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Automatisch registrierende Messlatte für Längenmessungen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Messlatte für Längenmessungen, bei welcher die mit dieser Latte gemessenen Strecken automatisch registriert werden.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 bis 4 in einem Aus- filbrungsbeispiei veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 zwei verschiedene Ansichten der Messlatte, Fig. 3 und 4 Schnitte durch Teile der Latte, in grösserem Massstabe gezeichnet ; die letztere Figur teilweise in Ansicht gezeichnet.
Die Messlatte 1 (Fig. 1 bis 4) besitzt ein im Latteninnern in ihrer Längsrichtung angoordnetes, endloses Messband 2, das über Führungsrollen 3, 4 geführt ist. Die Zahlen des Messbandes 2 sind durch Fenster 5 der Latte sichtbar. An der einen der Führungrollen 4, die fest mit der Achse 6 verbunden ist, ist ein Schaltradchen 7 angeordnet (Fig. 3 und 4), in das die unter Federdruck stehende Schaltklinke 8 eingreift. Die Schaltklinke 8 ist auf der Platte 9 angelenkt. 9 ist mit dem Querzapfen 10, der in Längsschlitzen 11 des Rahmens j2 geführt ist, fest verbunden. Der Stift 13, der mit 10 und 9 verbunden ist, dringt durch die Rahmenplatte 14. Der Rahm@@ 12, der die vorgenannten
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gelagert. 18 ist obuufalls in Längsschhtzen 21 von 20 verschiebbar.
Die am Rahmen 20 angeordnete @pe@rklinke 22 mit nase 23 steht im Wirkungsbereiche vom Druckknopfstift 24. Die Platten 9 und 17 .sind durch eine Stange 25 miteinander verbunden. Die Führungsrolle 4 ist am Umfang mit Stiften 26 versehen, die in die Lochung 27 des Mess-
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Anfangsstollung. In dieser Stellung steht der Teil 13 von x um eine bestimmte Strecke q über das Lattenende y vor. Die Finteilung am Messband 2 ist deratt, dass bei der Verschiebung dt's Schaltorgaues x in die Messlatte 1, also bei einer Schaltung, vor den Schau- öffnungen Zahlen sichtbar werden, die der Länge der Messlatte entsprechend steigen.
Beim Gebrauch der Mc'sstattc nach der Erfindung kommen immer zwei Stücke zur Anwendung, inderu abwechslungswei. e die eine an die andere angesetzt wird. Angenommen, die Latten-
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für B 6, 12,18 usw. Besitzt eine Latte A von 5 m Länge mehrere Fenster, z. B. vier, je in einer Distanz von 1 m eines, so werden durch diese Zahlenserien 1. 2, 3,4, 11,12, 13, 14
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die Serie 11 bis 14 und B 16 bis 19 an usw. Beträgt die Teilung des Schaltbandes 1 cm bei einer 5 m langen Messlatte und sind in Abständen von 1 m Fenster angeordnet, so reicht das Messband für eine zu messende Länge von 1000 m aus, worauf das Band wieder in die Nullstellung zu bewegen ist.
Die Handhabung der Latte ist folgende : Ist eine Strecke zu messen, so setzt der Messgehilfe eine Latte A auf die Anfangsstelle der zu messenden Strecke, schiebt das Schaltorgan ss in die Latte hinein, bis das Ende des Stiftes 13 bündig ist mit dem Latten-
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gleiche Länge aus der Latte herausgeschoben wird. Durch diese Verschiebung des Schaltorganes D erfolgt durch die Schaltklinke 8 eine Schaltung des Messbandes 2, z. B. bei einer 5 m langen Latte um 5 Einheiten. Beim Schalten gelangt ein Stift 29 der Platte 17 hinter die Nase 23 von 22 und verhindert so ein Zurückschieben des Schaltorgans.
Vor dem Ansetzen der zweiten Latte B an die erstere wird durch einen Druck auf den Knopf des Druckknopfstiftes 24 die Sperrklinke 22 und damit die Nase 23 von Stift 29 gelöst, und das unter der Einwirkung der Feder 16 stehende Schaltorgan verschiebt sich von links nach rechts um die Strecke, um die 13 in der Anfangsschaltstellung vom Lattenende hervorragt. Bei dieser Zurückschiebung des Stabes erfolgt keine Schaltung ; die Zähne der Schaltklinke 8 gleiten über die Zähne des Schalträdchens 7 weg. Beim Ansetzen des Lattenendes y der zweiten Latte B an das hintere Lattenende z der ersten Latte wird das Schaltorgan von B durch das Lattenende von betätigt, d. h. es erfolgt eine auto- matische Registrierung für B.
Nach Abheben der Latte A von B und vor Ansetzen von A an B wird 24 von B wieder wie bei A betätigt. Eine Registrierung von Hand erfolgt einzig für die erste Latte beim Ansetzen derselben am Anfang der Messarbeit.
Zur Registrierung könnte auch anstatt des Messbandes ein Zählwerk in die Latte eingebaut werden.
PATENT ANSPRÜCHE :
1. Automatisch registrierende Messlatte für Längenmessungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Messlatte mit einem Registrierwerk ausgerüstet ist, das ein Schaltorgan aufweist, das durch Anlegen des einen Endes der Latte an das andere Ende einer zweiten gleichen Latte betätigt werden kann, wobei die Numerierungen, welche die gemessenen Längen angeben, auf beiden Latten abwechselnd um eine bestimmte Zahl von Einheiten steigen.