AT219125B - Resonanzrelais - Google Patents

Resonanzrelais

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AT219125B
AT219125B AT65960A AT65960A AT219125B AT 219125 B AT219125 B AT 219125B AT 65960 A AT65960 A AT 65960A AT 65960 A AT65960 A AT 65960A AT 219125 B AT219125 B AT 219125B
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AT
Austria
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relay according
resonance relay
resonance
resilient tongue
oscillating
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Application number
AT65960A
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Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/30Electromagnetic relays specially adapted for actuation by AC
    • H01H51/32Frequency relays; Mechanically-tuned relays

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Res onanzrelais    
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 wird, kann man bekanntlichgungsanregung der federnden Zunge 2 dient. Die Länge der federnden Zunge 2 wird je nach der gewünschten Sollfrequenz gewählt und diese Zunge arbeitet mit der Kontaktanordnung 3 zusammen. Die federnde Zunge 2 fahrt den durch den Dauermagneten 4 erzeugten Dauerfluss zum Arbeitsluftspalt 6. Durch die   Wechselwirkung des Erregerflusses   wird die Zunge 2 angeregt und bewirkt bei der Kontaktanordnung 3 eine intermittierende Kontaktgabe. Zur Verstärkung des von dem Dauermagneten 4 herrührenden Gleichfeldes 
 EMI2.2 
    die im Dauerflusskreis liegendeDauerfluss über den aus   dem magnetischen Fluss leitendem Material gefertigten Träger 9.

   Durch die Leiter   für den magnetischen Fluss   wird die federnde Zunge 2 weitgehend magnetisch kurzgeschlossen, so dass sich   einhoher magnetischer Widerstand der Zunge   nur noch unwesentlich auswirkt. Es entsteht daher eine Flussverstärkung im Dauerflusskreis, die eine Erhöhung der Ansprechempfindlichkeit des Relais bewirkt. 



   Durch den magnetischen Rückschluss über den Träger 9 Ist der Dauermagnetkreis so gut geschlossen, dass beim Aufstecken der magnetisch leitenden Abschirmkappe 10 nur noch sehr geringe   Flussänderungen   im Arbeitsluftspalt 6 auftreten und somit Änderungen der Kennwerte des Relais weitgehend ausgeschaltet werden können. Die Abschirmkappe 10 dient besonders zur Ausschaltung des Einflusses von Fremdfeldern und soll bewirken, dass vor allem die Frequenzkonstanz und Empfindlichkeit des Relais nicht geändert werden. Zur Erhöhung der Luftdämpfung für tiefe Frequenz sind noch Prallfläche in Form von zwei Winkelstücken 11 vorgesehen, die aus magnetisch nichtleitendem Material gefertigt sind. Zum hermetischen Abschluss des Relais wird der mit Glasdurchführungen versehene Stecksockel. 14 mit der Schutzkappe 10 dicht verlötet. 



   Die schwingende Zunge 2, die Kontaktanordnung 3, der Dauermagnet 4 und das   Elektromagnetsy-   stem 5 des Erregerkreises sind in eine U-förmige Wanne 12 eingebaut. Während die federnde Zunge 2 mit dem eingenieteten Schaltkontakt 2a je nach der gewünschten Sollfrequenz verschieden lang ausgeführt ist, befindet sich das Elektromagnetsystem 5 und die Kontaktanordnung 3 für sämtliche üblicherweise benutz-   ten Zungenlängen an   der gleichen Stelle. Die federnde Zunge 2 ist zwischen zwei Eisenklötzen 13 eingelötet und diese Eisenklötze sind wiederum an der U-förmigen Wanne 12 gehalten. Der Dauermagnet 4 wird durch ein Halteblech, das in die Schichtung des Kontaktsatzes der Kontaktanordnung 3 eingelegt ist, befestigt.

   Dieses Halteblech halt nicht nur den Dauermagneten 4, sondern ist zugleich als   Lötanschluss   für den Kontakt 2a vorgesehen. Der Gegenkontakt besteht aus einem dünnen Kontaktdraht, der an einem freigeschnittenen Lappen eines Trägerbleches angelötet und gegen eine Sicke vorgespannt ist. Die Vorspannung des Kontaktdrahtes kann durch Biegen des am Trägerblech befindlichen Lappens eingestellt werden. Die Sicke ist so ausgebildet, dass der Kontaktdraht durch seine Vorspannung immer im Sickengrund liegt und daher eine immer gleichbleibende Lage zum Kontakt der federnden Zunge 2 einnimmt. 



   Die Aufhängung des schwingenden Systems erfolgt über die in Fig. 2 im Schnitt dargestellten Kegelstumpffedern 15a und 15b. Die resultierende Kraft-Weg-Kennlinie der beiden gegeneinander vorgespannten Kegelstumpffedern ist auf die Masse des schwingenden Systems derart abgestimmt, dass die Eigenfrequenz immer nur einen Bruchteil der Arbeitsfrequenz der Relais beträgt. Durch Kegelstumpffedern mit Rechteckquerschnitt lässt sich ein für die Aufhängung günstiger progressiver Kraftanstleg erreichen. Dieser 

 <Desc/Clms Page number 3> 

   kommt dadurch zustande, dass bei Auslenkungen in senkrechter Richtung ein kontinuierliches Anliegen der Windungen der Federn an der Isolierplatte 8 erfolgt. Bei Auslenkungen in seitlicher Richtung entsteht der nichtlineare Kraftanstieg durch das Anliegender Windungen untereinander.

   Die beiden Kegelstumpffedern 15a und 15b sind an die Isolierplatten 8 durch Umbiegen der freistehenden Lappen befestigt. Die innere Windung der Kegelfeder 15a ist auf Federmitte gebogen und wird in einen geschlitzten Stift 17 geführt, während die obere Feder 15b in eine geschlitzte, zügig einstellbare Stiftschraube 18 greift, über die eine entsprechende Einstellung der Federn möglich ist.   
 EMI3.1 
 zur Befestigung für die Spule 5a des Elektromagnetsystems 5 sind die geschichteten Kernbleche beiderseits   mit entsprechenden Deckblechen versehen.   Durch die Vorspannung des oberen Deckbleches wird die Spu- le 5a dabei federnd gehalten. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Resonanzrelais mit einer einzigen federnden Zunge, wobei zur Schwingungsanregung ein elektro- magnetisches Wechselfeld dient, dem ein konstantes, von einem Dauermagneten herrührendes Gleichfeld überlagert ist und die Überlagerung lediglich in der Nähe des   Arbeitsluftspaltes   erfolgt, dadurch   gekend-   zeichnet, dass die im magnetischen Dauerflusskreis liegende federnde Zunge (2) mindestens   über   einen
Teil ihrer Länge durch ihr gegenüber feststehende Leiter   (1)   für den magnetischen Fluss überbrückt ist.

Claims (1)

  1. 2. Resonanzrelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die federnde Zunge thermik- kenden Leiter (1) in ihrem Abstand zur federnden Zunge einstellbar angeordnet sind.
    3. Resonanzrelais nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die federnde Zunge NborbEBk- kenden Leiter (1) derart bemessen und angeordnet sind, dass sie zugleich als Prallflachen zum Erreichen einer Luftdämpfung der federnden Zunge (2) dienen.
    4. Resonanzrelais nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erreichen eines geringen ma- gnetischen Widerstandes im Eisenkern des Elektromagnetsystems (5) die Kernbleche mit sich überlappen- den Stossstellen geschichtet sind.
    5. Resonanzrelais nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass zur weitgehenden Ausschaltung des Einflusses vonFremdfeldernauf die Frequ. enzkoustanz und Empfindlichkeit eine den ma- gnetischen Fluss leitende Abschirmkappe (10) vorgesehen ist.
    6. Resonanzrelais nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (9) zur Verhindenmg vonStreufeldernausden magnetischen Fluss leitendem Material besteht und damit das Aufstecken der Ab- schirmkappe (10) ohne Änderung der Kennwerte ermöglicht ist.
    7. Resonanzrelais nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakten- ordnung (3) zwischen dem Dauermagneten (4) und den Polschuhen des Erregerkreises (5) angebracht ist.
    8. Resonanzrelais nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Koitaktanordnung (3) mit der federnden Zunge (2) eine in das Relais geschlossen einsetzbare Baueinheit bildet.
    9. Resonanzrelais nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das schwingende System durch zwei Kegelstumpffedern mit progressivem Kraftanstieg (15a, 15b) an dem Träger (9) gehal- ten ist.
    10. Resonanzrelais nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zum Toleranzausgleich und zur La- geneinstellung des schwingenden Systems mindestens eine Kegelstumpffeder (15b) mittels Schraube (18) einstellbar ist (Fig. 2).
    11. Resonanzrelais nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das schwingende System eine zu- sätzliche Masse (7) aufweist, welche das Gewicht der Kontaktanordnung ausgleicht und im Sinne der Aus- wuchtung des Systems wirksam ist.
AT65960A 1959-02-11 1960-01-28 Resonanzrelais AT219125B (de)

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DE219125X 1959-02-11

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