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GOTTLOB HIMMEL IN TÜBINGEN (WÜRTTEMBERG).
Aufzug für Gaslaternen.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Neuerung an Aufzügen für Gaslaternen zur Beleuchtung im Freien. Da bekanntlich die Laterne sowohl für Reinigungszwecke wie auch hchufs Ausprobiorens des Brenners herabgelassen werden muss, ist es nothwondig, dass
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xeipcu die Fig. l und 2 die Vorrichtung an einem Gaslaternenmast angebracht; die Fig. und 1 stellen eine Vertical- und eine Oberansicht der Seitenverschiebungsvorrichtung dar.
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#-förmig abgebogen ist.
In der Gebrauchslage der Laterne, deren lyraförmiger Tragrahmen 5' in der Mitte
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die punktiert gezeichnete Lage ein ; durch Anstoss an einem auf dem Gestell je befestigten Zapfen 23 wird der Hebel in dieser Lage festgehalten. Bei diesem Hochziehen der Laterne tritt der Conus 8 aus der Düse 7 aus ; der Gaszufluss wird natürlicher Weise vorher ab. geschlossen.
Bei dem nunmehr erfolgenden Ablassen der Laterne legen sich die Stifte 21 auf die Schenkel der Gabel 13 auf und wird die Gabel, an deren Mittelarm 11 sich das Ende einer am Gestell 10 befestigten Feder 15 anlehnt, federnd zurückgedrängt, bis die Stifte 21 sich unterhalb der Gabel befinden, worauf letztere durch die Feder 15 wieder selbstthätig in die ausgezogen dargestellte Lage der Fig. 3 zurückkehrt.
Wird nun die Laterne wieder hochgezogen, zum Zwecke, diese in ihre Gebrauchslage zu bringen, so dreht zunächst der obere Querarm des Rahmens 5 die Gabel 13 aufwärts.
Bei dieser Aufwärtsbewegung der Gabel gleitet der Winkelhebel 14 des Gabelhebels 11 hinter eine am Hebel M innen angeordnete Nase 19, indem dabei der Hebelarm 16 heruntergedrückt wird. Nach dem Abgleiten des Winkelhebels 14 kehrt der Hebel 16 unter der Einwirkung des Gegengewichtes 22 in seine ursprüngliche Lage zurück und hindert so den Winkelhebel 14 am Zurückschwingen.
Der Gabelhebel 11 bleibt daher in der in Fig. 3 punktiert gezeichneten Lage stehen und der Rahmen, a, bezw. die an dessen Aufhängerohr 24 befestigten Zapfen 21 gleiten auf der oberen Fläche der schräg liegenden Gabel 13 herab, die hiebei eine solche Lage hat, dass der conische Hohlzapfen S scibht- thätig in die entsprechende conische Aussparung des Ventilsitzrohres 7 eingeführt wird und dort abdichtet.
Bevor der Conus 8 vollständig in dem Ventilsitzrohre 7 sitzt, treffen die Zapfen : ! 1 auf den Winkelbügel 18 dp, s Hebels 16 und drehen den letzteren. Hiodurch senkt sich dessen seitliche Nase 19, der Bügel 14 kommt ausser Eingriff mit derselben und infolge seines Eigengewichtes dreht sich der Gabelhebel 11 um den Zapfen 12, wobei er elastisch auf das Ende der Feder 15 auftrifft und von dieser festgehalten wird.
Die abgelassene Laterne wird demnach beim Wiederhochziehon selbstthätig in die richtige Lage eingeleitet. Damit nun beim Hochziehen der Laterne der Aufziehende weiss, wie hoch er dieselbe zu ziehen hat, ist am Gestell 10 ein Bügel 25 befestigt, dessen loser
Arm das Aufzugseil 3 übergreift und an den das obere Ende des Aufhängerohres anschlägt, sobald die Laterne die höchste Lage erreicht.
PATENT-ANSPRÜCHE : l. Aufzug für Gaslaternen, gekennzeichnet durch eine die Laterne beim Hochziehen
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der beim Aufziehen der Laterne durch deren Aufhängerahmen 5 mitgenommen wird und nach seinem Freiwerden eine Sperrung erfährt, so dass die Laterne, mit ihrer Führung- nabe zwischen den Gabelschenkel liegend, auf der schräg stehenden Gabel 13 hinabgleitet und mit ihrem conischen Zapfen 8 in den Ventilsitz 7 eingeführt wird.