 1914-08-22 Anordnung zur magnetischen Beeinflussung eines Lichtbogens in einem Vakuum-Metallgefäß. AT72474B (de)

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