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CARL KOCH IN STUTTGART.
Holzverband.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Holzverband ist hauptsächlich für Parketfussböden bestimmt und zeichnet sich durch die eigenthümliche Profilierung der Stossflächen aus, wodurch eine hohe ökonomische Abnutzung der Hölzer erzielt werden soll, ohne dass das gute Aussehen der Verbindung beeinträchtigt oder die Verbindung selbst aufgehoben werden soll. Gegenüber anderen bekannten Holzverbänden sollen diese Vorteile durch die Anordnung der Keilleiste in Verbindung mit einer unterhalb der Keilleiste angeordneten Wange erreicht werden.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein derartiger Verband durch Fig. 1 in seinen einzelnen Theilen dargestellt, während Fig. 2 mehrere durch einen solchen Verband vereinigte Hölzer veranschaulicht.
Die Stossfläche des einen Holzes ist mit einer Keilleiste a ausgerüstet, die ungefiihr etwas unterhalb der Mitte angeordnet ist. Der obere Theil ist als Auskragung e ausgebildet, während unterhalb der Leiste a eine Aussparung c vorgesehen ist. Entsprechend dieser Profilierung bestitzt die Stossfläche des anderen Holzes in einer der Keileiste entsprechenden Höhe eine Einziehung b, oberhalb derselben eine Abschrägung f und unterhalb eine Wange d, die in ihrer Form mit derjenigen der Aussparung übereinstimmt. Der Holzverband besteht sonach aus einer möglichst stumpfwinkligen Keilspundung f b e und
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Sobald die so aneinandergepassten Hölzer durch Festnageln in der durch punkiii'rte Linien (Fig. 2) angedeuteten Richtung auf dem Unterboden befestigt worden sind, ist eine dauerhafte, beim Abnutzen nicht zum Splittern und dergl. Anlass gebende Verbindung der Möizer erreicht und ist die Verkeilung der Hölzer erst dann aufgehoben, wenn die Ab- nutzung bis nahezu zur Unterkante der Keilleiste a vorgeschritten ist.
Durch die Anordnung der Keilleiste a, deren Unterseite horizontal steht und welche in einem spitzen Winkel vorspringt, so dass sie nach unten eine fibergreifende
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Holzverhand herbeigeführt. Insbesondere kommt dieser Umstand bei Fussböden in Betracht.
Dadurch, dass vorn an der Keilleiste a eine senkrechte Stosskante vermieden ist, i-t bis zur Spitze der Leiste a stets doppeltes Übergrfeifen der beiden Hölzer vorhanden (z. B. bei Linie x-x), so dass, falls z. B. das rechte Holz belastet wlrd, ein Durchdrücken bezw. Durchbiegen nicht stattfinden kann, welcher Nachtheil bei den mit senkrechter Stossfläche an der Verbindungsleisto ausgerüsteten Verbänden bereits vorhanden ist, sobald die Abnutzung bis zur obersten Kante solcher senkrechter Stossflächen vorgeschritten ist.
Weil
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die Festigkeit beeinträchtigt wird und ohne dass eine Gefahr des Abblätterns oder Splitt'rns eintritt, da die Keilleise möglichst steil ausgeführt wird, so kannauch die Stärke der Hölzer auf ein geringeres Mass als bei den bisher gebräuchlichen Verbänden (bei gleicher Altnutzungstiefe) gesetzt werden und braucht die Wange d nur die bei solchen Verbanden bisher gebräuchliche Stärke zu haben, da sie hier auch nicht stärker beansprucht wird.
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