AT255532B - Gepoltes Relais - Google Patents
Gepoltes RelaisInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/22—Polarised relays
- H01H51/2272—Polarised relays comprising rockable armature, rocking movement around central axis parallel to the main plane of the armature
- H01H51/2281—Contacts rigidly combined with armature
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Gepoltes Relais
EMI1.1
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Kontaktkreis umfassen. Der Erregerkreis besteht aus zwei Jochblechen 7 und 8, die durch Überlappen mit einem zur Vergrösserung des Eisenquerschnittes erforderlichen Kernblech 9 den wirksamen Eisenkern der Erregerspule 10 bilden. Die Jochbleche 7 und 8 sind an zwei massiven Platinen 19 mittels Kerbung befestigt, wobei mit den Platinen der Sockel 11 des Relais verschraubt ist. Der Sockel 11 besitzt die Anschlussstifte 12 des Relais, die als Löt- und bzw. oder Steckanschlüsse verwendbar sind.
Diesem Erregerkreis steht der Dauermagnetkreis gegenüber, der die Dauermagnete 15 und 16 besitzt, die auf einer unmagnetischen Trägerplatte befestigt sind. Diese den Dauermagnetkreis darstellende Baugruppe wird beim Zusammenbau der Baugruppen räumlich gesehen, dem Erregerkreis derart zugeordnet, dass sich betriebsmässig eine Überlappung des Dauerflusses mit dem Erregerfluss ergibt. Der Luftspalt zwischen den Dauermagneten 15 und 16 einerseits und den Polflächen 7a und 8a des Erregerkreises anderseits ist durch Anschläge an den Platinen 19 gewährleistet.
Zwischen dem Erregelkreis und dem Dauermagnetkreis ist die aus unmagnetischem Werkstoff bestehende Kontaktkammer 1 mit isolierenden Durchführungen 2, 3 und 4 eingefügt, in der sich auch der zweiflügelige Anker 5 befindet, welcher auf der mittleren Durchführung 3 der Kontaktkammer 1 kippbar gelagert ist. Die Kontaktkammer 1 besteht aus zwei zusammengeschweissten Gehäuseteilen, die eine hermetisch dichte Kammer bilden. In dem dem Dauermagnetkreis zugewendeten Gehauseteil sind drei Druckglasdurchführungen 2, 3 und 4 eingelötet, wobei die Durchführung 3 zugleich zur Lagerung des Ankers 5 dient, während in die Durchführungen 2 und 4 die verstellbaren Gegenkontakte 14a und 14b eingesetzt sind.
Der Anker 5 ist durch abgebogene Kanten 5a versteift und über eine Torsionsfeder 6 mit einem Bolzen der Druckglasdurchführung 3 verbunden. Die Torsionsfeder 6 ist zur Versteifung als U-Profil ausgebildet, um die Durchbiegung der Feder, als Träger auf zwei Stützen mit Mittenlast, sehr klein zu halten. DieStromführung erfolgt durch diese Torsionsfeder und die amAnker 5 aufgeschweissten Kontaktstücke 5b. Die beidenDruckglasdurchführungen 2 und 4 sind mit einem Röhrchen 2a und 4a versehen, die ein Innengewinde aufweisen, in welche die Gegenkontakte 14a und 14b eingeschraubt sind.
Dieser so von der Kontaktkammer l umschlossene Kontaktkreis des Relais ist derart aufgebaut, dass die Einstellung des Ankers 5 und die der Gegenkonrakte 14a und 14b nicht im eingebauten Zustand am Relais, sondern vor der Montage in einer Einstell-und Prüfvorrichtung vorgenommen werden kann.
Der endgültige Abschluss der Kontaktkammer erfolgt bei gleichzeitiger Lagensicherung derGegenkontakte durch Weichlöten.
Bei einer Herausnahme der Kontaktkammer 1 aus der Relaisanordnung ist es lediglich erforderlich, dass die elektrischen Anschlüsse am Sockel abgelötet werden. Im übrigen sorgt eine einstellbare Befestigung der Kontaktkammer in Verbindung mit einer eingeschichteten Spannfeder 18 dafür, dass eine kontinuierliche Festlegung des Arbeitsluftspaltes zwischen dem Anker 5 und den Polflächen 7a und 8a desErregerkreises einerseits bzw. desHilfsluftspaltes zwischen demAnker 5 und den Dauermagneten 15 und 16 anderseits möglich ist.
Um auch den Dauermagnetkreis und insbesondere den Erregerkreis gegen äussere Einwirkungen zu schlitzen, ist es möglich, auf den Relaissockel, der dann in Druckglasausführung hergestellt wird, eine Metallkappe 17 aufzusetzen, wodurch sich ein hermetischer Abschluss des gesamten Relais erreichen lässt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. GepoltesKipprelais mit hermetisch dichter Kontaktanordnung, die zwischen einem Elektromagnetsystem und einem Dauermagnetsystem eingefügt ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine aus nicht ferromagnetischem metallischem Werkstoff bestehende Kontaktkammer (1) den aus Weicheisenblech mit zur Versteifung abgebogenen Kanten (5a) gebildeten Anker (5) enthält, dessen Ruhelage durch eine U-förmige Torsionsfeder (6) festlegbar ist, und dass die Kontaktkammer (1) eine an ihren äusseren Enden einstellbare Befestigung aufweist, durch die in Verbindung mit einer eingeschichteten Spannfeder (18) die Arbeitsluftspalte zwischen den beiden Dauermagneten (15, 16) und den Jochenden (7a, 8a) desElektroma- gnetsystems wählbar sind.
Claims (1)
- 2. Gepoltes Kipprelais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweiflügelige Anker (5) an der mittleren (3) von drei in einer Reihe liegenden, elektrisch isolierenden Durchführungen (2, 3, 4) kippbar gelagert ist und die beiden wahlweise zu betätigenden Gegenkontakte der Kontaktkammern in die isolierenden Durchführungen einschraubbar sind. <Desc/Clms Page number 3>3. Gepoltes Kipprelais nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die isolierenden Durchführungen (2, 3, 4) der Kontaktkammer (1) in Druckgas (13) eingeschmolzen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE255532X | 1962-09-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT255532B true AT255532B (de) | 1967-07-10 |
Family
ID=5963895
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT642163A AT255532B (de) | 1962-09-07 | 1963-08-09 | Gepoltes Relais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT255532B (de) |
-
1963
- 1963-08-09 AT AT642163A patent/AT255532B/de active
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