AT71921B - Einrichtung zum Betrieb selbstfahrender landwirtschaftlicher Maschinen mit elektrischem Antrieb. - Google Patents

Einrichtung zum Betrieb selbstfahrender landwirtschaftlicher Maschinen mit elektrischem Antrieb.

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AT71921B
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Wilhelm Wortmann
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Wilhelm Wortmann
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Bei der beschriebenen Einrichtung ist deshalb ein Kabel verwendet, dessen geerdete Bewehrung als Rückleitung dient, und diese Rückleitung ist betriebsmässig dort geerdet, wo während des Arbeitens eine Unterbrechung der Erdung nicht eintreten kann, z. B. an einem Speisepunkte in der Nähe des Ackers oder auf dem Qutshof oder durch Anschluss an die Schienen einer elektrischen Feldbahn. Auf diese Weise kann niemals eine Spannungsdifferenz zwischen Maschine und Erde auftreten, die das Bedienungspersonal   gefährden   könnte, da das andere Ende der Bewehrung an die Kabeltrommel und das Gestell der Maschine angeschlossen ist. Auch bei atmosphärischen Entladungen ist das Bedienungspersonal durch diese Einrichtung geschützt.

   Die bisher bei   elektrischen Pflügen,   die mit Seilzug arbeiten, gebräuchliche, nicht   stromführende   Erdleitung fällt dagegen fort. 



   Dabei ergibt sich ferner der Vorteil, dass während der Arbeit immer nur diejenige Strecke der geerdeten   Rückleitung   von Strom durchflossen ist, die dem zurückgelegten Arbeitsweg entspricht. Dadurch wird der Spannungsverlust in der Rückleitung vermindert. 



   Da sich nun mit dieser Anordnung allein eine selbstfahrende landwirtschaftliche Maschine noch nicht betreiben lässt, weil die Maschine ohne weitere Vorrichtungen das ab-und aufzuwickelnde Kabel, durch Zerren oder Überfahren beschädigen würde, so ist es notwendig, dass Tourenzahl und Drehsinn der   Kabeltrommel   unter Berücksichtigung des Schlupfes der Maschine, des veränderlichen Wicklungsdurchmessers der Trommel, etwa vorhandener   Kabelschleifen   und der Fahrrichtung der Maschine geregelt und gesteuert werden können. Da das Kabel infolge des fortwährenden Wechsels des Arbeitsplatzes an einem Tage mehrere hundertmal ab-und aufgewickelt werden muss, so wird es durch die sachgemässe Regelung seines Ab-und Auflaufes vor   unzulässigen Beanspruchungen   geschützt. 



   Es ist schon eine Einrichtung beschrieben worden, bei der die geerdete Stromleitung nicht metallisch geschlossen wurde, sondern an Erdanker angeschlossen war, die mit fortschreitender
Arbeit immer wieder versetzt werden sollten. Hiebei kann es vorkommen, dass die Erdung der
Maschine unterbrochen wird, wenn der Stromkreis noch nicht ausgeschaltet ist, wodurch dann ein Unfall des Bedienenden unvermeidlich ist. Zudem ist der Widerstand des Erdreiches so ver- änderlich und gross, dass ein sicherer Betrieb auch aus diesem Grunde nicht möglich erscheint. 



   Dazu kommt ferner, dass die Wicklungsvorrichtung dieser Einrichtung nicht unabhängig von Fahrgeschwindigkeit und Fahrrichtung der Maschine geregelt und gesteuert werden kann.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Einrichtung zum Betriebe selbstfahrender landwirtschaftlicher Maschinen mit elektrischem Antrieb, wobei die Stromleitung auf der Arbeitsstätte durch eine von der Maschine mitgeführte Kabeltrommel ab-und aufgewickelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Strom in bekannter Weise durch die isolierte Leitung eines Kabe) s zugeführt wird, während a) s Rückleitung die EMI2.1
AT71921D 1912-08-29 1912-08-29 Einrichtung zum Betrieb selbstfahrender landwirtschaftlicher Maschinen mit elektrischem Antrieb. AT71921B (de)

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