AT71763B - Verfahren zur Herstellung von ausgestanzten und geprägten Schriftzeichen oder Verzierungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ausgestanzten und geprägten Schriftzeichen oder Verzierungen.

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  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

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  Verfahren zur Herstellung von ausgestanzten und geprägten Schriftzeichen oder
Verzierungen. 



   Vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von Schriftzeichen und Verzierungen mit glasartige Wirkung für Plakate oder   Schaufensterschilder mittels Tiefdrucksiempel.   



   Es ist bekannt, durch Stempel mit messerartigen Schneiden Schriftzeichen aus Papier, Stoff oder Metall auf einer Unterlage von   Karton vertieft aufzuprägen (deutsche   Patentschriften Nr. 88888 und Nr.   ! la830).   Dieses Verfahren wird auch bei dem Verfahren nach vorliegender Erfindung angewendet, durch das Schriftzeichen mit glasartiger Wirkung erhalten werden. Die Schriftzeichen bestehen aus zwei übereinanderliegenden Blättchen, von denen das untere aus   hochglänzendem   Material und das obere aus transparentem Material sein muss. Das untere Blättchen wird prismenartig vertieft, während das obere, transparente   Blättchen   erhöht wird ; beide Blättchen, die durch einen Hohlraum getrennt sind, ergeben gemeinsam die glasartige Wirkung. 



   Zur Ausführung des Verfahrens werden die nachstehend beschriebenen Prägestempel, die   figürlich   genau zueinander passend gearbeitet sein müssen, verwendet. In der Verbindung der Tiefprägung mit der   Aufprägung   einer diese   überwölbenden   transparenten Folie liegt die Erfindung. 



   Die zur Anwendung kommenden Prägestempel sind auf der Zeichnung dargestellt. 



   In Fig. 5 ist der Unterdruckstempel abgebildet, mit dem der mit e bezeichnete Buchstabe (Fig. 6) dadurch erhalten wird, dass der Prägestempel a, der in Fig. 8 im Querschnitt, in Fig. 7 in Aufsicht dargestellt ist, in der Pfeilrichtung (Fig. 5) niedergedrückt wird und so das dazwischenliegende Blatt b auf der Unterlage c zerschneidet und gleichzeitig   befestigt. Der Prägestempel ist   in bekannter Weise mit messerartiger Schneide und mit einem erhöhten, prismenartigen Muster versehen, welchem nach dem Niederdrücken des Stempels die in der Unterlage hervorgebrachte Vertiefung entspricht (Fig. 6, schraffierte   Dreieck f).

   Die bchneidkanten   können hoch und kräftig genug gearbeitet sein, um auch   Nicketblech   von   # mm Dicke   zu durchschneiden und fest-   zupresson.     Hochpoliertes Nickelblech   ist das geeignetste Matenal für den herzustellenden Buchstaben, weil es eine grosse   ReflexMirkllng beim E'nfall   des Lichtes hervorbringt. 



   Der so hergestellte Uuchstabe. Cu (Fig. 6) wird nun mit einem Blatt Zelluloid oder einem anderen   durchscheinenden Material überwolbt,   so dass ein freier Raum zwischen 
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 zur Anwendung kommende Stempel ist in Fig. 3 abgebildet. Fig. 4 zeigt den Querschnitt des Prägestempels. Das Arbeitsverfahren ist das gleiche wie das beim Unterdruckstempel angewendete. Der Stempel o wird auf die Unterlage in der Pfeilrichtung (Fig.   l)   aufgepresst und das Blatt i dabei   entsprechend   den Schneidkanten zerschnitten und mit der 
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Claims (1)

  1. die grösste Erhöhung auf der Unterlage. Der Boden des Stempels muss jedoch tief genug sein, um nicht zum Aufsitzen zu kommen, vielmehr muss sich das zu verarbeitende Material frei nach allen Seiten bewegen können. Entsprechend hohe Schneidkanten verhindern das Aufsetzen des Prägestempels.
    Der artige Buchstabe ist in Fig. 9 links in Aufsicht, rechts im Querschnitt dargestellt, wobei b df. s tiefgeprägte reflektierende Nickelblech, i die überwölbende transparente Folie zeigt PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von ausgestanzten und geprägten Schriftzeichen oder Ver- zierungen, die ans zwei übereinanderliegenden Blättchen gebildet sind, von denen das obere aus durchscheinendem Material besteht, während das untere vertieft ist, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst mit einem Vertiefungen einpressenden, an den Rändern schneidenden Stempel reflektierender Stoff eingeprägt und dann mit einem an den Musterstellen hohl gearbeiteten, sonst gleichen Stempel ein durchsichtiges Folienstück daruber- gewölbt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT71763D 1913-12-01 1914-06-03 Verfahren zur Herstellung von ausgestanzten und geprägten Schriftzeichen oder Verzierungen. AT71763B (de)

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